Der Rational-Choice Ansatz

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Universität Duisburg-Essen, Veranstaltung: Grundbergriffe und Theorien der Soziologie, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Theorie des Rational Choice Ansatzes In den letzten Jahren hat der Rational Choice Ansatz eine sehr hohe Aufmerksamkeit erlangt. In sozialwissenschaftlichen Untersuchungen wird mit zunehmender Häufigkeit in Handlungsanalysen von Erklärungskonzepten Gebrauch gemacht. Die RC Theorie bezieht sich auf „Mikro-Fundierungen“ für die Erklärung sozialer Phänomene und greift mehr oder weniger auf das Handeln von Individuen zurück. Der RC Ansatz basiert auf dem methodologischen Individualismus. Darunter versammeln sich theoretische Konzepte und empirische Verfahren. Der methodologische Individualismus kann als Sammelbezeichnung für die verschiedenen Verhaltens- und Lerntheorien verwendet werden. Aussagen über soziale Sachverhalte sind schließlich rückführbar auf Aussagen über Individuen. Aufgrund Einzelner ergibt sich das Soziale, anhand von Individuen ist es möglich deren Bedürfnisse, Motive und Handlungen zu ermitteln. Statt gesamtgesellschaftlicher Strukturen wird pars pro toto das Verhalten einzelner oder mehrerer Individuen untersucht. Der Ursprung dieser individualistischen Sozialtheorie ist rückführbar auf Tausch- und Vertragstheorien, die beide auf individuellen Wahlhandlungen basieren. Die Rational Choice Theorie teilt den Wahlhandlungsvorgang in drei Phasen ein. In der ersten Phase wird Handlungssituation wahrgenommen; in der zweiten Phase werden die Alternativen und erwarteten Folgen evaluiert; in der dritten Phase wird nach einem bestimmten Kriterium letztlich die Wahl getroffen. Selbst in Theorien internationaler Beziehungen wird versucht das RC Modell anzuwenden, um Verhaltensweisen von Staatsoberhäuptern und internationalen Institutionen zu erklären. Ein bedeutender Vertreter dieser Theorie ist Hartmut Esser. Sein Ansatz wird im Folgenden erläutert.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Jan 11, 2005
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Pages
12
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ISBN
9783638337632
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Language
German
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Genres
Education / General
Education / Philosophy, Theory & Social Aspects
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Holger Weilekes
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Hochschule Ravensburg-Weingarten, Veranstaltung: Suchthilfe, 23 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 1 2 Geschichte, Herkunft 2 3 Begriffsbestimmungen 3 3.1 Sucht 3 3.2 Abhängigkeit 3 3.3 Drogen/ Illegale Drogen 4 3.4 „Designer Drogen“ 4 3.5 Konsummuster 5 4 Substanz 5 4.1 GHB (Gamma-Hydoxybutyrat = Gamma-Hydoxybuttersäure) 5 4.2 GBL (Gamma - Butyrolactan) und BDO (Gamma - Hydroxybutanol) 6 5 Dosierung und Effekte 7 5.1 GHB 7 5.2 GBL 8 5.3 BDO 9 6 Konsumformen 9 7 Risiken und Suchtgefahren 10 8 Rechtliche Würdigung 11 9 Fazit/ Schlusswort 12 10 Literaturverzeichnis 14 11 Abbildungsverzeichnis 15 12 Anlagen 16 1 Einleitung Zwei Jugendliche kollabieren auf einem Fest und sind nicht mehr ansprechbar. Zwei Rettungswagen kommen vor Ort. Es stellt sich heraus, dass beide Jugendliche Atemstillstände haben und intubiert werden müssen. Die zwei gerufenen Notärzte kämpfen um das Leben der Jugendlichen, ihr Zustand ist zunächst sehr kritisch, doch sie überleben. Es stellt sich im nachhinein heraus, dass beiden Jugendlichen „Liquid Ecstasy“ in ihr Getränk gemischt wurde. (eigene Darstellung nach einem Expertengespräch mit einem Polizist der Polizeidirektion Ravensburg, der dieses Geschehen miterlebt hat). In letzter Zeit genoss „Liquid Ecstasy“ in den Medien den Ruf einer Modedroge oder „Vergewaltiger-Droge“, letzteres weil der Konsument dieser Droge sehr kontaktfreudig wird, sowie Müdigkeit und das Bedürfnis nach körperlicher Nähe verspürt. So war in der Biberacher Presse vom 23.05.2006 über GHB folgendes zu lesen: „Experten bezeichnen jeglichen Konsum als Spiel mit dem Leben. Nach einer anfangs stimulierenden Wirkung treten totale Verwirrung und ein Filmriss ein, weswegen auch von K.O-Tropfen die Rede ist. Im überregionalen Bereich sollen mit dieser Droge Frauen ungewollt in Bewusstlosigkeit versetzt und anschließend missbraucht worden sein“ (www.biberach-presse.de/news. Zugriff: 14.04.2007).
