Die böhmischen Exulanten und deren Einfluss auf die Entwicklung Sachsens unter Johann Georg I. im 17. Jahrhundert

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Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1,0, Technische Universität Chemnitz (Fachbereich Regionalgeschichte), Veranstaltung: Proseminar Bevölkerungsgeschichte von Sachsen in der Neuzeit, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Bevölkerungsverschiebungen, deren Ursachen und Folgen, geben Anlass zur Forschung. In der Zeit des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) fand eine, für Sachsen wichtige, Auswanderungsbewegung statt. Diese endete erst am Anfang des 18. Jahrhunderts. Die Rede ist hierbei von den aus Böhmen und Mähren geflohenen Protestanten. Jene Glaubensflüchtlinge siedelten sich zum Großteil im benachbarten Sachsen an. Sie mussten, um ihres Glaubens Willen vor den Auswirkungen der Gegenreformation fliehen. Aufgrund ihrer Tüchtigkeit und hohen Bildung wirkten sie an der raschen wirtschaftlichen und sozial-kulturellen Erholung Sachsens von den Folgen des Dreißigjährigen Krieges mit. Diese Arbeit stützt sich auf die von Christian Adolph Pescheck und Georg Loesche geführten Studien zur Gegenreformation und den Exulanten. Anhand einiger ausgewählter Aspekte soll das Schicksal der protestantischen Glaubensflüchtlinge, die Gründe für ihre Auswanderung, ihre Siedlungsgebiete und die dadurch entstandenen, zumeist positiven, wirtschaftlichen und kulturellen Auswirkungen für Sachsen - besonders vom Anfang bis zur Mitte des 17. Jahrhundert - dargestellt werden. Problematisch ist es hierbei, eine genaue Aussage über die Anzahl der geflüchteten Protestanten und ihrer Herkunftsgebiete zu treffen. Die verwendeten Angaben betreffend der Zahlen, belaufen sich lediglich auf Schätzungen, aufgrund der Gesamtbevölkerung Böhmens zu jener Zeit und sind fragwürdig . Die Begründung dafür liegt in den damals noch nicht geführten Aufzeichnungen . Die Volkszählungen begannen ab 1705 in Böhmen und die systematische Anlage von Kirchenbüchern wurde erst im Konzil von Trient verfügt. Vorher geführte Aufzeichnungen wurden zum Großteil durch Feuer und Krieg zerstört, oder sie fielen der absichtlichen Vernichtung infolge der Gegenreformation zum Opfer . Für die Einordnung in das damalige Geschehen ist es des weiteren notwendig kurz die Situation in Sachsen und Böhmen und vor allem die Rekatholisierung der habsburgischen Lande - besonders Böhmens - zu betrachten. Jedoch soll dabei auf eine detaillierte Schilderung aller einzelnen Ereignisse des Dreißigjährigen Krieges verzichtet werden.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Nov 29, 2001
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Pages
16
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ISBN
9783638105071
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Best For
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Language
German
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Genres
History / Europe / General
History / Modern / 16th Century
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,0, Technische Universität Chemnitz, Veranstaltung: Proseminar: Einführung in die Geschichte des Mittelalters - Stadt und Pest, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei der Beschäftigung mit der spätmittelalterlichen Geschichte findet ein Ereignis dieser Zeit besonderes Interesse der Forschung – das Auftreten der Großen Pest, auch als der Schwarze Tod oder das Große Sterben bezeichnet. Nichts fürchteten die Menschen jener Zeit mehr als diese Seuche. Sie prägte ihr Leben, ihre Hoffnungen und ihr Verhalten. Die Bevölkerung sah zu weiten Teilen den Grund für die vernichtende Katastrophe in der Strafe Gottes. Sie sollte die Menschen wieder zu ihrem maßvollen, gottesfürchtigen