Systemgastronomie in Deutschland

GRIN Verlag
1
Free sample

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Touristik / Tourismus, Note: 1,0, Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten (Allgemeinwissenschaften/Betriebswirtschaft), Veranstaltung: Seminar Internationales Resort- und Hotelmanagement, Sprache: Deutsch, Abstract: Zu Beginn des 3. Jahrtausends zeichnet sich ein bemerkenswerter Bedürfniswandel in der Systemgastronomie ab. Die klassischen Fastfood - Restaurants wie McDonalds, die in den siebziger, achtziger und neunziger Jahren ein gigantisches Wachstum erfuhren, mussten in den letzten beiden Jahren erstmals Verluste hinnehmen und sehen sich zunehmend neuen Konkurrenten mit innovativen Konzepten, wie Starbucks, ausgesetzt. Dem US-amerikanischen Kaffeehauskonzern gelang es beispielhaft die Philosophie des „3rd place“, also des dritten Ortes neben Zuhause und dem Arbeitsplatz konsequent durchzusetzen. Hierdurch kommt es auch zu einer starken emotionalen Bindung zwischen Unternehmen und Konsument, die von den klassischen Anbietern oft angestrebt, aber nur selten erreicht wird. Hinzu kommt die Konkurrenz durch neue Produkte, wie Sandwiches, Pastasnacks oder Backwaren, die dem gesteigerten Gesundheitsbewusstsein und der geänderten Bedürfnislage der Konsumenten eher Rechnung tragen als der klassische Burger. Die angegriffenen Konzerne reagieren mit groß angelegten globalen Werbekampagnen, Produktinnovationen, Qualitätsoffensiven oder auch mit der Creation neuer Marken mit neuen Produkten, wie die Premium-Pizzakette Donatos des Branchenführers McDonalds. Ziel dieser Arbeit ist es, einen umfassenden Überblick einer Auswahl auf dem deutschen Markt aktiver Unternehmen der Systemgastronomie zu liefern, deren Marktauftritt zu analysieren, zu vergleichen und deren Konzepte kritisch zu beurteilen, sowie die gesamte Branche darzustellen. Im Folgenden möchten wir die uns am wichtigsten erscheinenden Begriffe im Zusammenhang mit der Systemgastronomie näher erläutern.
Read more
5.0
1 total
Loading...

Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
Read more
Published on
Mar 10, 2004
Read more
Pages
47
Read more
ISBN
9783638260084
Read more
Read more
Best For
Read more
Language
German
Read more
Genres
Business & Economics / Industries / Hospitality, Travel & Tourism
Travel / Maps & Road Atlases
Read more
Content Protection
This content is DRM protected.
Read more
Eligible for Family Library

Reading information

Smartphones and Tablets

Install the Google Play Books app for Android and iPad/iPhone. It syncs automatically with your account and allows you to read online or offline wherever you are.

Laptops and Computers

You can read books purchased on Google Play using your computer's web browser.