Seda Germeli
Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 2, Frankfurt University of Applied Sciences, ehem. Fachhochschule Frankfurt am Main, 32 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung Das Thema „Der Umgang und die Bedeutung von Medien für türkische Jugendliche in Deutschland“ habe ich gewählt, da sich mein Interesse im Bereich türkische Medienlandschaft insbesondere die Vertretung dieses Landes und seiner Gesellschaft im World Wide Web in der letzten Zeit enorm gesteigert hat. Seitdem mein Bruder und ich einen Amiga 500 als Kind besaßen, war dies der Anfang, mich für Computer (Spiele) zu interessieren. Das Fernsehen stand auf meiner Beschäftigungsliste auf dem zweiten Platz. Ich erkannte, dass Medien und ihr dazugehöriger Einfluss auf den einzelnen Menschen mich sehr faszinierten. Als Kind bemerkte ich ganz deutlich, dass es mehrere Wege und Möglichkeiten gab, den einzelnen Bürger mit der jeweiligen Information zu bedienen, die er gerade brauchte: Nachrichten im Fernsehen, Musik im Radio, regionales aus der Zeitung oder eben wie es in meinem Fall war Spiele am Computer. Wie informierte sich allerdings eine türkische Durchschnittsfamilie (Vater, Mutter, zwei Kinder) er Arbeiter, sie Hausfrau, beide verstehen die Sprache ihrer Kinder nicht. Die vorliegende Arbeit spiegelt die Auseinandersetzung der Migranten, die als Gastarbeiter in den 60er nach Deutschland kamen bis hin zu den zweiten und dritten Generation in Deutschland lebender Türken mit den sogenannten „neuen Medien“ wider. Hierzu zählen Printmedien, Hörfunk und Fernsehen bis hin zum Internet. Für türkische Familien gab es jahrelang nichts wichtigeres, als vierzig Minuten lang „Köln-Radio“ zu hören. Seit 1964 bietet der WDR Köln Nachrichten und Informationen speziell für in Deutschland lebende Ausländer in der jeweiligen Sprache. „Die Sendung (...) war für die türkischen >Gastarbeiter
Kirsten von der Crone
Masterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, Note: 2,0, Universität Duisburg-Essen (Bildungswissenschaften), Veranstaltung: Forschungsprojekt, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Fokus dieser Thesis lag auf der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Familienpflege, da die meisten Pflegeleistungen durch das Soziale Netzwerk von Familienmitgliedern erbracht wird und sich eine zunehmende Erwerbstätigkeit der Hauptpflegepersonen abzeichnet. Sechs Interview- partner einer ländlichen Region (Märkischer Kreis, Sauerland, NRW) und sechs Interview- partner einer Großstadt (Essen, NRW) waren rekrutiert und anhand von qualitativen Interviews einer leitfadengestützten empirischen Untersuchung unterzogen worden. Dabei konzentrierten sich die zentralen Fragestellungen vor dem Hintergrund eines Stadt-Land-Vergleichs auf die Motive und Strategien im Alltagsmanagement erwerbstätiger Pflegender. Motive wurden auf Grundlage der umfangreichen theoretischen Basis zum prosozialen Verhalten untersucht. Es wurden drei Rahmenmotive (häusliches Versorgungsideal, Beziehung des Pflegenden zum Pfle- gebedürftigen, prosoziale vs. materielle Austauschbeziehung) und fünf Kernmotive (Schuld- gefühle, Verpflichtung vs. persönlicher Anspruch, Anerkennung durch den Pflegebedürftigen, Anerkennung durch Nachbarn oder soziales Umfeld und Religiosität bzw. Spiritualität) identi- fiziert. Es wird postuliert, dass die meisten der Motive polar strukturiert sind (als Beispiel sei das Antipodenpaar „Eigenideal vs. Fremdideal“ für das häusliche Versorgungsideal gennannt). Auf dieser polaren Motiv-Matrix unterschieden sich erwerbstätige Pflegende aus Stadt und Land am eindeutigsten in den Motiven „prosoziale vs. materielle Austauschbeziehung“ und „Verpflichtung vs. persönlicher Anspruch“; damit wurde die eingangs formulierte Hypothese verifiziert, nach der unterschiedlich restriktive soziale Milieus in Stadt und Land sich als unterschiedlichen Moti- vationen der Pflegenden für ihr Engagement in häuslichen Pflegearrangements abbilden sollten.
