Zu Strickers "Daniel von dem Blühenden Tal": Ein parodistischer Artusroman?

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,7, Universität Leipzig, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit soll die Parodisierung des Artusromans in Strickers Daniel von dem blühenden Tal thematisiert und untersucht werden. Erst seit kurzer Zeit geht die Forschung der Frage nach, inwiefern Strickers Daniel von dem Blühenden Tal ein dezidiert komischer Text sei, in dem die Artusrunde in einer Parodie der Lächerlichkeit dargestellt wird. Einige Zeit blieb das Werk gänzlich unbeachtet. Bezüglich der Frage, ob sich aus der Verkettung der Situationskomik im Daniel ein kritisch-parodistischer Grundzug der gesamten Erzählung ableiten lasse, stehen sich zwei Fraktionen gegenüber. Zum einen wird im Daniel eine affirmierte Weiterentwicklung der Gattung Artusroman gesehen, zum anderen scheint das Werk eine satirische Entlarvung der Artuswelt mit ihren überkommenen Regeln und Geboten zu sein.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Dec 17, 2010
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Pages
14
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ISBN
9783640779796
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Language
German
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Genres
Foreign Language Study / German
Literary Criticism / European / German
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Zwischenprüfungsarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Psychologie - Sozialpsychologie, Note: 1,0, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Institut für Soziologie und Sozialpsychologie), Veranstaltung: Psychoanalyse und Männlichkeit, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die männliche Geschlechtsidentität ist keinesfalls eine dem kleinen Jungen angeborene Qualität, sondern „Ausdruck [und Produkt] einer Geschichte, in der sich auf komplizierte Weise mehrere endogene und exogene Faktoren auf der Ebene der psychischen Realität überlagern und verdichten“. Wie aber konstituiert sich die Geschlechtsidentität und welches sind die Faktoren, die dabei eine besondere Funktion einnehmen und die männliche Psyche prägen? Auf welchem Wege erwirbt das männliche Kind die Eigenschaften bzw. die Dispositionen zu den Eigenschaften, die im bipolar gesetzten Geschlechterverhältnis gemäß dem Konzept der hegemonialen Männlichkeit als „typisch männlich“ gelten? Bestehen innerhalb der Entwicklung der männlichen Geschlechtsidentität und demzufolge der Männlichkeit Zwangsläufigkeiten oder ließe sich - theoretisch - Männlichkeit vollkommen frei konstruieren? All dies sind Fragen, die in Theorien zur Männlichkeit und zur Bildung der Geschlechtsidentität zu beantworten versucht werden. Dabei geht es um das Erlangen eines Verständnisses von den Ursprüngen (scheinbar) ausschließlich männlicher „Phänomene“ wie bestimmten Denk- und Wahrnehmungsstrukturen und deren Ausdrucksformen und Bedeutung bezüglich Wissenschaft und Kultur sowie Beziehungsmustern, aber auch hinsichtlich Neigungen zu aggressiven Affekten wie Wut, Hass und Gewaltbereitschaft, die sich oftmals gegen Frauen richten. Von der Analyse letzterer und der Rückverfolgung ihres Entstehens bis in die früheste Kindheit sollen Erkenntnisse gewonnen werden, ob und unter welchen Bedingungen sich männliche Gewalt gegen Frauen eindämmen lässt. Eine spezielle Richtung der Theorien, die sich mit der Konstitution von Männlichkeit beschäftigen, wird durch „Ent-Identifizierungstheorien“ vertreten, die der Ablösung des kleinen Jungen aus der Mutter-Kind-Symbiose für eine „erfolgreiche“ männliche Identitätsentwicklung den zentralen Stellenwert einräumen. Diese Ansätze gehen zurück auf die Thesen von Greenson, in denen er „die Beendigung der Identifizierung mit der Mutter und ihre besondere Bedeutung für den Jungen“ konstatiert. Darauf beziehen sich auch Hudson/Jacot in ihrem Modell der „männlichen Wunde“, in dem sie die beiden Schritte der „Ent-Identifizierung“ des Jungen mit der Mutter und die „Gegen-Identifizierung“ mit dem Vater als „existentiellen Abgrund“, aber auch als immerwährende „Quelle psychischer Energie“ des Jungen bzw. Mannes bezeichnen.