und demütigen Leben zurückführen. In der Kirche sahen die Menschen ihre Möglichkeit die schreckliche Seuche zu überwinden. Die Religiosität der mittelalterlichen Gesellschaft lässt dazu Fragen aufkommen. Wie ging der Klerus damals mit der Seuche um, welche Probleme gab es dabei und welche Lösungen hielt die Geistlichkeit für die Menschen bereit? Es wird in diesem Rahmen nicht möglich sein dieses Thema erschöpfend zu behandeln. Auf eine ausführliche Beschreibung der Pest als Krankheit wird verzichtet, ebenso werden die zahlreichen wirtschaftlichen, sozialen und demographischen Folgen des Schwarzen Todes nur in Bezug auf die Geistlichkeit Erwähnung finden. Im Folgenden soll gezeigt werden, wie der Papst und der übrige Klerus reagierten, welche Kritik an der Kirche hervorgerufen wurde und welche Folgeerscheinungen auftraten.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Russland, Länder der ehemal. Sowjetunion, Note: 2,0, Technische Universität Chemnitz (Philosophische Fakultät, Politikwissenschaft – Internationale Politik), Veranstaltung: Gegenwärtiger Terrorismus in Europa, 33 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit den Anschlägen auf das World Trade Center im September 2001 und dem Antiterrorkrieg der USA und ihrer Verbündeten ist jedem die Gefahr des internationalen Terrorismus bekannt. Nichts beschäftigt Politiker, Militärs und Medien zur Zeit mehr. Nach dem Ende des Ost-West- Konfliktes fiel das bipolare Bedrohungsdenken weg. Dies bedeutete jedoch kein Eintauchen in eine neue Phase des weltweiten Friedens. Anstatt dessen spaltet sich die Welt in multipolare Bedrohungsfelder auf. Zu diesen zählen regionale Unruhen, Minderheitenkonflikte, ungleiche Ressourcenverteilung, Nationalismus, Macht- und Eliteninteressen und Terrorismus. Die neuen Bedrohungen des Friedens werden nicht vorrangig durch zwischenstaatliche Kriege ausgetragen, sondern sind zunehmend innerstaatliche Konflikte. In diesen Szenarien ist es besonders schwer, Schuldige und Unschuldige voneinander zu trennen. Die Täter von heute können die Opfer von morgen werden. Die kriegerischen Aktionen beschränken sich nicht mehr nur auf den Balkan oder den Nahen Osten. Seit den Anschlägen des 11. September konzentrieren sich die Augen der Öffentlichkeit auf die Verfolgung des Al-Quaida Netzwerkes. Relativ unbeachtet bleiben dabei andere Regionen. Zu diesen zählt Tschetschenien. Die Bestrebungen der Tschetschenen werden von den Russen als Terrorismus im Zuge einer neuerlichen islamischen Wiedergeburt deklariert. Der Krieg gegen den Terrorismus ist dadurch zum Deckmantel für einen Terrorkrieg gegen Tschetschenien geworden. Die Tschetschenen selbst greifen zunehmend zu terroristischen Aktionen, um auf ihre Lage aufmerksam zu machen. Was beschreibt den Terrorismus in Tschetschenien oder inwiefern wird er nur als Begriff von Russland genutzt um das Unabhängigkeitsbestreben der Tschetschenen mit Gewalt zu unterdrücken? Welche Ereignisse ließen den Konflikt in den letzten Jahren eskalieren? Welchen Einfluss hat der Islam? Die Problematik gestaltet sich vielschichtig, alle Aspekte können in dieser Arbeit nicht aufgegriffen werden. Es soll der Versuch unternommen werden, anhand der beiden Tschetschenienkriege die heutige Lage zu skizzieren. Auf die jahrhundertlange Konfliktgeschichte kann an dieser Stelle nicht eingegangen werden. Im Anschluss daran soll der Einfluss des religiösen Faktors hinterfragt werden. Zunächst ist es notwendig, den Terrorismusbegriff zu beschreiben, um zu analysieren inwieweit es sich tatsächlich um Terrorismus handelt.