Kirsten von der Crone
Masterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, Note: 2,0, Universität Duisburg-Essen (Bildungswissenschaften), Veranstaltung: Forschungsprojekt, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Fokus dieser Thesis lag auf der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Familienpflege, da die meisten Pflegeleistungen durch das Soziale Netzwerk von Familienmitgliedern erbracht wird und sich eine zunehmende Erwerbstätigkeit der Hauptpflegepersonen abzeichnet. Sechs Interview- partner einer ländlichen Region (Märkischer Kreis, Sauerland, NRW) und sechs Interview- partner einer Großstadt (Essen, NRW) waren rekrutiert und anhand von qualitativen Interviews einer leitfadengestützten empirischen Untersuchung unterzogen worden. Dabei konzentrierten sich die zentralen Fragestellungen vor dem Hintergrund eines Stadt-Land-Vergleichs auf die Motive und Strategien im Alltagsmanagement erwerbstätiger Pflegender. Motive wurden auf Grundlage der umfangreichen theoretischen Basis zum prosozialen Verhalten untersucht. Es wurden drei Rahmenmotive (häusliches Versorgungsideal, Beziehung des Pflegenden zum Pfle- gebedürftigen, prosoziale vs. materielle Austauschbeziehung) und fünf Kernmotive (Schuld- gefühle, Verpflichtung vs. persönlicher Anspruch, Anerkennung durch den Pflegebedürftigen, Anerkennung durch Nachbarn oder soziales Umfeld und Religiosität bzw. Spiritualität) identi- fiziert. Es wird postuliert, dass die meisten der Motive polar strukturiert sind (als Beispiel sei das Antipodenpaar „Eigenideal vs. Fremdideal“ für das häusliche Versorgungsideal gennannt). Auf dieser polaren Motiv-Matrix unterschieden sich erwerbstätige Pflegende aus Stadt und Land am eindeutigsten in den Motiven „prosoziale vs. materielle Austauschbeziehung“ und „Verpflichtung vs. persönlicher Anspruch“; damit wurde die eingangs formulierte Hypothese verifiziert, nach der unterschiedlich restriktive soziale Milieus in Stadt und Land sich als unterschiedlichen Moti- vationen der Pflegenden für ihr Engagement in häuslichen Pflegearrangements abbilden sollten.
