Nebular 1 - Das Geheimnis von Quaoar: Eine Comic Adaption der Science-Fiction-Serie NEBULAR, von Ralf Zeigermann

SciFi-World Medien Verlag
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NEBULAR, eine fiktive Zukunftsgeschichte, führt Sie in das Jahr 2113, eine Zeit, in der nationalstaatliche Bestrebungen längst überwunden sind. Geeint im Staatenbund der Solaren Union nimmt die Menschheit ihre letzte große Herausforderung an - die Eroberung des Weltraums.

Auf den Trabanten der Gasriesen unterhält die Unionsflotte wissenschaftliche Basen und Erzförderstationen. Großraumschiffe pendeln zwischen den inneren Planeten. Frühere Geißeln, wie Kriege, Krankheiten und Armut, gelten als besiegt. Rund zehn Milliarden Unionsbürger bevölkern die Erde, nochmals 250 Millionen Menschen leben in den wachsenden Kolonien auf dem Erdmond und dem Mars. Prospektoren durchmustern den Asteroidengürtel, um neue Rohstoffquellen zu erschließen. Bemannte Raumschiffe haben längst die Grenzen des Sonnensystems erreicht und beginnen ihren Vorstoß in den Kuipergürtel.

Der am weitesten entfernte Außenposten befindet sich auf dem großen Neptunmond Triton. Der Trabant ist eine eiskalte Welt, auf der vorwiegend Wissenschaftler und kommerzielle Minengesellschaften ansässig sind.

Ziel ist es, den sogenannten Außenring mit seinen Ressourcen für die Menschheit zu erkunden. Forscher wollen die Abgeschiedenheit nutzen, um die Suche nach außerirdischem Leben voranzutreiben und ihre Antennen auf die nahen Sterne auszurichten. Rund zweitausend Männer und Frauen verrichten permanent ihren Dienst auf der Triton-Basis.

Die Eiswüsten auf dem Jupitermond Europa, die Staubstürme des Mars und die urweltlichen Kohlenwasserstoffmeere auf Titan sahen Raumfahrer von der Erde schon mit eigenen Augen. Extraterrestrische Lebensformen fanden sie jedoch nicht.

Eines der großen Ziele dieser Zeit ist es, mit Bruderzivilisationen im All in Kontakt zu treten. Unbewusst hoffen die meisten Menschen, dass diese fernen, hoch entwickelten Kulturen uns ähnlich sind und man von diesen Wesen lernen kann. Bisher ist jeder Versuch gescheitert, Signale intelligenten Ursprungs über die Radioteleskope auf Triton zu empfangen. Die fremden Zivilisationen scheinen sich nicht mitteilen zu wollen. Das bedeutet aber keinesfalls, dass sie nicht existieren …

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About the author

 Ralf Zeigermann wurde 1960 in Dortmund geboren. Während seiner Schulzeit spielte er in den späten siebziger Jahren Gitarre bei den Punk-Bands Neat, ST42 und Clox.

Nach dem Studium des Grafik-Design arbeitete er als Art Director für die GGK Düsseldorf und diverse Hamburger Werbeagenturen.


1986 veröffentlichte er seinen ersten Roman, Antarktis-Expedition 1931/32. Zwei Jahre später folgte Die Randomisiermaschine, ein Buch mit Cartoons und Kurzgeschichten. Beide Bücher wurden bei Franz Greno verlegt.


Seit 2000 ist Ralf Zeigermann in London tätig, wo er als freier Autor und Graphiker schreibt, illustriert und gestaltet.

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Reviews

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Additional Information

Publisher
SciFi-World Medien Verlag
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Published on
May 6, 2016
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Pages
60
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Language
German
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Genres
Comics & Graphic Novels / Science Fiction
Young Adult Fiction / Comics & Graphic Novels / Science Fiction & Fantasy
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Thomas Rabenstein
 Jahrzehnte, Jahrhunderte, Jahrtausende … Ich habe das Gefühl für die Zeit längst verloren. Alles um mich herum scheint rasend schnell zu altern und verbraucht sich im Zeitraffer. 