eReaders and other devices

To read on e-ink devices like the Sony eReader or Barnes & Noble Nook, you'll need to download a file and transfer it to your device. Please follow the detailed Help center instructions to transfer the files to supported eReaders.
Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (Berlin) ermittelte erstmals 1999 in einem sogenannten Tourismus-Satellitenkonto den Anteil der Tourismuswirtschaft an der Wirtschaftsleistung der Bundesrepublik Deutschland. Demnach kommt der Tourismus auf einen Anteil von ca. 8 % am BIP. Dieses Instrument in Anlehnung an die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung erlaubt zwar aufgrund mittlerweile erfolgter Harmonisierungsbestrebungen internationaler Organisationen wie zum Beispiel WTO, OECD und EUROSTAT, Vergleiche auf zwischenstaatlicher Ebene, jedoch wurde eine entsprechende Datengrundlage für Entscheidungsträger auf regionaler Ebene bislang in größerem Umfang nicht realisiert. Solche Daten sind aber essentiell für eine zielgerichtete und effiziente Vermarktung von touristischen Regionen, vor allem vor dem Hintergrund einer stetig wachsenden Konkurrenz im In- und Ausland. Auch sich ständig ändernde Rahmenbedingungen, der internationale Terrorismus und globale Epidemien machen schnell verfügbare und aktuelle Daten zur angemessenen Reaktion notwendig. Einen Vorstoß in diese Richtung unternahm 1981 das österreichische Bundesland Vorarlberg mit dem sogenannten Vorarlberger Tourismusbarometer. Seitdem gab es zahlreiche Ansätze in mehreren Staaten, die alle das Ziel verfolgten, ein über die Beherbergungsstatistik hinausgehendes Datenset zu ermitteln und kontinuierlich fortzuschreiben. Problematisch hierbei ist jedoch die Tatsache, dass fast alle als Tourismusbarometer bezeichneten Projekte eine unterschiedliche Herangehensweise aufweisen, verschiedene Daten erheben und voneinander abweichende Zielvorstellungen haben. Nach einer eingehenden Betrachtung der volkswirtschaftlichen Bedeutung des Tourismus (u. a. Tourismussatellitenkonto für Deutschland des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, touristische Wertschöpfungsstudien) sowie der Darstellung der touristischen Datenlage (amtliche Tourismusstatistik, DIHK Saisonumfrage Tourismus, Erhebungen des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes, u. a.) in Deutschland, ist es das Ziel dieser Arbeit, aufbauend auf einer Stärken Schwächen - Analyse bestehender Tourismusbarometer (z.B. S-Tourismusbarometer Ostdeutschland, IHK Freizeitbarometer, FIF Tourismusbarometer (Schweiz), le Baromètre Tourisme (Côte d`Azur) u. a.) (Teil A), ein entsprechendes Modell Barometer für das Allgäu (Teil B) zu entwickeln. Hierbei wird die Struktur der Tourismusdestination Allgäu [...]
Diplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Touristik / Tourismus, Note: 1, Hochschule München (FB 14 Tourism Management), 27 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Entaros Al’Azreth stand breitbeinig auf dem Kiesboden und hielt sein etwas klobiges Langschwert mit erstaunlicher Leichtigkeit in der rechten, sein Schild in der linken Hand. Neben ihm standen etwa 30 Kampfgefährten und versuchten, wie er selbst möglichst grimmig dem Feind ins Gesicht zu sehen. Und der Feind war eine Phalanx aus bestimmt 40 bis 50 schwer bewaffneten Kriegern, die unter lautem Gesang Schritt für Schritt auf sie zukam. Mit einem lauten Aufschrei stürzte Entaros mit seinen Kameraden los. Mit dem Schild wehrte er einen feigen Angriff des gegnerischen Pikenträgers ab und verfehlte den Kettenpanzer eines feindlichen Wikingers nur knapp. Neben ihm wurde einer seiner Mitstreiter am Kopf getroffen, doch was ist das? Kein Blut war zu sehen, statt dessen hörte er: „Stop! Meine Kontaktlinsen!