Kirsten von der Crone
Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Psychologie - Sozialpsychologie, Note: 1,0, Universität Duisburg-Essen, Veranstaltung: Beratung und Casemanagement, 25 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beruht auf Literaturrecherchen, Expertengesprächen und eigenen praktischen Erfahrungen zum Case-Management bei chronisch Kranken. Folgende Fragestellungen werden in dieser Arbeit thematisiert:Wie kann Case-Management unter Berücksichtigung der Reaktanztheorie als eine mögliche Methode im speziellen Unterstützungsbereich der Sozialen Arbeit konkret gestaltet werden, um sicher zu stellen, dass jeder Klient mit seinem individuellen Bedarf tatsächlich das Angebot erhält, das seiner persönlichen Situation am besten begegnet und seinen Anspruch einlöst? Eine kluge Abwägung der Vorteile des Case-Managements verspricht in einer Situation sich zunehmend verknappender Ressourcen im Sozial- und Gesundheitswesen bei gleichzeitigem (prospektivem) Anstieg der Anzahl der Bedürftigen eine Optimierung der Nutzung dieser Res-sourcen zu ermöglichen. Die systematische sowie strategische Implementierung des Case-Management-Ansatzes sowie die Annahmen der skizzierten Theorie aus dem Bereich der Sozialpsychologie kann viel Positives mit sich bringen. So könnte der zur Verfügung stehende Ansatz bezogen auf die zu unterstützende Kohorte die Basis für Erkenntnistheorien jeglicher Art sein. Die Motive für die Anwendung sind vielschichtig; einige werden in der vorliegenden Arbeit skizziert und diskutiert. Wir sollten die Entwicklungen in diesem Bereich sowie die aus ihnen resultierenden Potenziale ständig reflektieren. Ein Beispiel hierfür ist unsere zum Teil vorgefertigte Erwartung, nach der es die exklusive Aufgabe des Staates sei, Verordnungen zu liefern und verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen, damit neue gesellschaftliche Strukturen entstehen können. Erwartungen wie diese (und weitere, die an anderer Stelle hinterfragt werden müssen), spiegeln zu wenig die tatsächlichen Voraussetzungen wider, unter denen in den heutigen postmodernen Gesellschaften „soziale Realitäten“ entstehen. Demgegenüber kann eine gezielte und fortlaufende Analyse dieser Voraussetzungen ein deutlich verbessertes Fundament für zukünftige Aktivitäten in diesem Bereich schaffen.
Kirsten von der Crone
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pflegemanagement / Sozialmanagement, Note: 1,3, Universität Duisburg-Essen (Bildungswissenschaften), Veranstaltung: Kommunikation und Mitarbeiterbeteiligung in Organisationen, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: I. Einleitung: „Deutschland ein Sommermärchen“ 1 Mittlerweile ist die Euphorie abgeflacht, die vor gut sechs Monaten allgegenwärtig in Deutschland anzutreffen war. Das Motto „Die Welt zu Gast bei Freunden“ hätte besser nicht gewählt werden können. Mit Ende der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 kann Deutschland auf drei positive Entwicklungen zurückblicken. Erstens, waren wir für viele Nationen angenehme Gastgeber2, zweitens bewiesen wir auch die Rolle des Verlierers würdevoll zu tragen und drittens wurden wir letztlich mit dem „kleinen ersten Platz“ belohnt. Jedoch hat auch diese Erfolgsstory eine kleine Vorgeschichte; denn zu Beginn standen die Zeichen ganz anders. War es nicht so, dass man dem Trainer feindselig begegnete, da Klinsmann den Mut, die Vision oder was auch immer hatte, die Mannschaft umzubauen. Als der anfängliche Erfolg ausblieb, ließen unangenehme Kommentare nicht lange auf sich warten. Er übertrug Praktiken aus den USA, die sich dort als erfolgreich erwiesen hatten, beschnitt alte Gewohnheiten und setzte in einem zunehmend alternden Land auf unsere Jugend. Der Trainer formulierte zigfach seine Maßnahmen zur Restrukturierung sowie Reformierung und skizzierte anschaulich seine Problemanalyse. Doch die Pseudo-Experten wollten von all dem nichts hören, denn das Problem waren die alten Funktionäre – und die verkrusteten Strukturen, in denen sie sich eingerichtet hatten. Umso erfreulicher war das Happy Ending dieser Story... Welches Zwischenfazit lässt sich daraus gewinnen? Wir – die Bevölkerung – erkannten, dass unsere Elf immer noch zur Weltspitze gehört, sofern sie bereit ist, sich auf ihre Stärken, ihren Willen, ihre Jugendlichkeit zu besinnen und Denkverbote abzulegen.
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