Das Schicksal bedachte mich mit einer seltsamen Fügung. War ich zuerst der Meinung, es handle sich um einen Fluch, so denke ich heute anders darüber. Die Begegnung mit Huracán und seiner Bestie hat mich nicht in einen Schatten verwandelt, sondern sie hat mich geläutert. Immer wieder kehren die Erinnerungen an jene Nacht zurück, als mich der Tod in Hokals Hütte fest umarmte. Gleichzeitig wuchs etwas in mir heran, mächtiger noch als der Tod, und entriss mich dem dunklen, ewigen Schlaf. Es brachte mich ins Leben zurück, doch nicht ins Licht. Ich wurde zu einem Wanderer zwischen den Welten, nicht tot und nicht lebendig. Aber was genau bin ich? 

Die Stunden der Metamorphose haben mich verändert, mich in ein anderes Wesen verwandelt. Die Tage des Siechtums liegen lange zurück, alle Wunden an meinem Körper sind verheilt, doch nicht an meiner Seele. Die Verpuppung ist abgeschlossen, doch was aus mir entstand, ist kein Schmetterling. In mir erwachen Fähigkeiten, von denen ich zuvor nicht einmal zu träumen gewagt hätte. Ich spüre diese unglaubliche körperliche und geistige Kraft in mir, die wie ein loderndes Feuer immer wieder aus mir hervorbricht. Kein Schlangenbiss kann mich töten, kein Stammeskrieger bezwingen. Sie fürchten mich, weil ich ihnen überlegen bin.

Blutjäger ist seit jenem Tag nicht mehr von meiner Seite gewichen. Uns verbindet mehr, als nur eine Freundschaft zwischen Mensch und Tier, wir sind zu Seelenverwandten geworden. Seit jenem denkwürdigen Tag sind wir beide durch ewige Jugend gesegnet und teilen unseren unbändigen Appetit nach Blut. Trotz dieser Euphorie, die von mir zusehends Besitz ergreift, höre ich auch diese andere Stimme in mir. Zu Beginn war sie laut und dominant. Nun, da mir ungeahnte Möglichkeiten offen stehen, wird sie schwächer und tritt in den Hintergrund.

Hokal, der alte Schamane, war längst tot, doch er hat mich schon während meiner Metamorphose vor dieser Entwicklung gewarnt. Diese leise Stimme verkörpert den Rest meiner ehemaligen Menschlichkeit. Sie ist alles, was von Tohil übrig geblieben ist, alles, was mich einst ausgemacht und definiert hat. Sie ringt permanent mit der erstarkenden Bestie um die Vorherrschaft über meinen Verstand. Mein Instinkt sagt mir, ich muss diese Dualität erhalten. Ich darf den menschlichen Teil nicht erlöschen lassen, denn sonst bleibt den Menschen nur eines übrig: Die Gnade ihrer Götter zu erflehen …

Thomas Rabenstein
 Mon nom est Tohil. Je suis le fils de Tama et je suis également connu au sein de mon village natal comme étant un chasseur de singes. Tout du moins, il en allait ainsi dans ma vie précédente. Plus tard, les générations virent en moi un dieu et m’attribuèrent le pouvoir sur le feu. En mon honneur, des personnes m’étaient livrées en sacrifice. Elles perdaient leur vie au cours d’un rite bestial, mais elles le faisaient volontairement car elles avaient alors la satisfaction d’avoir été choisies pour que je vive.

Beaucoup de mes souvenirs de cette époque se sont estompés depuis longtemps, perdus pour toujours dans le tourbillon du temps. Aujourd’hui, je vis caché. Anonymement, je me déplace parmi la foule de la grande ville, sans que les habitants ne connaissent ma véritable identité. J’utilise les possibilités des technologies modernes, m’assois dans le métro et considère tous ces agneaux qui s’escriment tous les jours à avancer dans leur courte vie. Mais comparés à moi, ils ne font que du surplace. Je m’isole volontairement des gens, car je ne suis pas comme eux. Extérieurement, je leur suis semblable, tout du moins au premier regard. Mais à l’intérieur, je suis foncièrement différent. Mon âme a souffert tout au long des siècles et se désespère de la transformation qui m’a été imposée et que je combats, essayant toujours de préserver le dernier reste d’humanité qui est encore en moi. Mais même ma raison ne peut pas nier que je suis devenu ce qui a déclenché autrefois cette métamorphose – une brute.

