Holding und Beteiligung: Die Organschaft im Steuer- und Gesellschaftsrecht

Free sample

Holdingstrukturen stellen seit Jahren eine verbreitete Form der Organisation national wie international tätiger Unternehmen dar. Das Werk nennt Vor- und Nachteile der Organschaft, beschreibt die Gestaltungsmöglichkeiten in Gesellschafts-, Ertrag- und Umsatzsteuerrecht, erläutert die Voraussetzungen der Unternehmensverträge (Abschluss, Änderung, Beendigung) und geht auf Besonderheiten bei der Bilanz ein.
Read more

About the author

Rechtsanwalt und Steuerberater Alexander Kirchner ist Partner der Kanzlei BKS Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer Steuerberater in Bielefeld und langjähriger Praktiker in der steuer- und gesellschaftsrechtlichen Beratung. Rechtsanwalt Dr. Christoph Torwegge, LL.M. (University of Bristol) arbeitet für PricewaterhouseCoopers in Hamburg mit Schwerpunkt im Gesellschaftsrecht. Rechtsanwalt und Dipl. Finw. (FH) Dr. Henning Rüth ist ebenfalls dort tätig und ausgewiesener Experte und Referent im Umsatzsteuerrecht.
Read more

Reviews

Loading...

Additional Information

Publisher
Springer-Verlag
Read more
Published on
Jun 18, 2009
Read more
Pages
160
Read more
ISBN
9783834980502
Read more
Read more
Best For
Read more
Language
German
Read more
Genres
Business & Economics / General
Business & Economics / Taxation / General
Read more
Content Protection
This content is DRM protected.
Read more

Reading information

Smartphones and Tablets

Install the Google Play Books app for Android and iPad/iPhone. It syncs automatically with your account and allows you to read online or offline wherever you are.

Laptops and Computers

You can read books purchased on Google Play using your computer's web browser.