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Semiotik, Pragmatik, Semantik, Note: 1,7, Universität Leipzig, Sprache: Deutsch, Abstract: In der hier vorliegenden Arbeit soll es um eine theorienbezogene Darstellung der Metapher gehen. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf zwei ausgewählten Metapherntheorien. Zum einen soll die älteste Metapherntheorie, die Substitutionstheorie, besprochen werden. Zum anderen wird die, heute am weitesten verbreitete Metapherntheorie, die Interaktionstheorie, näher erläutert. Zu Beginn wird auf den Begriff der Metapher eingegangen. Anschließend wird eine Klassifikation der Metapher vorgenommen und Metaphernarten vorgestellt. Hierbei wird separat kurz die Vorstellung der Metapher als Bild besprochen. Dies ist im Hinblick auf die Substitutionstheorie von Aristoteles hilfreich. Es muss darauf hingewiesen werden, dass sich diese Klassifikation an Gerhard Kurz und dessen Werk Metapher – Allegorie–Symbol orientiert1. Im Anschluss daran wird mit dem Kapitel `Metapherntheorien ́ ein kurzer Überblick über die theoretische Annäherung an Theorien der Metapher gegeben, um dann auf die zwei ausgewählten Theorien, die Substitutions- und Interaktionstheorie einzugehen. Bei der Abhandlung der Substitutionstheorie wird ein kurzer Exkurs hinsichtlich der Metapher als Vergleich vorgenommen. Dies liegt nahe, da im Anschluss an Aristoteles ́ Theorie der Substitution eine Vergleichstheorie entstand. Auch das Etikett-Modell, welches im Zuge der Substitutionstheorie von Aristoteles geprägt wurde, wird kurz vorgestellt und im Anschluss daran kritisch analysiert. Die im 20. Jahrhundert aufgestellte Interaktionstheorie wird den Abschluss der Arbeit bilden, da sie die, momentan am weitesten verbreitete Metapherntheorie ist. Hierbei wird separat kurz auf die Idee des Indirekten Sprechaktes eingegangen. Die Beschränkung auf diese zwei Theorien erfolgt, um den Komplexitätsgrad zu reduzieren, der sonst den Umfang der Arbeit sprengen würde. In einer kurzen Zusammenfassung wird abschließend ein Resümee gezogen. [...] 1 Kurz, Gerhard: Metapher, Allegorie, Symbol. 4., durchges. Aufl. Göttingen : Vandenhoeck und Ruprecht, 1997.
Essay aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Psychologie - Sozialpsychologie, Note: 1,0, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Institut für Soziologie und Sozialpsychologie), Veranstaltung: Männlichkeit als kulturelles und psychosoziales Konstrukt, Sprache: Deutsch, Abstract: „Alles wäre vollkommen, wenn zum Mannsein nicht auch der Kontakt zu den Frauen und Mädchen gehören würde, die einen in die Falle locken wollen, deren bloße Existenz eine ständige Bedrohung der Männlichkeit darstellen würde.“ Diese Behauptung stellt Louise Kaplan bezüglich Jungen auf, die sich in der Pubertät und somit auf der Suche nach der Ausbildung einer Männlichkeit befinden, die den gesellschaftlichen Ansprüchen gemäß des Geschlechterverhältnisses gerecht wird. In männlich-hegemonialen Kulturen stehen Jungen unter dem Druck, sich als hegemoniales Geschlecht zu setzen und zu behaupten. Zur hegemonialen Männlichkeit gehört eine radikale Abgrenzung zum Weiblichen und eine Abwertung derselben, sowie ein erfolgreiches Bestehen im Kampf um die Binnenhierarchie der Männlichkeit. Ganz oben auf der „Männlichkeitsskala“ befinden sich solche Männer, die die tradierte Zuschreibung geschlechtsspezifischer Eigenschaften erfüllen: Sie stehen mit einem Beruf in der Öffentlichkeit, der ihren rationalen Charakter und produktiven Kräfte betont und somit einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag darstellt. Im privaten Bereich werden Dominanz und Potenz bei gleichzeitiger Autonomie gefordert. Dieses Soll zu erfüllen ist alles andere als einfach und bringt in der männlichen Subjektkonstitution eine fragile Männlichkeit hervor, die aufgrund des gesellschaftlichen Zwangs zur Heterosexualität von Weiblichkeitsabwehr und somit vom Männlichkeitsdilemma gezeichnet ist.