Le pont étroit qui me relie encore à mon existence humaine précédente se serait écroulé depuis longtemps si je n’avais pas suivi le conseil de notre chaman et n’avais consigné par écrit ma propre histoire. Ces enregistrements secrets, transcrits dans la langue symbolique de mon peuple, constitués durant tout ce temps et gardés en un lieu sûr, sont la clé de ma sauvegarde.

Paradoxalement, ma propre biographie m’apparaît comme l’histoire d’un étranger. Je lis toujours les descriptions des jours précédents et, à chaque fois, je me demande s’il ne s’agit pas là de quelqu’un d’autre.

Il est remarquable de voir quelles sont les émotions qui déclenchent chez moi les plus belles envolées littéraires. L’horreur bien sûr, mais aussi la compassion et la rage – des sentiments qui me semblaient depuis longtemps disparus et que je retrouve dans mes écrits. Si précieux soient-ils, ces souvenirs sont pour moi tout aussi dangereux. Si mes mémoires devaient un jour tomber entre les mains d’individus capables de les traduire et de comprendre ce qu’elles signifient, alors ils me chercheraient, me chasseraient et voudraient me tuer. Je leur apparaîtrais trop étrange, un trop grand danger pour la soi-disant communauté. Non pas que j’aie peur de la confrontation, à une époque je l’ai même recherchée. Je me souviens encore de l’inquisiteur Gustavo qui me tenait pour un démon monté du feu de l’enfer pour séduire les jeunes filles catholiques. Son incapacité à comprendre ce que j’étais n’avait d’égale que sa persévérance à me pourchasser. Son ignorance n’était surpassée que par sa curiosité. Aussi je lui permis un court aperçu de mon histoire avant de le tuer. Je n’oublierai jamais, dans les dernières secondes de sa vie, ses yeux grands ouverts dans le vide. Dans son ultime moment d’existence, il admit que son Dieu ne l’aiderait pas.

Dans les périodes de retenue et de jeûne de sang, je me risque loin en arrière et explore des souvenirs qui remontent à l’époque où j’étais encore une personne. Parfois, je m’abandonne à l’illusion que mes réflexions sur ces événements me secoueront et inverseront le processus qui s’est initié alors à l’époque. Malheureusement, cet espoir s’est révélé faux. Beaucoup de siècles après, ma compréhension de ces événements a grandi, dans la même mesure que mes connaissances de la nature humaine.

Il n’y a aucun retour possible. Tohil le chasseur fait partie de l’histoire passée ...

Thomas Rabenstein
Mein Name ist Tohil, Sohn von Tama dem Bogenmacher. In Stammeskreisen meines Heimatdorfes werde ich auch anerkennend der Affenjäger genannt. Zumindest war dies in meinem früheren Leben so. Spätere Generationen sahen in mir einen Gott und sprachen mir die Macht über das Feuer zu. Mir zu Ehren wurden Menschen geopfert, die in bestialischen Riten ihr Leben verloren und sich dennoch auserwählt fühlten. Auserwählt, um für mich zu sterben.

Viele Erinnerungen aus dieser Zeit sind längst verblasst, für immer verloren im Strudel der Zeit. Heute lebe ich im Verborgenen. Anonym bewege ich mich zwischen den Menschen der Großstadt, ohne dass die Bewohner meine wahre Identität kennen. Ich nutze die Möglichkeiten der modernen Technologien, sitze in der U-Bahn und betrachte all die Lämmer, die sich tagtäglich abmühen, in ihrem kurzen Leben einen Schritt voranzukommen, und doch immer nur auf der Stelle treten. Meine Abgrenzung zu den Menschen vollziehe ich bewusst, denn ich bin anders. Äußerlich gleiche ich einem von ihnen, zumindest auf den ersten Blick. Tief in mir sieht es anders aus. Meine Seele hat über die Jahrhunderte gelitten und sich verzweifelt gegen die mir aufgezwungene Verwandlung aufgelehnt, immer bemüht, einen letzten Rest Menschlichkeit zu bewahren. Doch selbst mein Verstand kann nicht leugnen, dass ich zu dem geworden bin, was einst diese Metamorphose ausgelöst hat – eine Bestie.

