Migration und Klimawandel im Nahen Osten und Nordafrika: Wasserverknappung als sicherheitspolitische Herausforderung

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Klima- und Umweltpolitik, Note: 1,3, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: „Climate change presents a new and real threat of severe environmental, economic, political and security impacts in the Arab region“. Dieses Zitat von ELASHA, einer Mitarbeiterin des UNITED NATIONS DEVELOPMENT PROGRAMME geht bereits treffend auf gravierende Problematiken ein. Die Folgen des globalen Klimawandels sind allumfassend und wirken sich auf das gesamte globale Gefüge aus. Es kommt zu einem generellen Anstieg der Temperaturen auf der Erdoberfläche, was widerrum einige andere Effekte verstärkt. Die festen Eismassen der Erde, sei es an den beiden Polen oder in den verschiedenen Gebirgen gehen zurück und treiben dadurch eine Erhöhung des Meeresspiegels voran. Eine direkte Folge wäre eine Ausdehnung der Ozeane und Meere, das heißt eine Verkleinerung der verfügbaren Landmassen. Damit verknüpft wären enorme Migrationsbewegungen in Richtung der höher gelegenen Gebiete, jedoch bei gleichzeitig anwachsender Erdbevölkerung. Desweiteren kann davon ausgegangen werden, dass, bedingt durch die steigenden Temperaturen die Häufigkeit von extremen Wettererscheinungen zunehmen wird. „Climate theory and models predict that global warming will increase the frequency and/or intensity of some types of extreme events“. Starke Regenfälle, Gewitter oder länger anhaltende Trockenperioden häufen sich und können zu enormen ökonomischen, als auch ökologischen Schäden und Beeinträchtigungen der betroffenen Regionen führen. Dabei bleibt anzumerken, dass laut wissenschaftlicher Ansicht, in der Hauptsache die für ein gewisses Gebiet bereits typischen Wetterphänomene in ihrer Intensität ansteigen werden. Es kommen weder neue Wettererscheinungen hinzu, noch verbreiten sich diese gar global. Vielmehr werden bestehende Problematiken verstärkt und können dadurch zu ökonomischen, politischen und sicherheitspolitischen Spannungen und Gefährdungen führen.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Jan 22, 2014
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Pages
30
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ISBN
9783656582052
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Language
German
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Genres
Political Science / International Relations / General
Science / Environmental Science
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Content Protection
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Forschungsarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 1,3, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Gesellschaftswissenschaften), Veranstaltung: Cultures of War Discourse, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Debatte im deutschen Bundestag über den Irakkrieg im Jahr 2003. Von besonderem Interesse ist im Rahmen unserer Forschungsarbeit, wie wesentliche Begriffe des Diskurses aus den unterschiedlichen politischen Positionen verwendet wurden und welche Wirkung sie erzielen sollten. Daher erscheint nicht zuletzt die Betrachtung der Bundestagsdebatte als sinnvoll, da hier die mehrheitlichen geistigen Strömungen der Bundesrepublik in einem formellen Forum konkurrieren. Als zentral haben wir dabei die Begriffe Sicherheit, Terrorismus und Verantwortung erachtet, die auf quantitativer und qualitativer Ebene eine nicht zu vernachlässigende Rolle einnahmen und seitens der politischen Akteure heftig umstritten waren. Aus diesem Grund erscheint uns zur Erforschung unserer Fragestellung das Modell der „Essentially Contested Concepts“ von Walter Bryce Gallie als geeignet, da es den Anspruch hat, die Kernbedeutung eines Begriffes und gleichzeitig die individuellen Nivellierungen durch verschiedene Individuen, die beispielsweise aus der Vertretung gewisser politischer Gruppierungen oder differenter persönlicher Wertvorstellungen heraus resultieren kann, zu erkennen.
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient, Note: 1,3, Universität Erfurt (Fakultät für Staatswissenschaften), Veranstaltung: Strategischer Wandel bei der Suche nach einer Regelung des Kurdenproblems seit 1991, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit fast einem Jahrhundert kämpfen die Kurden in der Türkei. Der Kampf war zu beginn noch ein Kampf um Autonomie oder um einen eigenen kurdischen Nationalstaat. Natürlich war es auch immer ein Ziel die Diskriminierung und Leugnung der kurdischen Bevölkerung zu stoppen. Gerade seit den 70er und mit dem Aufkommen der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK), war das Bestreben nach einem kurdischen Nationalstaat zu einem gewaltsamen Konflikt geworden. Die PKK orientierte sich hierbei ideologisch am Sozialismus und stand somit konträr zum westlichen Liberalismus, dem sich die Türkei angeschlossen hatte. Abdullah Öcalan, der ideologische und politische Anführer der PKK, entwickelte immer wieder neue Theorien zum Erreichen des ausgegebenen Zieles. In den 90er Jahren wechselte die Stimmung jedoch. Noch vor der Festnahme Öcalans durch türkische Sicherheitskräfte, bekannte sich eben dieser zu einem Verbleib der Kurden innerhalb der Grenzen der Türkei. Diese Forderung wurde jedoch an die Bedingung einer Demokratisierung der Türkei geknüpft und Öcalan entwickelte die Theorie der radikalen Demokratie. Erstmals erwähnte er diese in einem, im Jahr 2000 auf deutsch veröffentlichten Buch „Zur Lösung der kurdischen Frage“ als Verteidigungsschrift bei seiner Anklage. Dieses Buch bildet das Fundament seiner Theorie zur Radikal Demokratie. Seine weiteren Fortführungen sind allerdings noch nicht auf deutscher oder englischer Sprache verfügbar, weshalb sich in dieser Arbeit auf Sekundärliteratur bezogen werden wird. Die Theorie der Radikalen Demokratie besteht dabei im Wesentlichen aus drei Punkten. So kann man diese aufteilen in die Demokratisierung des Staates, die demokratische Konföderation sowie die demokratische Autonomie. Dieser Hausarbeit soll daher im ersten Schritt die Modelle der Konföderation und der Autonomie im Allgemeinen darstellen. Hierfür soll auf Werke von Murray Bookchin, sowie Thomas Sempf, für eine juristische Sichtweise der Konföderation, zurückgegriffen werden um einen ersten allgemeinen Überblick über die Konzepte zu erhalten.
Forschungsarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 1,3, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (Gesellschaftswissenschaften), Veranstaltung: Cultures of War Discourse, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Debatte im deutschen Bundestag über den Irakkrieg im Jahr 2003. Von besonderem Interesse ist im Rahmen unserer Forschungsarbeit, wie wesentliche Begriffe des Diskurses aus den unterschiedlichen politischen Positionen verwendet wurden und welche Wirkung sie erzielen sollten. Daher erscheint nicht zuletzt die Betrachtung der Bundestagsdebatte als sinnvoll, da hier die mehrheitlichen geistigen Strömungen der Bundesrepublik in einem formellen Forum konkurrieren. Als zentral haben wir dabei die Begriffe Sicherheit, Terrorismus und Verantwortung erachtet, die auf quantitativer und qualitativer Ebene eine nicht zu vernachlässigende Rolle einnahmen und seitens der politischen Akteure heftig umstritten waren. Aus diesem Grund erscheint uns zur Erforschung unserer Fragestellung das Modell der „Essentially Contested Concepts“ von Walter Bryce Gallie als geeignet, da es den Anspruch hat, die Kernbedeutung eines Begriffes und gleichzeitig die individuellen Nivellierungen durch verschiedene Individuen, die beispielsweise aus der Vertretung gewisser politischer Gruppierungen oder differenter persönlicher Wertvorstellungen heraus resultieren kann, zu erkennen.
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