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,5, Universität Leipzig, Sprache: Deutsch, Abstract: 2 1. Einleitung In der hier vorliegenden Arbeit soll es um einen thematischen Schwerpunkt im Erec Hartmanns von Aue gehen. Die um 1180 herum entstandene Verserzählung gilt als der erste Artusroman in deutscher Sprache. Hartman übertrug und bearbeitete Erec et Enide von Chrétiens de Troyes und schuf den prominentesten Typus des höfischen Romans im deutschsprachigen Raum. 1 Inhaltlich geht es um den adligen Jüngling Erec, der durch âventiure und durch die Liebe zu Enite zu Herrschaft und Ehre kommt. Er verliert den erreichten Status jedoch und muss ihn auf einer zweiten, etwas längeren âventiure-Fahrt wieder zurückgewinnen. Auf den ersten Blick geht es thematisch hauptsächlich um die Rückeroberung der verlorenen Ritterehre sowie den Tugenden eines Ritters. Bei näherer Untersuchung wird jedoch klar, dass die Problematik der richtigen und falschen Liebe einen ebenso großen Platz einnimmt und einen unerlässlichen Interpretationspunkt bildet. Mein besonderes Augenmerk liegt hierbei auf dem Schweigegebot, welches Erec Enite auferlegt hat. Die Ursache dieses Gebots ist, meiner Ansicht nach, im verligen des Paares in Karnant zu suchen. Aufgrund dieser inhaltlichen Korrespondenz scheint es erforderlich, auch dieses Thema zu bearbeiten und darauf einzugehen. Bevor jedoch zu dem eben genannten Kern der Arbeit übergegangen werden kann, muss kurz auf den Aspekt der höfischen Liebe Bezug genommen werden. Dies ist wichtig für den Gesamtzusammenhang, da über die allgemeine Bedeutungserklärung und die Definition des Minnebegriffs geklärt werden kann, welche Ausgangs- und Endsituationen Erec und Enite im Roman haben und erreichen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Semiotik, Pragmatik, Semantik, Note: 1,7, Universität Leipzig, Sprache: Deutsch, Abstract: In der hier vorliegenden Arbeit soll es um eine theorienbezogene Darstellung der Metapher gehen. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf zwei ausgewählten Metapherntheorien. Zum einen soll die älteste Metapherntheorie, die Substitutionstheorie, besprochen werden. Zum anderen wird die, heute am weitesten verbreitete Metapherntheorie, die Interaktionstheorie, näher erläutert. Zu Beginn wird auf den Begriff der Metapher eingegangen. Anschließend wird eine Klassifikation der Metapher vorgenommen und Metaphernarten vorgestellt. Hierbei wird separat kurz die Vorstellung der Metapher als Bild besprochen. Dies ist im Hinblick auf die Substitutionstheorie von Aristoteles hilfreich. Es muss darauf hingewiesen werden, dass sich diese Klassifikation an Gerhard Kurz und dessen Werk Metapher – Allegorie–Symbol orientiert1. Im Anschluss daran wird mit dem Kapitel `Metapherntheorien ́ ein kurzer Überblick über die theoretische Annäherung an Theorien der Metapher gegeben, um dann auf die zwei ausgewählten Theorien, die Substitutions- und Interaktionstheorie einzugehen. Bei der Abhandlung der Substitutionstheorie wird ein kurzer Exkurs hinsichtlich der Metapher als Vergleich vorgenommen. Dies liegt nahe, da im Anschluss an Aristoteles ́ Theorie der Substitution eine Vergleichstheorie entstand. Auch das Etikett-Modell, welches im Zuge der Substitutionstheorie von Aristoteles geprägt wurde, wird kurz vorgestellt und im Anschluss daran kritisch analysiert. Die im 20. Jahrhundert aufgestellte Interaktionstheorie wird den Abschluss der Arbeit bilden, da sie die, momentan am weitesten verbreitete Metapherntheorie ist. Hierbei wird separat kurz auf die Idee des Indirekten Sprechaktes eingegangen. Die Beschränkung auf diese zwei Theorien erfolgt, um den Komplexitätsgrad zu reduzieren, der sonst den Umfang der Arbeit sprengen würde. In einer kurzen Zusammenfassung wird abschließend ein Resümee gezogen. [...] 