Die schmale Brücke, die mich noch mit meiner menschlichen Existenz verbindet, wäre längst eingestürzt, hätte ich nicht den Rat unseres Schamanen berücksichtigt und meine eigene Geschichte dokumentiert. Diese geheimen Aufzeichnungen, niedergeschrieben in der Symbolsprache meines Volkes, über die Zeit fortgeführt und an einem sicheren Ort verwahrt, sind der Schlüssel zu meinem wahren Ich.

Paradoxerweise erscheint mir die eigene Biografie wie die Geschichte eines Fremden. Immer wieder lese ich die Schilderungen aus den frühen Tagen und frage mich dabei: Bin das wirklich ich?

Es ist bemerkenswert, welche Emotionen meine Schriften in mir auslösen. Grauen, Entsetzen, aber auch Mitleid und Wut – alles Gefühle, welche mir längst abhandengekommen schienen. So wertvoll diese Erinnerungen für mich sind, so gefährlich sind sie auch. Sollten eines Tages Menschen meine Aufzeichnungen finden, interpretieren und verstehen, dann würden sie mich suchen, jagen und töten wollen. Zu fremdartig würde ich ihnen erscheinen, zu groß die Gefahr, die von mir für die sogenannte Allgemeinheit ausgeht. Nicht dass ich eine Konfrontation scheuen würde, in manchen Zeiten habe ich sie förmlich gesucht. Ich erinnere mich noch an Gonzalo Jiménez de Cisneros, der mich für einen Dämon hielt, eigens aufgestiegen aus dem Höllenfeuer, um die Töchter des Katholizismus zu verführen. Sein Irrglaube war bemerkenswert, genauso wie seine Beharrlichkeit. Seine Unwissenheit wurde einzig von seiner Neugier übertroffen. So gestattete ich ihm einen kurzen Einblick in meine Geschichte, bevor ich ihn tötete. Niemals werde ich in den letzten Sekunden seines Lebens diese weit aufgerissenen Augen vergessen. Erst mit seinen letzten Atemzügen erkannte er, dass ihm sein Gott nicht helfen würde.

In den Tagen der Zurückhaltung und des Blutfastens wage ich mich weit zurück und erforsche Erinnerungen, die ich mir aus jener Zeit erhielt, als ich noch ein Mensch war. Manchmal gab ich mich der Hoffnung hin, dass die Reflexionen dieser Ereignisse mich aufrütteln würden und den damals initiierten Prozess wieder umkehren könnten. Leider hat sich diese Hoffnung als Trugschluss erwiesen. Nach vielen Jahrhunderten ist mein Verständnis über jene Ereignisse im selben Maß gewachsen wie das Wissen der Menschen. Leider verdeutlichte mir dieses Wissen auch mein eigenes Schicksal. Es gab keinen Weg zurück. Tohil, der Jäger, ist Geschichte … 

Thomas Rabenstein
 NEBULAR nous entraîne en l’an 2113 – une époque où les intérêts nationalistes et le patriotisme aveugle appartiennent au passé. Le fléau des guerres internationales n'est désormais plus une menace. En combinant les ressources et la connaissance, l'Humanité a presque éradiqué la maladie et la pauvreté.

Rassemblés en tant qu’Union Solaire, les hommes relèvent le dernier défi qui se pose à eux – la conquête de l'espace.

Les colonies prospères de la Lune et de Mars font partie de la vie quotidienne. Des avant-postes scientifiques ont été établis sur les lunes des colossales planètes extérieures tandis que des vaisseaux spatiaux sillonnent le cœur du système.

Environ dix milliards de personnes vivent sur Terre, alors que deux cents cinquante millions se sont installées dans les colonies lunaires et martiennes. Des prospecteurs recherchent des matières premières cruciales dans la ceinture d’astéroïdes et des astronefs avec équipages naviguent à la périphérie du Système Solaire pour étendre davantage les zones ouvertes à l'exploration.

