Diegese zwischen Film und Musikclip: Am Beispiel von Daft Punk/Da Funk

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Medien, Kunst, Musik, Note: 1,0, Universität Basel (Institut für Medienwissenschaft), Veranstaltung: Analyse audivisueller Angebote am Beispiel von Videoclips (Forschungswerkstatt), Sprache: Deutsch, Abstract: „I think this breaks the rules for videos“ - so Bangalter, Mitglied von „Daft Punk“, zu deren Musikvideo „Da Funk“. Ob er damit richtig lag, wird sich am Ende dieser Arbeit herausstellen. Die Musik des französischen Duos „Daft Punk“ war Mitte/Ende der 1990er revolutionär, sie gelten als die Miterfinder des so genannten „French Touch/ House“. Die Single „Da Funk“ aus dem Album „Homework“ war ihr erster internationaler Erfolg. Und auch das Musikvideo sollte eine Revolte machen. Der US-amerikanische Regisseur Spike Jonze übernahm die Umsetzung der Visualisierung von „Da Funk“. Auf den ersten Blick scheint das Video eine recht unspektakuläre Erzählung eines schrägen Menschenhund-Wesens. Es wird von den Rezipienten sehr unterschiedlich gesehen und interpretiert, wie einige Beispiel-Kommentare zeigen: “hes [Charles] obviously poor and music is the only thing”, “the weirdest music video I've ever seen”, “he just cant live without music”, “feel like a piece of garbage or in this case "dog"”, “I Think They Don't Like Him Cause He Has A Dog's Head”, “no its because hes holding a radio with techno music”. Jonze gelang mit dem Video jedoch auf den zweiten Blick eine Symbiose aus den Medien Musikvideo und Film. Die Hierarchie zwischen Bild, Geräuschen/ Text und der Musik werden auf en Kopf gestellt und wechseln während des Videos ständig. Die Diegese des Musikclips wandelt, wie bereits der Titel dieser Arbeit verrät, zwischen Musikvideo und Film. Genau diesem Phänomen wird im Folgdenen nachgegangen. Auf den Spuren der Diegese von „Da Funk“ wird zuerst eine theoretische Einführung zum Hauptaugenmerk der Arbeit, der Diegese gegeben. Anschließend wird die Entstehung, sowie die Musik der Band „Daft Punk“, ebenso der Regisseur Spike Jonze vorgestellt. Im Hauptteil werden schließlich die theoretischen Ansätze in der Analyse auf das Musikvideo angesetzt und ausgewertet.
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5.0
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Dec 28, 2009
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Pages
39
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ISBN
9783640500345
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Best For
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Language
German
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Genres
Social Science / Popular Culture
Social Science / Sociology / General
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Die zunehmende Instrumentalisierung von Musik als Marketinginstrument und die Inszenierung urbaner Konglomerate als »Music Cities« dienen vor allem dem neoliberalen »City Branding«. Die komplexen Zusammenhänge zwischen Musik und Stadt wurden bislang nur punktuell untersucht. Dieser transdisziplinäre Band mit Beiträgen international renommierter Autoren und Autorinnen verbindet theoretische Grundlagen mit empirischen Ergebnissen, ausgewählten Fallstudien und historischen Abhandlungen. Mit der Fokussierung auf die Musik erweitert das Buch nicht nur den gängigen Diskurs um »Creative Cities«, sondern bringt auch wichtige Impulse für die kulturpolitische Praxis. Der Band enthält folgende Beiträge: Volker Kirchberg, Alenka Barber-Kersovan, Robin Kuchar, Music City - Musikalische Annäherung an die kreative Stadt (Vorwort) Adam Krims, What Is a Musically Creative City? Simon Frith, Musical Creativity as a Social Fact Alenka-Barber-Kersovan, Topos Musikstadt als Politikum - Eine historische Perspektive Bastian Lange, Konfigurationen