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung, Note: 1,0, Universität der Bundeswehr München, Neubiberg, 51 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Am 26. Januar 2006 fand der offizielle Start des vom amerikanischen Starregisseurs Steven Spielberg gedrehten Kinofilms „München“ statt. In seinem Film erzählte Spielberg die Geschichte der Ereignisse nach der Olympia-Geiselnahme durch die palästinensische Terrorgruppe "Schwarzer September" von 1972. Durch dessen Film inspiriert und aus der Notwendigkeit ein passendes Thema für meine Diplomarbeit zu finden entschied ich mich, über die Ereignisse des Olympiaattentates zu recherchieren. Das Ergebnis der Literaturrecherche diesbezüglich war überraschend. Anstatt mit einer Anzahl von Büchern sprichwörtlich erschlagen zu werden, gab es lediglich drei Bücher, die sich tatsächlich mit der Thematik auseinandersetzten. Das erste, welches bereits im Jahre 1973 in französischer und zwei Jahre später in englischer Sprache erschien, war das Buch von Groussard Serge „The blood of Israel“. Hierin wurden in romanhafter Erzählweise die Ereignisse wiedergegeben, so wie sie sich zugetragen haben könnten. Quellenangaben oder Originaldokumente standen dem Autor nicht zur Verfügung. Bis 1999 gab es bezüglich des Attentats keine neuen Forschungsergebnisse, wie dies die promovierte Historikerin Angelika Fox bei ihren Recherchen zu einer Olympia-Dokumentation feststellen musste. So tauchten bis dato immer neue Varianten und Berichte auf, in denen der Ablauf und die Geschehnisse falsch wiedergegeben wurden. Zurückzuführen ist dies unter anderem auf den zum Teil oberflächlichen und plakativen Journalismus, der es mit der Wahrheit nicht so genau nahm. Aber die Ereignisse ließen sich nur schwer rekonstruieren, solange die wichtigsten Polizeiakten weiterhin unter Verschluss lagen. Vereinzelte Zeitzeugenberichte beteiligter Personen, die sich nach Jahren zu den Vorkommnissen vor der Öffentlichkeit dazu äußerten, waren und sind problematisch, da diese immer nur einen subjektiven Teil der Geschehnisse wiedergeben konnten. Dies wird dadurch verstärkt, dass Augenzeugenberichte oft den Nachteil haben, besonders wenn das Erlebte vor längerer Zeit in extremen Situationen stattfand, die Sachverhalte unbewusst falsch dargestellt und wiedergegeben werden.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Russland, Länder der ehemal. Sowjetunion, Note: 1,7, Technische Universität Chemnitz, Veranstaltung: Politische Systeme Osteuropas, 34 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach dem Zerfall der Sowjetunion stehen die postkommunistischen Nachfolgestaaten dem schwierigen wirtschaftlichen, sozialen und politischen Transformationsprozess gegenüber. Die Demokratisierungsprozesse der Nachfolgestaaten sind jedoch nicht alle von Erfolg gekrönt. Dem Musterbeispiel Polens und dem Modell des „Runden Tischs“ steht die Republik Belarus (Weißrussland) gegenüber. Die geographische Lage der Republik Belarus als Bindeglied zwischen Russland und der Europäischen Union lässt die Frage nach der politischen Perspektive dieses Landes, vor allem nach der EU-Osterweiterung zum 1. Mai 2004, besonders wichtig erscheinen. Anfängliche Fortschritte wurden in Weißrussland verstärkt unter dem Präsidenten Alexander Lukaschenko aufgegeben, sodass unter den derzeitigen Umständen eine erfolgreiche Transformation in weite Ferne gerückt ist. Um für die gegenwärtige Situation Erklärungsansätze zu finden, ist die Reduzierung auf die Person Lukaschenko ungenügend. Marktbeziehungen, internationalen Organisationen, sowie die russischen, weißrussischen und supranationalen Akteure bilden weitere wichtige Faktoren. Dabei stellt sich die Frage, ob sich Weißrussland an die Europäische Union anzunähern vermag oder ob es die stärkere Bindung zu Russland sucht. Wie kam es zur aktuellen Demokratisierungsmisere? Welche Ursachen sind für sie verantwortlich und wie verhalten sich die Akteure? Gibt es Möglichkeiten, den „alten“ Transformationsprozess fortzuführen?