“ Plötzlich änderte sich die Szenerie schlagartig, Entaros war wieder ein in alberner Kleidung steckender Student mit einem Schaumstoffschwert in der Hand. Und als solcher half er kurz bei der Suche nach den Kontaktlinsen. Live-Rollenspiele, im folgenden auch Larp (Live Action Role Play, oder Live Adventure Role Play) genannt, erfreuen sich weltweit wachsender Beliebtheit. Von Kalifornien bis Tschechien, von Skandinavien bis Italien, überall in der westlichen Welt scheint diese Form der Freizeitbeschäftigung stark zuzunehmen. Herauszufinden, wie sich die Larp- Szene in Deutschland entwickelt, ob man von einem touristischen Freizeittrend sprechen kann, wie diese Szene organisiert ist, welche Marktmechanismen wirken, kurz welche Formen der Kommerzialisierung festzustellen und überhaupt denkbar sind, soll Aufgabe dieser Arbeit sein. Ein Larper ist Tourist, da er für die Ausübung seines Hobbies touristischer Aktivitäten bedarf. Um dies verständlicher auszudrücken: er plant eine Reise, bucht eine Leistung, entscheidet sich für ein Transportmittel, fährt von A nach B, verbringt dort oft mehrere Übernachtungen, nimmt ein Unterhaltungsangebot wahr, konsumiert Lebensmittel und fährt wieder nach A zurück. Dass sich kein Larper aus seinem Selbstverständnis heraus als Tourist fühlt, ist dabei zweitrangig und ein oft beschriebenes Phänomen., das uns häufig im Tourismus begegnet. Dennoch ist die Larp-Szene in Deutschland mit den Methoden und Erkenntnissen der Tourismusforschung nur schwer zu beschreiben. In dieser Arbeit wurde deshalb versucht, die Szene auch mit den Ergebnissen der Trendforschung und der Soziologie zu untersuchen. [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Touristik / Tourismus, Note: 1,0, Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten (Fachbereich Allgemeinwissenschaften/Betriebswirtschaft), Veranstaltung: Seminar Destinationsmanagement/Regionale Tourismuswirtschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Auf Grund der schwierigen wirtschaftlichen Position und Situation vieler Destinationen, wird in letzter Zeit verstärkt nach Mitteln und Instrumenten zur Messung des Erfolges eines Zielgebietes gesucht, um die Konkurrenzfähigkeit zu sichern bzw. auszubauen. Die Schwierigkeit besteht vor allem darin, alle touristisch relevanten Zahlen zu erfassen und sie durch ein einheitliches Kennzahlensystem zur Interpretation des Erfolges einer Destination heranzuziehen. Neben den quantitativen Aspekten, die den Erfolg bestimmen, sind natürlich auch noch die qualitativen Faktoren zu berücksichtigen, wobei deren Mess –und Vergleichbarkeit sich als noch wesentlich schwieriger darstellt. Ziel dieser Arbeit ist es, einen Überblick über vorhandene bzw. geplante Ansätze einer Erfolgskontrolle im deutschsprachigen Raum zu geben und sich mit diesen kritisch auseinander zu setzen. Im folgenden möchten wir die uns am wichtigsten erscheinenden Begriffe näher erläutern. Erfolgskontrolle ist ein in der Literatur nicht exakt definierter Begriff. Viele setzen ihn gleich mit Evaluierung im Sinne einer systematischen, kritischen Selbst- oder Drittkontrolle nach fachlichen und entwicklungspolitischen Gesichtspunkten; andere benutzen ihn für alles, was sich mit Fortschritten und Erfolgen in Entwicklungsvorhaben (bzw. einem Mangel daran) beschäftigt. Bei unseren Recherchen im Rahmen dieser Arbeit, fiel uns auf, dass Erfolgskontrolle oftmals im Zusammenhang mit ökologischen und infrastrukturellen Projekten erwähnt wurde. Hierbei handelte es sich aber meist nur um reine Soll-Ist-Vergleiche von Planung und Realisation jedoch nicht Erfolgskontrolle im rein wirtschaftlichen Sinn, d.h. keine Untersuchungen auf Kostenabweichungen oder ähnliches. In dieser Arbeit betrachten wir die Erfolgskontrolle als innovatives Instrument zur Bewertung des Erfolges einer Destination. [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Hotelfach / Gaststättengewerbe, Note: 1,3, International School of Management, Standort Dortmund , Veranstaltung: Trends in der Gastronomie, 41 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Was ist Erlebnisgastronomie? Wenn von Erlebnisgastronomie gesprochen wird fallen wohl jedem einige Beispiele unterschiedlichster Art ein. Aber was haben diese verschiedenen Gastronomiekonzepte gemeinsam, was grenzt sie von der ‚gewöhnlichen’ Gastronomie ab? Diese Fragen sollen anhand von exemplarisch ausgewählten Konzeptbeispielen in der vorliegenden Arbeit geklärt werden. Aufgrund der Fülle von unterschiedlichsten Konzepten werden nur einige exemplarisch beleuchtet. Auch wenn die Erlebnisgastronomie verstärkt in den letzten Jahren Freunde und Anhänger findet ist sie dennoch keine neue Erfindung. Schon Herzog Phillipe der Gute genoss in Frankreich um 1453 aufwändigst gestaltete Mahlzeiten mit höchstem Erlebnischarakter. So wird in einer historischen Quelle berichtet (Opaschowski 1993, 267): „...die erste Tafel [schmückte] eine mit Sängern gefüllte Kirche, in deren Gesang ein Glockenspiel einstimmte. Auf einer anderen schüttete ein Kind Rosenwasser herab, und auf einer dritten stand ein vollständig ausgerüstetes Schiff. Eine große Fontäne zierte die vierte Tafel; eine Pastete, in welcher 24 Musiker saßen, die fünfte. ... Die Motive der Kochkünstler waren eben unerschöpflich.