von Wertschöpfung - Musikproduktion zwischen Orten und Szenen Andy Bennett, Popular Music, the Peripheral City and Cultural Memory - A Case Study of Perth, Australia Martin Cloonan, Making Glasgow a City of Music - Some Ruminations on an UNESCO Award Richard Lloyd, Differentiating Music City - Legacy Industry and Scene in Nashville Volker Kirchberg, Governing Baltimore by Music - Insights from Governance and Governmentality Studies Andreas Gebesmair, Immigrant Music City Vienna? Zur Relevanz ethnischer Kulturökonomien in kreativen Städten Robin Kuchar, Musikproduktion in Hamburg - Musikalische Akteure im Spannungsfeld von Künstlerexistenz und neoliberaler Stadtentwicklung Alexander Grimm, Die Hamburger Schule - Vom Entstehen und Vergehen eines Hamburger Musikclusters Malte Friedrich, Wie klingt die Stadt wenn sie vermarktet wird? Zum Zusammenhang von Musik und Stadtmarketing Sylvia Stiller, Jan Wedemeier, Die Musikwirtschaft in Hamburg - Status Quo und Entwicklungstrends Friedrich Geiger, Gebaute Bürgerlichkeit - Zur Problemgeschichte der Elbphilharmonie
Projektarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1,7, AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart, Veranstaltung: Projektbericht, Sprache: Deutsch, Abstract: Um die Organisation eines Unternehmens anschaulich zu beschreiben, bedient man sich in der Literatur gerne der Metapher eines Eisbergs.1 Der Teil des Eisbergs, der sich oberhalb der Wasseroberfläche befindet und frei sichtbar ist, kann mit der gezielt geschaffenen Organisation des Unternehmens verglichen werden. Alles unterhalb der Wasseroberfläche ist beim Eisberg auf Anhieb nicht zu sehen. Und auch in einem Unternehmen gibt es eine versteckte Ebene, deren Bedeutung erst einmal nicht durchblickt werden kann. Die im Unternehmen tätigen Menschen füllen sowohl die gezielt geschaffene, formale Organisation, als auch die versteckte, informale Ebene mit Leben. Die Mitarbeiter vereinen in sich beide Bereiche, so dass hier keine klare Trennung, wie bei einem im Wasser schwimmenden Eisberg möglich ist. So werden zwar den Mitarbeitern seitens der Unternehmensführung Aufgaben und Stellen zugewiesen. Es können Verhaltensweisen beschrieben werden, die erwünscht sind und solche, welche nicht erwünscht sind. Womit sich die Menschen aber tatsächlich in das Unternehmen einbringen, ist um einiges vielfältiger. Sie haben Wünsche, Vorlieben und Abneigungen, welche sie nicht einfach an der Eingangspforte zum Unternehmen zurücklassen. Die Mitarbeiter mit ihren Werten, Einstellungen, Bedürfnissen nach persönlichen Beziehungen und vielem mehr prägen maßgeblich die informale Ebene und sind so Gestalter der informalen Organisation. Bei einem Eisberg kann der Teil, der unter Wasser schwimmt bis zu 7/8 seiner Gesamtgröße ausmachen. Die informale Ebene eines Unternehmens darf bezüglich ihres Einflusses auf das Unternehmen und seinen Erfolg ebenfalls nicht unterschätzt werden. Sie bewirkt im Unternehmen sowohl positive als auch negative Erscheinungen. So können beispielsweise durch ihre Mithilfe neue Aufgabenstellungen selbst unter großem Zeitdruck von den Mitarbeitern bewältigt werden, obwohl noch keine ausreichend definierte formale Organisation dafür vorhanden ist. Es können aber auch durch ihr Wirken einfachste Aufgaben zu einem außerordentlich großen Kraftakt für die Beteiligten werden und sogar trotz entsprechend vorbildlich gestalteter Organisation Gefahr laufen, zu misslingen. Die Verfasserin konnte in den rund sechs Jahren, die sie nun in der XY GmbH beschäftigt ist, zahlreiche Situationen erleben, in denen ihr die informale Organisation im Unternehmen bewusst geworden ist. Diese Erfahrungen sind der Anlass dafür, sich im Rahmen dieses Projektberichts mit dem zu beschäftigen.
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