Auswirkungen der Digitalisierung des Musikmarktes auf die Chancen unbekannter Künstler

GRIN Verlag
Free sample

Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management, Note: 1.0, Universität zu Köln (Medienökonomie), Sprache: Deutsch, Abstract: Aufgrund ihrer Eigenschaft als Informationsprodukt lässt sich Musik vollständig digitalisieren. Neben der Speicherung und Verarbeitung ist mit zunehmender Verbreitung von Internetanschlüssen sowie der Erfindung des Mp3-Standards auch die virtuelle Übertragung von Musik möglich geworden. Weil hierdurch die digitale Speicherung und Distribution nur marginale Zusatzkosten verursacht und auch die Produktion von Musik durch den technologischen Fortschritt erheblich günstiger geworden ist, hat sich das Musikangebot durch den digitalen Markt vervielfacht (vgl. Dyk 2005, S. 187, 193). Auch auf der Nachfrageseite bietet das Internet eine Vielzahl neuer Möglichkeiten. Konsumenten können sich bereits vor dem Kauf über Künstler und ihre Werke informieren, da umfassende Datenbanken den schnellen Zugriff auf die gesuchten Informationen ermöglichen. Kundenempfehlungen und intelligente Empfehlungssoftwares geben zudem Hilfestellungen, um in Anbetracht der Angebotsvielfalt die Orientierung zu erleichtern. Für die Konsumenten reduzieren sich die Suchkosten dadurch erheblich (vgl. Gazibegović 2007, S. 120). Auf der Künstlerseite ist der Musikmarkt durch ein Überangebot an Künstlern und einer hohen Einkommensdisparität geprägt. Nur ein relativ kleiner Teil der Musiker ist wirtschaftlich erfolgreich. Der Großteil der Künstler hingegen erwirtschaftet keine Gewinne, sondern sogar Verluste (vgl. Kulle 1998, S. 119). Entsprechend schwierig war es bislang für unbekannte Künstler die Tonträgerhersteller von ihrem Talent zu überzeugen und sich am Markt zu etablieren. Nicht zuletzt, weil die Vermarktung durch einen Tonträgerhersteller die Voraussetzung für den Markterfolg war (vgl. Schulze 1996, S. 126 f.). Der Schwerpunkt der vorliegenden Arbeit liegt auf der Veränderung des Musikmarktes im Zeitalter der Digitalisierung aus der Perspektive der Künstler. Anhand verschiedener ökonomischer Theorien sollen die wichtigsten Veränderungen vor allem für unbekannte Musiker dargestellt und analysiert werden. Ziel ist es, festzustellen, inwieweit sich die Chancen der Marktetablierung und -positionierung für unbekannte Künstler durch die Digitalisierung des Musikmarktes verändert haben.
Read more
Loading...

Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
Read more
Published on
Apr 1, 2015
Read more
Pages
67
Read more
ISBN
9783656933434
Read more
Read more
Best For
Read more
Language
German
Read more
Genres
Business & Economics / Management
Social Science / Media Studies
Read more
Content Protection
This content is DRM protected.
Read more
Eligible for Family Library

Reading information

Smartphones and Tablets

Install the Google Play Books app for Android and iPad/iPhone. It syncs automatically with your account and allows you to read online or offline wherever you are.

Laptops and Computers

You can read books purchased on Google Play using your computer's web browser.

eReaders and other devices

To read on e-ink devices like the Sony eReader or Barnes & Noble Nook, you'll need to download a file and transfer it to your device. Please follow the detailed Help center instructions to transfer the files to supported eReaders.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich BWL - Wirtschaftspolitik, Note: 1,0, Universität zu Köln, Veranstaltung: Volkswirtschaftspolitisches Hauptseminar: Theorie der Wirtschaftspolitik, 47 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Einführung der Sozialen Marktwirtschaft war trotz einiger Skepsis ein sofortiger Erfolg und ging als das „Deutsche Wirtschaftswunder“ in die Geschichtsbücher ein. Mit ihrer Konzeption gelang der Spagat zwischen sozialer Gerechtigkeit und Wettbewerb, zwischen Planwirtschaft und Laissez-faire-Liberalismus. Zumindest, solange die Wirtschaft wuchs. Innerhalb von 14 Jahren war sie nicht nur Träger des „Deutschen Wirtschaftswunders“, sondern auch der ersten deutschen Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit. Im Zuge dieser Krise wechselte die Regierung und mit ihr das wirtschaftspolitische Credo. Eine Vielzahl von Reformen war die Folge. Aufgabe dieser Arbeit ist es festzustellen, ob trotz dieser Reformen noch immer von der Sozialen Marktwirtschaft gesprochen werden kann. Zur Erfüllung dieser Aufgabe wurde folgender Aufbau gewählt: Einführend wird zum grundlegenden Verständnis der Sozialen Marktwirtschaft der Ordoliberalismus erklärt, welcher als konzeptionelle Grundlage diente. Das anschließende dritte Kapitel ist der Darstellung Sozialen Marktwirtschaft selbst und ihrer Verbindungen zum Ordoliberalismus gewidmet. Im vierten Kapitel wird, unterteilt in zwei Phasen, ihre Entwicklung im Zeitablauf betrachtet. Diese wird im fünften Kapitel analysiert, um in der Schlussbetrachtung die zugrunde liegende Fragestellung zu klären.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich BWL - Wirtschaftspolitik, Note: 1,0, Universität zu Köln, Veranstaltung: Volkswirtschaftspolitisches Hauptseminar: Theorie der Wirtschaftspolitik, 47 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Einführung der Sozialen Marktwirtschaft war trotz einiger Skepsis ein sofortiger Erfolg und ging als das „Deutsche Wirtschaftswunder“ in die Geschichtsbücher ein. Mit ihrer Konzeption gelang der Spagat zwischen sozialer Gerechtigkeit und Wettbewerb, zwischen Planwirtschaft und Laissez-faire-Liberalismus. Zumindest, solange die Wirtschaft wuchs. Innerhalb von 14 Jahren war sie nicht nur Träger des „Deutschen Wirtschaftswunders“, sondern auch der ersten deutschen Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit. Im Zuge dieser Krise wechselte die Regierung und mit ihr das wirtschaftspolitische Credo. Eine Vielzahl von Reformen war die Folge. Aufgabe dieser Arbeit ist es festzustellen, ob trotz dieser Reformen noch immer von der Sozialen Marktwirtschaft gesprochen werden kann. Zur Erfüllung dieser Aufgabe wurde folgender Aufbau gewählt: Einführend wird zum grundlegenden Verständnis der Sozialen Marktwirtschaft der Ordoliberalismus erklärt, welcher als konzeptionelle Grundlage diente. Das anschließende dritte Kapitel ist der Darstellung Sozialen Marktwirtschaft selbst und ihrer Verbindungen zum Ordoliberalismus gewidmet. Im vierten Kapitel wird, unterteilt in zwei Phasen, ihre Entwicklung im Zeitablauf betrachtet. Diese wird im fünften Kapitel analysiert, um in der Schlussbetrachtung die zugrunde liegende Fragestellung zu klären.
©2018 GoogleSite Terms of ServicePrivacyDevelopersArtistsAbout Google
By purchasing this item, you are transacting with Google Payments and agreeing to the Google Payments Terms of Service and Privacy Notice.