“ Was also unterscheidet ein ‚gewöhnliches’ Gastronomiekonzept von den Konzepten der Erlebnisgastronomie? Der größte Unterschied besteht sicherlich darin, dass bei einem Erlebnisgastronomiekonzept nicht die reine Nahrungsaufnahme im Vordergrund steht, sondern vielmehr die Erlebnisse, Erfahrungen und Sinneseindrücke, die um die reine Nahrungsaufnahme ‚arrangiert’ sind, diese begleiten und emotionalisieren. Dies kann zum einen die Art und Weise sein, wie die Lebensmittel zubereitet werden, zum Beispiel beim Front Cooking oder beim Hot Pot Fondue. Zum anderen kann dies die Umgebung sein, in der die Mahlzeit serviert wird, in einem Erlebnispark oder auch ein besonders aufwendig dekoriert und gestaltetes Restaurant. Eine weitere Möglichkeit, die aus einer ‚gewöhnlichen’ Mahlzeit etwas Besonderes macht ist das Rahmenprogramm, so zum Beispiel bei den character meals in Themenparks oder bei Mahlzeiten, die von einem Varieté Programm oder ähnlichem begleitet werden. Je nach Konzept steht die Mahlzeit oder die Atmosphäre mehr im Vordergrund, bei jeglichem Konzept ist aber der wechselseitige Bezug zwischen diesen beiden Komponenten vorhanden und von höchster Bedeutung.
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Touristik / Tourismus, Note: 1,0, Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten (Fachbereich Allgemeinwissenschaften/Betriebswirtschaft), Veranstaltung: Seminar Destinationsmanagement/Regionale Tourismuswirtschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Auf Grund der schwierigen wirtschaftlichen Position und Situation vieler Destinationen, wird in letzter Zeit verstärkt nach Mitteln und Instrumenten zur Messung des Erfolges eines Zielgebietes gesucht, um die Konkurrenzfähigkeit zu sichern bzw. auszubauen. Die Schwierigkeit besteht vor allem darin, alle touristisch relevanten Zahlen zu erfassen und sie durch ein einheitliches Kennzahlensystem zur Interpretation des Erfolges einer Destination heranzuziehen. Neben den quantitativen Aspekten, die den Erfolg bestimmen, sind natürlich auch noch die qualitativen Faktoren zu berücksichtigen, wobei deren Mess –und Vergleichbarkeit sich als noch wesentlich schwieriger darstellt. Ziel dieser Arbeit ist es, einen Überblick über vorhandene bzw. geplante Ansätze einer Erfolgskontrolle im deutschsprachigen Raum zu geben und sich mit diesen kritisch auseinander zu setzen. Im folgenden möchten wir die uns am wichtigsten erscheinenden Begriffe näher erläutern. Erfolgskontrolle ist ein in der Literatur nicht exakt definierter Begriff. Viele setzen ihn gleich mit Evaluierung im Sinne einer systematischen, kritischen Selbst- oder Drittkontrolle nach fachlichen und entwicklungspolitischen Gesichtspunkten; andere benutzen ihn für alles, was sich mit Fortschritten und Erfolgen in Entwicklungsvorhaben (bzw. einem Mangel daran) beschäftigt. Bei unseren Recherchen im Rahmen dieser Arbeit, fiel uns auf, dass Erfolgskontrolle oftmals im Zusammenhang mit ökologischen und infrastrukturellen Projekten erwähnt wurde. Hierbei handelte es sich aber meist nur um reine Soll-Ist-Vergleiche von Planung und Realisation jedoch nicht Erfolgskontrolle im rein wirtschaftlichen Sinn, d.h. keine Untersuchungen auf Kostenabweichungen oder ähnliches. In dieser Arbeit betrachten wir die Erfolgskontrolle als innovatives Instrument zur Bewertung des Erfolges einer Destination. [...]
Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Touristik / Tourismus, Note: 1,0, Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (Berlin) ermittelte erstmals 1999 in einem sogenannten Tourismus-Satellitenkonto den Anteil der Tourismuswirtschaft an der Wirtschaftsleistung der Bundesrepublik Deutschland. Demnach kommt der Tourismus auf einen Anteil von ca. 8 % am BIP1. Dieses Instrument in Anlehnung an die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung erlaubt zwar aufgrund mittlerweile erfolgter Harmonisierungsbestrebungen internationaler Organisationen wie zum Beispiel WTO, OECD und EUROSTAT, Vergleiche auf zwischenstaatlicher Ebene, jedoch wurde eine entsprechende Datengrundlage für Entscheidungsträger auf regionaler Ebene bislang in größerem Umfang nicht realisiert. Solche Daten sind aber essentiell für eine zielgerichtete und effiziente Vermarktung von touristischen Regionen, vor allem vor dem Hintergrund einer stetig wachsenden Konkurrenz im In- und Ausland. Auch sich ständig ändernde Rahmenbedingungen, der internationale Terrorismus und globale Epidemien machen schnell verfügbare und aktuelle Daten zur angemessenen Reaktion notwendig. Einen Vorstoß in diese Richtung unternahm 1981 das österreichische Bundesland Vorarlberg mit dem sogenannten Vorarlberger Tourismusbarometer. Seitdem gab es zahlreiche Ansätze in mehreren Staaten, die alle das Ziel verfolgten, ein über die Beherbergungsstatistik hinausgehendes Datenset zu ermitteln und kontinuierlich fortzuschreiben. Problematisch hierbei ist jedoch die Tatsache, dass fast alle als Tourismusbarometer bezeichneten Projekte eine unterschiedliche Herangehensweise aufweisen, verschiedene Daten erheben und voneinander abweichende Zielvorstellungen haben. Nach einer eingehenden Betrachtung der volkswirtschaftlichen Bedeutung des Tourismus sowie der Darstellung der touristischen Datenlage in Deutschland (Teil A), ist es das Ziel unserer Arbeit, aufbauend auf einer Analyse bestehender Tourismusbarometer, ein entsprechendes Modell – Barometer für das Allgäu (Teil B) zu entwickeln.
Inhaltsangabe:Zusammenfassung: Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (Berlin) ermittelte erstmals 1999 in einem sogenannten Tourismus-Satellitenkonto den Anteil der Tourismuswirtschaft an der Wirtschaftsleistung der Bundesrepublik Deutschland. Demnach kommt der Tourismus auf einen Anteil von ca. 8 % am BIP. Dieses Instrument in Anlehnung an die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung erlaubt zwar aufgrund mittlerweile erfolgter Harmonisierungsbestrebungen internationaler Organisationen wie zum Beispiel WTO, OECD und EUROSTAT, Vergleiche auf zwischenstaatlicher Ebene, jedoch wurde eine entsprechende Datengrundlage für Entscheidungsträger auf regionaler Ebene bislang in größerem Umfang nicht realisiert. Solche Daten sind aber essentiell für eine zielgerichtete und effiziente Vermarktung von touristischen Regionen, vor allem vor dem Hintergrund einer stetig wachsenden Konkurrenz im In- und Ausland. Auch sich ständig ändernde Rahmenbedingungen, der internationale Terrorismus und globale Epidemien machen schnell verfügbare und aktuelle Daten zur angemessenen Reaktion notwendig. Einen Vorstoß in diese Richtung unternahm 1981 das österreichische Bundesland Vorarlberg mit dem sogenannten Vorarlberger Tourismusbarometer. Seitdem gab es zahlreiche Ansätze in mehreren Staaten, die alle das Ziel verfolgten, ein über die Beherbergungsstatistik hinausgehendes Datenset zu ermitteln und kontinuierlich fortzuschreiben. Problematisch hierbei ist jedoch die Tatsache, dass fast alle als Tourismusbarometer bezeichneten Projekte eine unterschiedliche Herangehensweise aufweisen, verschiedene Daten erheben und voneinander abweichende Zielvorstellungen haben. Nach einer eingehenden Betrachtung der volkswirtschaftlichen Bedeutung des Tourismus (u. a. Tourismussatellitenkonto für Deutschland des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, touristische Wertschöpfungsstudien) sowie der Darstellung der touristischen Datenlage (amtliche Tourismusstatistik, DIHK Saisonumfrage Tourismus, Erhebungen des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes, u. a.) in Deutschland, ist es das Ziel dieser Arbeit, aufbauend auf einer Stärken Schwächen - Analyse bestehender Tourismusbarometer (z.B. S-Tourismusbarometer Ostdeutschland, IHK Freizeitbarometer, FIF Tourismusbarometer (Schweiz), le Baromètre Tourisme (Côte d`Azur) u. a.) (Teil A), ein entsprechendes Modell Barometer für das Allgäu (Teil B) zu entwickeln. Hierbei wird die Struktur der Tourismusdestination Allgäu [...]
©2018 GoogleSite Terms of ServicePrivacyDevelopersArtistsAbout Google|Location: United StatesLanguage: English (United States)
By purchasing this item, you are transacting with Google Payments and agreeing to the Google Payments Terms of Service and Privacy Notice.