Das Tagebuch des Verführers

Insel-Verlag
Loading...

Additional Information

Publisher
Insel-Verlag
Read more
Published on
Dec 31, 1903
Read more
Pages
217
Read more
Read more
Best For
Read more
Language
German
Read more
Content Protection
This content is DRM free.
Read more

Reading information

Smartphones and Tablets

Install the Google Play Books app for Android and iPad/iPhone. It syncs automatically with your account and allows you to read online or offline wherever you are.

Laptops and Computers

You can read books purchased on Google Play using your computer's web browser.

eReaders and other devices

To read on e-ink devices like the Sony eReader or Barnes & Noble Nook, you'll need to download a file and transfer it to your device. Please follow the detailed Help center instructions to transfer the files to supported eReaders.
Dieses eBook: "Die Lilien auf dem Felde (Drei Beichtreden)" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Søren Kierkegaard (1813-1855) war ein dänischer Philosoph, Essayist, Theologe und religiöser Schriftsteller. In seinen meist unter Pseudonymen veröffentlichten Schriften zeigte er sich als engagierter Verfechter der Idee des Christentums gegen die Realität der Christenheit. Etwa ein Drittel seines gedruckten Werkes besteht ferner aus unter eigenem Namen veröffentlichten Predigten und religiösen Reden. Auch wird Kierkegaard vielfach als Wegbereiter der Existenzphilosophie oder gar als deren erster Vertreter aufgefasst. Aus dem Buch: "Du sagst vielleicht mit dem Dichter: o daß ich ein Vogel wäre, wie der freie Vogel, der in lustiger Fahrt weit weit fortfliegt, dem Himmel so nahe, zu fernen fernen Fluren - während mich Sorgen und Widerwärtigkeiten und Leiden täglich merken lassen, wie ich an die Stelle gebunden und genagelt bin. O daß ich ein Vogel wäre, frei wie der Vogel, frei von allen Rücksichten wie der kleine Singvogel, der demütig singt, ob auch Niemand auf ihn hört, oder der stolz singt, ob auch Niemand auf ihn hört! Ach, während ich keinen Augenblick und Nichts für mich selbst habe, sondern tausend Rücksichten nehmen muß. O daß ich eine Blume wäre, wie die Blume auf dem Felde, glücklich in mich selbst versunken und weiter nichts - ach, während ich auch in meinem Herzen diesen Zwiespalt des Menschenherzens fühle und weder in Selbstliebe mit Allem brechen, noch auch liebevoll Alles opfern kann!"
Dieser zweite Band über Film-Predigten schließt an den Dienst-am-Wort-Band Nr. 127 an und sucht den theologischen Sinn des »Gesetzes« in ausgewählten Filmen und bringt ihn mit dem Evangelium ins Gespräch. Diese Predigten lassen sich auf das Gesetz in seiner dreifachen Bedeutung ein: als Tora oder gute Weisung Gottes, als Nomos oder vielfältige, oft schicksalhafte Lebenswirklichkeit des Menschen, und als Jus oder Gesetz im Rechtssystem. Entweder finden sich Spuren zur befreienden Botschaft des Christentums in den Filmen selbst, oder aber das in ihnen zu erkennende Gesetz wird zum Anlass, es ins Licht des Evangeliums zu stellen, wie es jeweils anhand ausgewählter Bibeltexte prägnant zu präzisieren ist. Ein Essay entfaltet den theologischen Sinn der für die Hermeneutik der Filme leitenden Kategorien »Gesetz« und »Evangelium«.Neuere Filme haben ebenso ihren Platz in der Auswahl gefunden wie ältere Klassiker. »Muss seinen Sohn züchtigen, wer ihn liebt? « ist die Leitfrage der Predigt über »Das weiße Band«, das paulinische Lob der Liebe, sie höre niemals auf, Motto zu »An ihrer Seite«. Vielfältige Jenseitsdeutungen finden sich in »Das Ende ist mein Anfang«, eine Umkehr aus schweren Vergehen in »Tsotsi« und die alte biblische Einsicht, dass es dem Menschen nicht gut tut, allein zu sein, in »Into the Wild«. »Vertigo« gibt Anlass, über die Verstrickung in die Netze der eigenen Wünsche nachzudenken »2001: Odyssee im Weltraum« bietet einen Kontrast zur Himmelfahrt und »Man nannte ihn Hombre« zeigt eine aus Freiheit übernommene Verantwortung, die bis zur Stellvertretung geht. Gerahmt wird die Sammlung durch eine Adventspredigt zu »Die Kommissarin« und am Ende des Kirchenjahres durch das Thema der Versöhnung mit dem eigenen Leben in »Drei Farben Blau«.
©2018 GoogleSite Terms of ServicePrivacyDevelopersArtistsAbout Google|Location: United StatesLanguage: English (United States)
By purchasing this item, you are transacting with Google Payments and agreeing to the Google Payments Terms of Service and Privacy Notice.