L'avant-poste le plus éloigné de l'Humanité est situé sur la plus grande lune de Neptune, Triton ; un monde glacé où les scientifiques et les compagnies privées d'exploitation minière travaillent conjointement. Ils poursuivent l’étude complète des régions externes du Système Solaire pour trouver les matières premières nécessaires à la Terre et à ses colonies, et essaient de tirer profit des conditions gravitationnelles locales particulièrement stables pour aligner sur les étoiles voisines les grandes antennes du nouveau projet SETI. Environ deux mille hommes et femmes de l’Union Solaire ont accepté une vie de solitude, loin de leur patrie.

Les explorateurs humains ont déjà affronté les déserts de glace d’Europa, une des lunes de Jupiter, les orages de poussière de Mars et les océans primitifs d'hydrocarbure de Titan. Mais jamais ils n’ont rencontré d’autres formes de vie.

L'établissement d’un contact avec des civilisations extraterrestres amicales demeure l'un des plus grands objectifs de cette époque. Inconsciemment, la plupart des hommes espèrent que ces cultures non humaines leur seront semblables et que l’Humanité pourra apprendre beaucoup de ces êtres dans un échange pacifique d'informations.

Toutefois, l'installation sur Triton a été jusqu'ici un échec en ce qui concerne la réception de signaux d’origine intelligente. Comme si ces cultures lointaines ne voulaient pas communiquer avec l'Humanité… Ce qui ne signifie pas que ces étrangers n’existent pas... ou qu’ils n’écoutent pas. Ni même qu’ils ne soient pas déjà là à nous observer…

Thomas Rabenstein
 Des décennies, des siècles, des millénaires... Je suis nostalgique vis-à-vis de tout ce temps passé. Autour de moi, tout semble vieillir si rapidement, consommé en un si bref instant.

Le destin m'a donné un bien étrange avenir. À l’époque, je pensais qu’il s'agissait d'une malédiction. Mais à présent, j’ai une autre opinion à propos de ce qui m’est arrivé. La rencontre avec Huracán et sa bête ne m’a pas plongé dans l'ombre. En fait, elle m’a purifié. Mes souvenirs reviennent toujours à cette nuit où la mort m’a étreint dans la cabane d’Hokal. Mais au moment où elle me tenait dans ses bras, quelque chose est monté en moi. C’était plus puissant que la mort elle-même, car cela m’a ramené à la vie. Mais toutefois, pas dans la lumière. Je suis devenu un vagabond entre les deux mondes, ni mort ni vivant. Que suis-je exactement ?

La métamorphose m'a considérablement changé, me transformant en une créature différente. Les jours de convalescence sont depuis longtemps révolus. Toutes les blessures de mon corps ont guéri, mais pas celles de mon âme. La nymphose est terminée, mais ce qui est sorti de moi n'est pas un papillon. Mes sens sont aiguisés à un point que je n’aurais jamais cru possible. Mes incroyables forces physiques et mentales sont comme un feu ardent qui brûle au plus profond de moi, toujours prêt à tout dévorer. Aucune morsure de serpent ne peut me tuer, nul guerrier tribal ne peut me vaincre. Ils me craignent parce que je leur suis supérieur.

Depuis ce jour, Kinch Ahau ne m’a jamais quitté. Entre l’homme et la bête, nous partageons plus qu'une amitié, nous sommes devenus des âmes sœurs. Ensemble, nous avons été bénis par la jeunesse éternelle. Nous avons le même appétit irrépressible pour le sang. Malgré l'euphorie qui prend possession de moi à l’évocation de cette idée, j'entends cette autre voix dans ma tête. Au début, elle était forte et dominait. Mais maintenant que je m'ouvre à de nouvelles possibilités, elle devient plus faible et se perd au fin fond de mon âme.

Hokal, le vieux chaman, est mort depuis longtemps. Mais à l’époque où il veillait sur moi, il m'avait prévenu. Il m’avait mis en garde suite à ma métamorphose. Cette voix calme incarne les restes de mon ancienne humanité. Elle est tout ce qui demeure du Tohil originel, de ce qui fait que je suis moi et me définit. Elle se bat constamment avec la bête, pourtant de plus en plus puissante. L’enjeu est la suprématie sur mon esprit. Mon instinct me dit que je dois maintenir à tout prix cette dualité. Je ne peux pas laisser s'éteindre ma partie humaine, parce que sinon, les gens de ce monde n’auraient plus aucun autre choix que celui d’implorer la miséricorde de leur dieu...

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