1 Kurz, Gerhard: Metapher, Allegorie, Symbol. 4., durchges. Aufl. Göttingen : Vandenhoeck und Ruprecht, 1997.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,0, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, Veranstaltung: Einführung in die Linguistik II, 3 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Sprache setzt sich aus Grammatik und Pragmatik zusammen. Die Grammatik ist ein abstraktes, formales System, das zur Produktion und Interpretation von Aussagen dient. Die allgemeine Pragmatik ist eine Sammlung von Strategien und Grundsätzen zum Erreichen erfolgreicher Kommunikation mithilfe des Gebrauchs von Grammatik. Die Grammatik ist insofern angepasst, als dass sie Eigenschaften besitzt, welche die Benutzung pragmatischer Grundsätze erleichtern.“ Nicht alle Studien zum Grammatik-Pragmatik-Verhältnis gehen von einem solch engen Zusammenwirken von Grammatik und Pragmatik aus, wie Leech es in seinem Zitat deutlich werden lässt. Dennoch ist diese Problematik ein viel diskutiertes Thema der theoretischen Linguistik. In zahlreichen Ansätzen wird zu entdecken versucht, welche bzw. inwieweit Zusammenhänge zwischen diesen Teilgebieten der Sprache, der Grammatik und der Pragmatik, bestehen. Noch vor wenigen Jahren fand sich in der linguistischen Forschung die Dichotomie zweier Ansichten über Sprache an sich. Der eine Ansatz sah Sprache als primär kognitives, grammatisch geprägtes Phänomen. Der funktionale, pragmatische Anteil wurde als nachrangig eingestuft. Sprache wird demnach hier als Teil der Kognition verstanden. Die andere Denkweise verhielt sich der erstgenannten genau gegensetzlich. Denn hier gilt Sprache als grundsätzlich sozial determiniert und pragmatisch geprägt. Sprache wird nach dieser zweiten Ansicht als Teil der Interaktion angesehen. Nun wird nach einer Überbrückung dieser antagonistischen Sprachauffassungen gesucht. So ist die Hypothese entstanden, gemäß der Sprachkenntnis als kognitive Erscheinung begriffen wird, welche jedoch die Behauptung einer sozialen Determination nicht ausschließt. Der Ausgangspunkt dieser Hypothese ist die Annahme einer prinzipiellen Integrierbarkeit von grammatischen und pragmatischen Prägungen der Sprachkenntnis und –verwendung sowie die Frage, zu welchem Anteil beide Arten von Faktoren an sprachlichen Phänomenen beteiligt sind. Welches Verhältnis besteht nun also zwischen Grammatik und Pragmatik? Eine dominante Auffassung zu dieser Fragestellung besagt, dass Sprachkenntnis auf interagierenden Modulen begründet sei. Somit würde es sich bei Grammatik und Pragmatik um zwei eigenständige, aber miteinander interagierende Teilsysteme handeln.
Zwischenprüfungsarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Psychologie - Sozialpsychologie, Note: 1,0, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Institut für Soziologie und Sozialpsychologie), Veranstaltung: Psychoanalyse und Männlichkeit, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die männliche Geschlechtsidentität ist keinesfalls eine dem kleinen Jungen angeborene Qualität, sondern „Ausdruck [und Produkt] einer Geschichte, in der sich auf komplizierte Weise mehrere endogene und exogene Faktoren auf der Ebene der psychischen Realität überlagern und verdichten“. Wie aber konstituiert sich die Geschlechtsidentität und welches sind die Faktoren, die dabei eine besondere Funktion einnehmen und die männliche Psyche prägen? Auf welchem Wege erwirbt das männliche Kind die Eigenschaften bzw. die Dispositionen zu den Eigenschaften, die im bipolar gesetzten Geschlechterverhältnis gemäß dem Konzept der hegemonialen Männlichkeit als „typisch männlich“ gelten? Bestehen innerhalb der Entwicklung der männlichen Geschlechtsidentität und demzufolge der Männlichkeit Zwangsläufigkeiten oder ließe sich - theoretisch - Männlichkeit vollkommen frei konstruieren? All dies sind Fragen, die