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Note: 2,3, Technische Universität Chemnitz (Politikwissenschaft – Internationale Politik), Veranstaltung: Europäische Sicherheitspolitik, 50 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Zusammenwachsen Europas bildet den integralen Bestandteil für die nächsten Generationen. Der europäische Gedanke scheint, so er in allen Bereichen Europas umgesetzt werden kann, die Kraft für eine wirtschaftliche sowie politische Einheit und eine gemeinsame Bewältigung bzw. Überwindung von Konflikten zu besitzen. Diesem Vorsatz stehen allerdings weitreichende, ungelöste Problemfelder gegenüber, die dieses Ziel höchst visionär anmuten lassen. Regionale Unruhen, Minderheitenkonflikte, ungleiche Ressourcenverteilung, Nationalismus, Macht- und Eliteninteressen, um nur einige davon zu nennen, sind längst nicht überwunden und bedürfen der Lösung. Dem Integrationsprozess Westeuropas, als einem Musterbeispiel zukünftigem Zusammenwachsens Europas, stehen vor allem Desintegrationsbestrebungen und Nationalitätenprobleme Osteuropas entgegen. Mit welchen Mitteln versucht Europa auf diese Entwicklungen zu reagieren, welche Verfahren aus dem bisherigen Integrationsprozess wurden entwickelt und erweitert, um auf die außen- und sicherheitspolitischen Fragen Europas eine Antwort zu geben und welche Probleme sind dabei zu überwinden? Welche Positionen trafen und treffen immer noch aufeinander? In dieser Arbeit soll versucht werden einen in den nächsten Jahren wohl zunehmend bedeutender werdenden Aspekt der europäischen Zusammenarbeit im Überblick zu schildern – den Weg zu einer Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP). Ein so weitreichendes Thema wird in diesem Rahmen nicht erschöpfend abgehandelt werden können. Im Folgenden wird die Entwicklung der Europäischen Politischen Zusammenarbeit (EPZ) und die Fortführung der EPZ als GASP 1969-1993 Gegenstand der Betrachtungen sein. Dabei soll die institutionelle Entwicklung der EPZ zur GASP skizziert und die Standpunkte Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens, als ausgewählte Mitgliedsstaaten, während der Verhandlungen zur Politischen Union erläutert werden. Vorangestellt wird ein kurzer Abriss zu den Anfängen des Integrationsprozesses nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Grundeinstellungen der Mitgliedsstaaten sind teilweise bis heute unverändert und daher nicht nur für die damaligen Bemühungen wichtig, sondern liefern auch das Verständnis für heutige Positionen. In dieser Entwicklung ist immer wieder das zögerliche Ringen um eine umfassende gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik ersichtlich. Es zeigt sich, dass die Defizite und Probleme der EPZ auch mit Maastricht nur unzureichend gelöst wurden.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Russland, Länder der ehemal. Sowjetunion, Note: 2,0, Technische Universität Chemnitz (Philosophische Fakultät, Politikwissenschaft – Internationale Politik), Veranstaltung: Gegenwärtiger Terrorismus in Europa, 33 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit den Anschlägen auf das World Trade Center im September 2001 und dem Antiterrorkrieg der USA und ihrer Verbündeten ist jedem die Gefahr des internationalen Terrorismus bekannt. Nichts beschäftigt Politiker, Militärs und Medien zur Zeit mehr. Nach dem Ende des Ost-West- Konfliktes fiel das bipolare Bedrohungsdenken weg. Dies bedeutete jedoch kein Eintauchen in eine neue Phase des weltweiten Friedens. Anstatt dessen spaltet sich die Welt in multipolare Bedrohungsfelder auf. Zu diesen zählen regionale