Pietas als Herrschertugend bei Augustus (Octavian): Herrscherpropaganda zwischen Tradition und Charisma

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,3, Universität Bielefeld (Fakultät für Geschichtswissenschaft und Philosophie), Veranstaltung: Die augusteische Wende: Restauration oder "Revolution"?, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit untersucht den Einsatz der altrömischen Tugend pietas in der Herrscherpropaganda des Augustus an Hand von literarischen und archäologischen Quellen. Dabei wird besonders das Spannungsfeld von traditionalem und charismatischem Legitimitätsglauben im frühen Prinzipat berücksichtigt.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Jun 24, 2009
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Pages
15
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ISBN
9783640355822
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Language
German
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Genres
History / Ancient / General
History / General
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Thomas Gräfe
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Deutsch - Literatur, Werke, Universität Bielefeld (Fakultät für Geschichtswissenschaft und Philosophie), Veranstaltung: Inszenierungen des Selbst in autobiographischen Zeugnissen des 19. und 20. Jahrhunderts, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit behandelt die Selbstdarstellung Bismarcks in seinen Memoiren "Gedanken und Erinnerungen" unter Berücksichtigung von Entstehung und Rezeption des Werks. Memoiren gelten als von Politikern und anderen Personen des öffentlichen Lebens vorge- nommene literarische Darstellungen des eigenen Lebens. Im Gegensatz zur Autobiographie steht in ihnen weniger Privates im Vordergrund, vielmehr liegt der Fokus auf selbst mit- erlebten und mitgestalteten öffentlichen, politischen und zeitgeschichtlichen Zuständen und Ereignissen. Insbesondere für politische Memoiren gilt, dass der Ich- Erzähler nicht als Privatmann in Erscheinung tritt, sondern in seiner Funktion als öffentlicher Rollenträger. Der Dokumentationsstil von Memoiren (Verwendung von Quellen wie Briefe, Akten, Reden etc.) hat häufig zu der missverständlichen Annahme geführt, dass dieser literarischen Gattung ein höherer Objektivitätsgrad zukomme als anderen Selbstzeugnissen. Dagegen spricht u.a. die häufig anzutreffende didaktische Absicht des Memoirenschreibers, die Auswahl und Kommentierung des Materials entscheidend beeinflusst. Der Schreiber bemüht sich in der Regel, sein politisches Denken und Handeln in der Vergangenheit zu rechtfertigen und die ungebrochene Relevanz seiner politischen Positionen und Leistungen für Gegenwart und Zukunft zu unterstreichen. In diesem Sinne lassen sich Memoiren als „subjektiv organisierte Rollendarstellungen eines Ich- Erzählers“ definieren.
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