in Theorien zur Männlichkeit und zur Bildung der Geschlechtsidentität zu beantworten versucht werden. Dabei geht es um das Erlangen eines Verständnisses von den Ursprüngen (scheinbar) ausschließlich männlicher „Phänomene“ wie bestimmten Denk- und Wahrnehmungsstrukturen und deren Ausdrucksformen und Bedeutung bezüglich Wissenschaft und Kultur sowie Beziehungsmustern, aber auch hinsichtlich Neigungen zu aggressiven Affekten wie Wut, Hass und Gewaltbereitschaft, die sich oftmals gegen Frauen richten. Von der Analyse letzterer und der Rückverfolgung ihres Entstehens bis in die früheste Kindheit sollen Erkenntnisse gewonnen werden, ob und unter welchen Bedingungen sich männliche Gewalt gegen Frauen eindämmen lässt. Eine spezielle Richtung der Theorien, die sich mit der Konstitution von Männlichkeit beschäftigen, wird durch „Ent-Identifizierungstheorien“ vertreten, die der Ablösung des kleinen Jungen aus der Mutter-Kind-Symbiose für eine „erfolgreiche“ männliche Identitätsentwicklung den zentralen Stellenwert einräumen. Diese Ansätze gehen zurück auf die Thesen von Greenson, in denen er „die Beendigung der Identifizierung mit der Mutter und ihre besondere Bedeutung für den Jungen“ konstatiert. Darauf beziehen sich auch Hudson/Jacot in ihrem Modell der „männlichen Wunde“, in dem sie die beiden Schritte der „Ent-Identifizierung“ des Jungen mit der Mutter und die „Gegen-Identifizierung“ mit dem Vater als „existentiellen Abgrund“, aber auch als immerwährende „Quelle psychischer Energie“ des Jungen bzw. Mannes bezeichnen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, Veranstaltung: Einführung in die Literaturwissenschaft I, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Es gibt nur zwei Dinge: die Leere und das gezeichnete Ich“ - dies ist das desillusionierte Fazit, welches das Ich in Gottfried Benns Gedicht „Nur zwei Dinge“ zum Ende seines Lebens zieht. Die beiden Dinge sind die unvereinbaren Gegensätze, auf die die Welt reduziert wird. Dabei repräsentiert „die Leere“ die Außenwelt und „das gezeichnete Ich“ die Innenwelt. In diesen finalen Zeilen des Gedichts findet sich im Grunde eine gedankliche Zuspitzung der seit jeher bestehenden Problematik der Dichotomie von Geist und Leben. In der natürlich gegebenen Duplizität des Daseins besteht die lebensnotwendige Balance zwischen Innen- und Außenwelt, die jeder Mensch für sich erhalten muss. Bei Gottfried Benn ist an die Stelle der Duplizität allerdings der Dualismus getreten. Eine Ganzheitlichkeit von Geist und Körperwelt ist demnach ausgesc hlossen. Alleine der Geist soll das beherrschende Element sein und sich selber eine eigene Welt kreieren. Diese Ansicht ist stark subjektivistisch. Hier ist deutlich eine starke Übergewichtung der Innenwelt festzustellen, während die reale Außenwelt als „Leere“ als geradezu nicht existent angenommen wird. Was sind aber nun die Folgen eines solchen Verlusts von Duplizität? Was sind die Auswirkungen eines dualistisch ausgerichteten Lebens? Und warum gibt es denn nach der Sicht Benns bzw. des sprechenden Ichs im Gedicht nur diese zwei Dinge? Wieso wird das vielfältige Leben auf „Leere“ und „das gezeichnete Ich“ reduziert? Im Folgenden soll versucht werden auf diese Fragen anhand des Gedichts „Nur zwei Dinge“ Antworten zu finden. Zunächst soll durch die Inhalt sanalyse geklärt werden, welche Informationen dieses Aussagedicht Benns enthält. Dabei wird vor allem darauf eingegangen, wie das sprechende Ich das Leben erfahren hat. Anschließend wird eine Formanalyse vorgenommen. Hier werden die eingesetzten lyrischen Mittel untersucht und in Beziehung zum Inhalt gesetzt. Dabei soll auch die Wirkung und Übertragung der verwendeten Stilfiguren auf die abstrakte Aussageebene betrachtet werden. Nach der Untersuchung von Inhalt und Form wird schließlich die von Benn befürw ortete Antithetik von Geist und Leben anhand der letzten beiden Verse thematisiert. [...]
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