Frauen als Bedrohung? Frauengestalten in Franz Kafkas Romanfragment "Der Verschollene": Analyse unter Berücksichtigung von Otto Weiningers "Geschlecht und Charakter"

GRIN Verlag
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Moderne Literatur, Note: 1,7, Universität Paderborn, Sprache: Deutsch, Abstract: Während Franz Kafka zu Lebzeiten keinen besonders großen Einfluss auf die Literaturszene nahm, gehört er heute zu den kanonischen Autoren weltweit. Der Autor Franz Kafka und auch seine private Person scheinen den Literaturwissenschaftlern immer wieder neue Rätsel aufzugeben, welches den unaufhörlichen Strom an wissenschaftlichen Arbeiten zu Franz Kafka vielleicht zu erklären vermag. Dabei ist jedoch auffällig, dass die Darstellung der Frauenfiguren erst verhältnismäßig wenig Aufsehen erregt hat. Eines seiner zahlreichen, doppelbödigen Werke ist das Romanfragment „Amerika/Der Verschollene“, an dem Kafka im Oktober 1912 zu schreiben begann. Die folgende Analyse wird zunächst den Versuch unternehmen, das vorherrschende Frauenbild in „Amerika“ genauer zu bestimmen. Im Anschluss sollen mögliche Ähnlichkeiten mit dem Frauenbild in Weiningers „Geschlecht und Charakter“ herausgestellt werden. Dazu werden die Figuren Brunelda, Oberköchin Grete Mitzelbach und Klara näher betrachtet, um anschließend ihre Darstellung mit einigen Vorstellungen Weiningers, welche in „Geschlecht und Charakter“ zum Ausdruck kommen, abzugleichen. Ziel der Arbeit ist es, sich der bedrohlichen Funktion der Frauenfiguren in „Amerika“ unter besonderer Berücksichtigung von Otto Weiningers „Geschlecht und Charakter“ anzunähern.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Sep 15, 2016
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Pages
42
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ISBN
9783668300132
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Language
German
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Genres
Language Arts & Disciplines / Linguistics / Historical & Comparative
Literary Collections / General
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Das Marien-Leben
Sonette an Orpheus
Das Stundenbuch
Mädchenmelancholie
Duineser Elegien
Archaischer Torso Apollos
Geschichten vom lieben Gott
Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge
August Rodin
Russische Kunst
Thomas Manns ›Buddenbrooks‹
Jakob Wassermann – ›Der Moloch‹
Worpswede u.a.

Rainer Maria Rilke (Geboren 4.12.1875 in Prag) gilt mit seinen von der bildenden Kunst beeinflussten Versen als einer der bedeutendsten Dichter der literarischen Moderne.

Er verfasste Erzählungen, einen Roman und Aufsätze zu Kunst und Kultur sowie zahlreiche Übersetzungen aus dem Französischen.
Ursprünglich von seinem Vater für die Militärlaufbahn vorgesehen, bereitete sich Rilke lieber auf das Abitur vor und studierte anschließend Literatur und Kunstgeschichte in Prag, Berlin und München. Auf ausgedehnten Reisen nach Russland – bei denen er unter anderem auch Tolstoi traf - lernte Rilke die »russische Seele« kennen. 1900 ließ er sich in der Künstlerkolonie Worpswede nieder und heirate eine Bildhauerin von der er sich aber 1902 wieder scheiden ließ. 1905 wurde er für einige Zeit der Sekretär von Rodin in Paris. Nach einem unerfreulichen Intermezzo der Zwangsrekrutierung für den 1. Weltkrieg um 1916, wurde er aus Gesundheitsgründen aus dem Militärdienst entlassen. Die Erlebnisse dort müssen für Rilke traumatisch gewesen sein, blieb doch sein Werk ab da für lange Zeit dünn.

In einer intensiven Schaffenszeit vollendete Rilke innerhalb weniger Wochen im Februar 1922 die Duineser Elegien. In unmittelbarer zeitlicher Nähe entstanden auch die beiden Teile des Gedichtzyklus Sonette an Orpheus. Beide Dichtungen zählen zu den Höhepunkten in Rilkes Werk.

Lange Zeit mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen kämpfend starb Rilke 1926 in einem Schweizer Sanatorium an Leukämie.

Was wirst du tun, Gott, wenn ich sterbe?
Ich bin dein Krug (wenn ich zerscherbe?)
Ich bin dein Trank (wenn ich verderbe?)
Bin dein Gewand und dein Gewerbe,
mit mir verlierst du deinen Sinn.

ISBN 978-3-95418-643-3 (Kindle)
ISBN 978-3-95418-644-0 (Epub)
ISBN 978-3-95418-645-7 (PDF)

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