Unruhen, Minderheitenkonflikte, ungleiche Ressourcenverteilung, Nationalismus, Macht- und Eliteninteressen und Terrorismus. Die neuen Bedrohungen des Friedens werden nicht vorrangig durch zwischenstaatliche Kriege ausgetragen, sondern sind zunehmend innerstaatliche Konflikte. In diesen Szenarien ist es besonders schwer, Schuldige und Unschuldige voneinander zu trennen. Die Täter von heute können die Opfer von morgen werden. Die kriegerischen Aktionen beschränken sich nicht mehr nur auf den Balkan oder den Nahen Osten. Seit den Anschlägen des 11. September konzentrieren sich die Augen der Öffentlichkeit auf die Verfolgung des Al-Quaida Netzwerkes. Relativ unbeachtet bleiben dabei andere Regionen. Zu diesen zählt Tschetschenien. Die Bestrebungen der Tschetschenen werden von den Russen als Terrorismus im Zuge einer neuerlichen islamischen Wiedergeburt deklariert. Der Krieg gegen den Terrorismus ist dadurch zum Deckmantel für einen Terrorkrieg gegen Tschetschenien geworden. Die Tschetschenen selbst greifen zunehmend zu terroristischen Aktionen, um auf ihre Lage aufmerksam zu machen. Was beschreibt den Terrorismus in Tschetschenien oder inwiefern wird er nur als Begriff von Russland genutzt um das Unabhängigkeitsbestreben der Tschetschenen mit Gewalt zu unterdrücken? Welche Ereignisse ließen den Konflikt in den letzten Jahren eskalieren? Welchen Einfluss hat der Islam? Die Problematik gestaltet sich vielschichtig, alle Aspekte können in dieser Arbeit nicht aufgegriffen werden. Es soll der Versuch unternommen werden, anhand der beiden Tschetschenienkriege die heutige Lage zu skizzieren. Auf die jahrhundertlange Konfliktgeschichte kann an dieser Stelle nicht eingegangen werden. Im Anschluss daran soll der Einfluss des religiösen Faktors hinterfragt werden. Zunächst ist es notwendig, den Terrorismusbegriff zu beschreiben, um zu analysieren inwieweit es sich tatsächlich um Terrorismus handelt.
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Russland, Länder der ehemal. Sowjetunion, Note: 1,7, Technische Universität Chemnitz, Veranstaltung: Politische Systeme Osteuropas, 34 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach dem Zerfall der Sowjetunion stehen die postkommunistischen Nachfolgestaaten dem schwierigen wirtschaftlichen, sozialen und politischen Transformationsprozess gegenüber. Die Demokratisierungsprozesse der Nachfolgestaaten sind jedoch nicht alle von Erfolg gekrönt. Dem Musterbeispiel Polens und dem Modell des „Runden Tischs“ steht die Republik Belarus (Weißrussland) gegenüber. Die geographische Lage der Republik Belarus als Bindeglied zwischen Russland und der Europäischen Union lässt die Frage nach der politischen Perspektive dieses Landes, vor allem nach der EU-Osterweiterung zum 1. Mai 2004, besonders wichtig erscheinen. Anfängliche Fortschritte wurden in Weißrussland verstärkt unter dem Präsidenten Alexander Lukaschenko aufgegeben, sodass unter den derzeitigen Umständen eine erfolgreiche Transformation in weite Ferne gerückt ist. Um für die gegenwärtige Situation Erklärungsansätze zu finden, ist die Reduzierung auf die Person Lukaschenko ungenügend. Marktbeziehungen, internationalen Organisationen, sowie die russischen, weißrussischen und supranationalen Akteure bilden weitere wichtige Faktoren. Dabei stellt sich die Frage, ob sich Weißrussland an die Europäische Union anzunähern vermag oder ob es die stärkere Bindung zu Russland sucht. Wie kam es zur aktuellen Demokratisierungsmisere? Welche Ursachen sind für sie verantwortlich und wie verhalten sich die Akteure? Gibt es Möglichkeiten, den „alten“ Transformationsprozess fortzuführen?
