Multimedialität als Herausforderung oder Chance? Der Einsatz von E-Learning und Blended Learning in der Schule

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: 14, Justus-Liebig-Universität Gießen, Sprache: Deutsch, Abstract: Kaum etwas stellt den Lehrberuf und die berufliche Weiterbildung wohl vor eine so große Herausforderung wie die rasante Medienentwicklung der letzten zwanzig Jahre. Durch die allgegenwärtige Möglichkeit Informationen aus dem Internet abzurufen bieten sich Lernenden neue Möglichkeiten auch außerhalb der klassischen Bildungseinrichtungen über informelle Lernprozesse Kompetenzen und Wissen zu erlangen. Schulen und Hochschulen verlieren somit in der Epoche der Postmedialität ihr Bildungsmonopol, da der Zugang zu Informationen prinzipiell für jeden zu jeder Zeit möglich ist. Zudem bedingen größer werdende Brüche im Arbeitsumfeld und die technische Entwicklung, die stetig neue Anforderungen generiert, in der Notwendigkeit des lebenslangen Lernens und der Unterstützung durch Fachkräfte. Die institutionellen Bildungseinrichtungen stehen somit vor der Herausforderung ihre Aufgabe neu zu definieren und Handlungswissen für die potentielle Flut an Informationen zu bieten.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Feb 18, 2015
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Pages
25
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ISBN
9783656900092
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Language
German
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Genres
Education / Teaching Methods & Materials / Reading & Phonics
Foreign Language Study / German
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Philip Neuß
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 14, Justus-Liebig-Universität Gießen, Veranstaltung: Einführung in das Studiengebiet Sprache, Sprache: Deutsch, Abstract: "Die Utopie einer vollkommenen Sprache hat nicht nur die europäische Kultur umgetrieben." Gleich im ersten Satz seines Resümees über die langjährige Entwicklung der Suche nach einer idealen Sprache zeigt der italienische Schriftsteller und Semiotiker Umberto Eco seine tiefe Skepsis gegenüber dem Traum vieler Sprachwissenschaftler und Philosophen. Dennoch lässt sich die Frage stellen, warum jegliches Projekt einer Idealsprache, sei es nun durch die Suche nach einer adamitischen Ursprache oder die Schaffung eines neuen Kommunikationsmittels, zum Scheitern verurteilt war und ob es nicht doch eine weltumfassende Sprache geben könne, die nicht nur als Welthilfssprache dient, sondern andere Sprachen überflüssig werden lässt. Schließlich hat es auch die wohl bekannteste Plansprache, das Esperanto, zu einer angesehenen Sprecherzahl gebracht, darunter Linguisten, Naturwissenschaftler und philosophische Fürsprecher, die trotz aller Skepsis gegenüber der Vorstellung einer Universalsprache zugeben müssen, dass "das Esperanto funktioniert." (Antoine Meillet, vgl. Umberto Eco: Die Suche nach der vollkommenen Sprache, S. 330). Zur Beantwortung dieser zentralen Frage der Sprachtheorie, die sich ebenso auf philosophische wie auf politische Diskussionen ausgewirkt hat und die von unzähligen Linguisten und Philosophen vom antiken Griechenland bis in die Moderne bearbeitet wurde, werde ich mich im Folgenden mit dem Werk „Die Suche nach der vollkommenen Sprache“ von Umberto Eco beschäftigen und die zentralen Grundgedanken wiedergeben, wobei ich der skeptischen Haltung Ecos besondere Bedeutung zukommen lasse. Im Zuge seiner Beschäftigung mit den Welthilfssprachen werde ich mich auch genauer mit dem ebenfalls im Werk enthaltenen Esperanto beschäftigen und dessen Konstruktionsprinzipien und Abgrenzung von den Universalsprachen kurz darstellen. Abschließen werde ich mit einer kurzen Stellungnahme zu Ecos Argumentation und den Verbreitungsmöglichkeiten einer Universalsprache im Allgemeinen.
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