eReaders and other devices

To read on e-ink devices like the Sony eReader or Barnes & Noble Nook, you'll need to download a file and transfer it to your device. Please follow the detailed Help center instructions to transfer the files to supported eReaders.
Christoph Torwegge
Die vorliegende Arbeit wurde im Sommersemester 2008 von der Juristenfakultät der Universität Leipzig als Dissertation angenommen. Literatur und Rechtsprechung konnten bis zum August 2007 berücksichtigt werden. Anstoß zu dieser Arbeit gab mir ein Master-Studium an der University of Bristol, England, im Wirtschaftsrecht. Nicht nur die englische Lebensart, sondern auch das englische Recht übt auf mich seitdem eine nachhaltige Faszination aus, so dass ich es als konsequent empfand, diese Faszination in ein Projekt einzubringen, das eine dau- hafte und wesentliche Hingabe erfordert. Die Ergebnisse der Arbeit finden mithin ihren Ausgangspunkt in dem damaligen Studienaufenthalt und wurden durch meine prak- sche Tätigkeit als Anwalt ergänzt. Mein besonderer Dank gilt meinem Doktorvater, Herrn Prof. Dr. Tim Drygala, der mit Anregungen und kritischem Blick die Fertigstellung der Arbeit in vielfältiger Weise gefördert hat. Bedanken möchte ich mich auch bei Herrn Prof. Dr. Thomas Rauscher und bei Frau Prof. Dr. Christina Eberl-Borges für die zügige Erstellung des Zweit- bzw. Drittg- achtens. Ich danke außerdem meiner lieben Freundin Julia Wehage für ihre herzliche, tatkräftige und stets wertvolle Unterstützung. Sie hat durch ihr großzügiges Verständnis und ihre Ermunterungen zur Fertigstellung dieser Arbeit sehr beigetragen. Ihren Eltern Hil- gard und Josef Wehage gebührt ebenfalls mein großer Dank. Sie haben erheblichen Anteil an der Fertigstellung und der Veröffentlichung dieser Arbeit. Überdies bedanke ich mich bei meiner Familie, die mich durch ihre Aufmunterungen ebenfalls sehr unterstützt haben.
Baldur Kirchner
Vorwort 1. Wer redet, spricht stets auch über sich selbst. Rhetorische Auftritte sind auch persönliche Selbstbekundungen des Sprechenden. Zugleich mit dem, was ein Redner an Informationen vermittelt, gibt er sich in seiner Persönlichkeit zu erkennen. Der sprechende Mensch – der unaufdringlich monologisierende wie der im öffentlichen Dialog auftretende – teilt - aufhörlich Zeichen seiner Persönlichkeit mit. Er ist geradezu eingeb- den in den Zwang, sich dem Erwartungswillen der Zuhörer nach mens- lich Erlebbarem zu stellen. Schon das leibhaftige Dasein des Sprechenden drückt für den Zuhörer Sympathie oder Ablehnung aus. Die Art und Weise, in der sich ein Redner gebärdet, prägt die Atmosphäre menschlicher Nähe oder sachlichen Entfremdens. Aus dem Leiblichen treten Hinwendung (Martin Buber) zum Mitmenschen, Interesse an den Zuhörenden und genaues Wahrnehmen ihrer Reaktionen hervor. Im Sp- chen und in der Sprache des Redners schließlich öffnet sich sein Inneres für den, der darin Einlass begehrt. Ein Sprechender kann sich der Wa- nehmung seiner – allerdings aufmerksamen – Kommunikationspartner nicht entziehen. Körper, Sprechen und Sprache besitzen ihren jeweils eigenen Mitteilungscharakter. Diese Originalität des Elementaren bringt einen großen Teil jener Mitteilungswerte mit, von der die Beziehung des Redners zu seinen Zuhörern oftmals getragen wird. Den anderen Teil des tragfähigen Miteinanders oder des zwiespältigen Verbleibens bestimmt das inhaltlich Gesagte. 2. Rhetorisches Begegnen ist auch immer wertendes Begegnen. Die k- perliche, stimmlich-sprecherische und sprachliche Selbstdarstellung des Sprechenden prägt die Eindrücke im Zuhörer. Die individuellen A- druckselemente des Redners verwandeln ihn zu einem unverwechsel- ren Träger von Erlebnissen, Befindlichkeiten und Emotionen.
Gernot Brähler
Kapitel I: Überblick zum Umwandlun- recht 1 Einleitung Ein Unternehmen unterliegt im Laufe seines Bestehens Veränderungen. Es ist kein sta- sches Objekt, sondern passt sich in einem dynamischen Prozess an eine sich ständig - dernde Umwelt an. Dies bedeutet, dass sich das Unternehmen im Laufe seines Lebens - änderten Rahmenbedingungen stellen muss. Die Änderungen der Rahmenbedingungen können sowohl auf einer geänderten Zielsetzung des Unternehmens, bspw. der Konzent- tion auf das Kerngeschäft, als auch auf Änderungen der Umwelt, wie z. B. Änderungen der Rechtsprechung oder einer Gesetzesänderung, beruhen. Daher muss eine Anpassung der gewählten Unternehmensstruktur bzw. der ursprünglichen Rechtsform an die geänderten Rahmenbedingungen möglich sein. Diese Umstrukturierungen von Unternehmen sind - wohl zivil- als auch steuerrechtlich komplexe