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Note: 1,0, Technische Universität Chemnitz, Veranstaltung: Hauptseminar: Probleme nationalsozialistischer Herrschaft in Europa, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Russland Feldzug offenbarte eine völlig neue Dimension des Krieges. Hitlers Krieg galt nunmehr der Vernichtung des Erzfeindes des deutschen Volkes - dem jüdischen Bolschewismus. Die Juden mussten dazu endgültig in Europa ausgemerzt werden. Zugleich war damit das Ziel des blockadefesten Europas mit seiner deutsch beherrschten Großraumwirtschaft verbunden. Mit den Ressourcen des besetzten Europas wäre die deutsche Kriegsmaschinerie nach Hitlers Vorstellungen unbesiegbar gewesen. Die Verwirklichung der „neuen deutschen Ordnung“ war einzig und allein mit kriegerischen Mitteln möglich. Letztlich wäre das die Chance gewesen auch Kriege gegen Kontinente führen zu können. Die Aufteilung der Welt war zumindest im Geiste längst beschlossen. Die Größe des russischen Raumes wurde zum Problem, dass nicht ohne Einschränkungen der nationalsozialistischen Ideologie zu lösen war. Der prophezeite Zerfall der Sowjetunion, die dem deutschen Ansturm angeblich nichts entgegenzusetzen hatte, trat nicht ein. Eine effektive Großraumwirtschaft bzw. eine „europäische Wirtschaftspolitik“ stand zumindest in der Kriegsphase im Widerspruch zu den rassenpolitischen Plänen der Nationalsozialisten. Die tatsächliche Wirtschaftspolitik in den besetzten Gebieten der Sowjetunion war durch Macht- und Kompetenzgerangel, widersprüchliche und gegenläufige Anweisungen, mangelndes Personal, Diensteifer und Günstlingsstreben, bloßem Überlebenskampf und gewissenloser Rassenvernichtung gekennzeichnet. Am stärksten traten diese Widersprüche bei der Okkupation Weißrusslands auf. Um eine Unterscheidung zwischen den Großrussen und den Weißrussen vornehmen zu können, besannen sich die Nationalsozialisten auf eine alte Form des Wortes Russland – Ruthenien. Aus Weißrussland wurde schließlich Weißruthenien. Welche Institutionen konkurrierten in Weißruthenien miteinander? Welche Ziele verfolgten sie? Welchen Einfluss hatte die Partisanenbewegung auf das Scheitern der Besatzungspolitik?
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 2,0, Technische Universität Chemnitz, Veranstaltung: Proseminar: Einführung in die Alte Geschichte – Der Krieg gegen Jugurtha , 16 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die innenpolitischen Probleme Roms traten in einem eher unbedeutenden Grenzkonflikt der Römer mit Numidien, einem Reich in Nordafrika, wiederholt offen zu Tage. Sallust beschreibt diese Problematik in seinem Werk Bellum Iugurthinum. Das Hauptproblem bildet dabei der bis dato ungeheuerliche Bestechungsskandal der römischen Nobilität durch den numidischen König Jugurtha. Ausgehend vom Charakter dieses Grenzkonfliktes im Süden des römischen Reiches ist die Quellenlage recht unzureichend über Sallust hinaus ist nur wenig Material von Livius und Cicero erhalten geblieben. Versagte die Nobilität durch Bestechung wirklich und gab sie dadurch das Ansehen der römischen Republik preis oder war es vielmehr nur eine Fehleinschätzung Sallusts? Im weiteren Verlauf soll dieser Frage nachgegangen und die Ereignisse skizziert werden. Insbesondere anhand der Konsule, die in Numidien Krieg führten und den Volktribunen C. Memmius und C. Mamilius Limetanus, die als Volkstribune die Hauptgegner der Optimaten waren, soll untersucht werden, ob Sallusts Aussagen über die Bestechlichkeit und den Verfall der Nobilität zutreffend sind. Eine abschließende und erschöpfende Behandlung der Problemsituation wird im Rahmen dieser Arbeit nicht möglich sein, vielmehr soll ein Einblick in die damaligen Geschehnisse vermittelt werden. Ausgangspunkt ist dabei der Tod des numidischen Königs Massinissa und die Nachfolgereglung seines Sohnes Micipsa.
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