Sachverhalte. Ohne zivil- und steuerrecht- che Sonderregelungen müsste ein Unternehmen in seiner ursprünglichen Rechtsform a- gegeben bzw. eine Gesellschaft liquidiert werden. Danach müsste ein neues Unternehmen in der gewünschten Rechtsform gegründet werden. Abgesehen von einem hohen admini- rativen Aufwand könnten diese Umwandlungen ohne Sonderregelungen steuerlich nicht erfolgsneutral vorgenommen werden, da im Betriebsvermögen evtl. vorhandene stille - serven bei der Betriebsaufgabe aufzudecken wären. Merke: Ohne zivil- und steuerrechtliche Sonderregelungen würden im Fall der - wandlung von Unternehmen ein hoher administrativer Aufwand entstehen sowie die im Betriebsvermögen des Unternehmens enthaltenen stillen Reserven auf- deckt und besteuert werden. Das Umwandlungsgesetz reduziert den hohen administrativen Aufwand, indem es - wandlungen auch ohne Abwicklung des übertragenden Rechtsträgers ermöglicht.
Christoph Torwegge
Die vorliegende Arbeit wurde im Sommersemester 2008 von der Juristenfakultät der Universität Leipzig als Dissertation angenommen. Literatur und Rechtsprechung konnten bis zum August 2007 berücksichtigt werden. Anstoß zu dieser Arbeit gab mir ein Master-Studium an der University of Bristol, England, im Wirtschaftsrecht. Nicht nur die englische Lebensart, sondern auch das englische Recht übt auf mich seitdem eine nachhaltige Faszination aus, so dass ich es als konsequent empfand, diese Faszination in ein Projekt einzubringen, das eine dau- hafte und wesentliche Hingabe erfordert. Die Ergebnisse der Arbeit finden mithin ihren Ausgangspunkt in dem damaligen Studienaufenthalt und wurden durch meine prak- sche Tätigkeit als Anwalt ergänzt. Mein besonderer Dank gilt meinem Doktorvater, Herrn Prof. Dr. Tim Drygala, der mit Anregungen und kritischem Blick die Fertigstellung der Arbeit in vielfältiger Weise gefördert hat. Bedanken möchte ich mich auch bei Herrn Prof. Dr. Thomas Rauscher und bei Frau Prof. Dr. Christina Eberl-Borges für die zügige Erstellung des Zweit- bzw. Drittg- achtens. Ich danke außerdem meiner lieben Freundin Julia Wehage für ihre herzliche, tatkräftige und stets wertvolle Unterstützung. Sie hat durch ihr großzügiges Verständnis und ihre Ermunterungen zur Fertigstellung dieser Arbeit sehr beigetragen. Ihren Eltern Hil- gard und Josef Wehage gebührt ebenfalls mein großer Dank. Sie haben erheblichen Anteil an der Fertigstellung und der Veröffentlichung dieser Arbeit. Überdies bedanke ich mich bei meiner Familie, die mich durch ihre Aufmunterungen ebenfalls sehr unterstützt haben.
Baldur Kirchner
Vorwort 1. Wer redet, spricht stets auch über sich selbst. Rhetorische Auftritte sind auch persönliche Selbstbekundungen des Sprechenden. Zugleich mit dem, was ein Redner an Informationen vermittelt, gibt er sich in seiner Persönlichkeit zu erkennen. Der sprechende Mensch – der unaufdringlich monologisierende wie der im öffentlichen Dialog auftretende – teilt - aufhörlich Zeichen seiner Persönlichkeit mit. Er ist geradezu eingeb- den in den Zwang, sich dem Erwartungswillen der Zuhörer nach mens- lich Erlebbarem zu stellen. Schon das leibhaftige Dasein des Sprechenden drückt für den Zuhörer Sympathie oder Ablehnung aus. Die Art und Weise, in der sich ein Redner gebärdet, prägt die Atmosphäre menschlicher Nähe oder sachlichen Entfremdens. Aus dem Leiblichen treten Hinwendung (Martin Buber) zum Mitmenschen, Interesse an den Zuhörenden und genaues Wahrnehmen ihrer Reaktionen hervor. Im Sp- chen und in der Sprache des Redners schließlich öffnet sich sein Inneres für den, der darin Einlass begehrt. Ein Sprechender kann sich der Wa- nehmung seiner – allerdings aufmerksamen – Kommunikationspartner nicht entziehen. Körper, Sprechen und Sprache besitzen ihren jeweils eigenen Mitteilungscharakter. Diese Originalität des Elementaren bringt einen großen Teil jener Mitteilungswerte mit, von der die Beziehung des Redners zu seinen Zuhörern oftmals getragen wird. Den anderen Teil des tragfähigen Miteinanders oder des zwiespältigen Verbleibens bestimmt das inhaltlich Gesagte. 2. Rhetorisches Begegnen ist auch immer wertendes Begegnen. Die k- perliche, stimmlich-sprecherische und sprachliche Selbstdarstellung des Sprechenden prägt die Eindrücke im Zuhörer. Die individuellen A- druckselemente des Redners verwandeln ihn zu einem unverwechsel- ren Träger von Erlebnissen, Befindlichkeiten und Emotionen.
©2017 GoogleSite Terms of ServicePrivacyDevelopersArtistsAbout Google
By purchasing this item, you are transacting with Google Payments and agreeing to the Google Payments Terms of Service and Privacy Notice.