Analyse des Werbespots "How to... be first on the draw" (Diesel 1997): Unterstützung der Ironie durch filmpsrachliche Mittel

GRIN Verlag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media, Note: 1,0, Universität Passau, Veranstaltung: Ästhetik der Fernsehwerbung, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1991 war die Modemarke Diesel noch unbekannt und undefiniert. Mit dem Einstieg von Joakim Jonason, dem Erfinder und Macher der viel beachteten Diesel-Werbung, bei Renzo Rosso, dem Besitzer der Marke, begann der Wandel:1 Heute gehört Diesel zu den bedeutendsten europäischen Jeansmarken. Auf internationalen Modemessen wird Diesel heute sogar zwischen Luxuslabeln wie Chanel und Burberry präsentiert.2 Sicherlich lässt sich der Erfolg der Marke Diesel nicht allein auf die Werbekampagnen von Jonasons zurückführen. Schenkt man Werbeanalysten und Kommunikationsforschern aber Glauben, so ist die Werbung heute zu einem festen Bestandteil eines Produktes geworden, der sich assoziativ und emotional in unseren Köpfen festsetzt.3 Eines der wichtigsten Merkmale einer Marke ist das spezifische Image, „das über symbolische Produkteigenschaften geschaffen [und] Teil des Lebensstils der Konsumenten [wird]“4. „Wir verkaufen kein Produkt, wir verkaufen einen Lebensstil [...] Das Diesel-Konzept ist alles“5 erklärt Rosso den Erfolg der Marke. Mit der Kampagne „How to..“, aus der auch der vorliegende Werbespot „How to... be first on the draw“ aus dem Jahr 1997 stammt, startete der Imagewandel der Modemarke. Voraus ging die Einführung des Slogans „For Successful Living“6. Auf diesem aufbauend wurden Diesel-Werbespots zu einem meist brisanten Thema entwickelt und ironisch ad absurdum geführt.7 In dem vorliegenden Werbespot weist sogar erst der eingeblendete Slogan auf die Ironie hin, auf die der Betrachter anhand der Narrativik und Kameraführung, des auditiven Kanals und der Point of View-Shots sowie der ausgeprägten Ästhetik vorbereitet wird. Unterstützt wird die Aussage des Spots durch eine intertextuelle Referenz zum Genre des Westernfilms und einemsich daraus entwickelnden ästhetischen Mehrwert, so dass der Spot nicht einmal mehr der gesprochenen Sprache bedarf. Wie in den meisten Spots der Dieselkampagnen wird sie gänzlich ausgespart. Der nachfolgenden Analyse liegen theoretische Konzeptionen der wissenschaftlichen Literatur- und Filmanalyse sowie Interviews und Pressetexte über die Dieselwerbung zugrunde.
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Additional Information

Publisher
GRIN Verlag
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Published on
Apr 18, 2008
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Pages
27
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ISBN
9783638037334
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Language
German
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Genres
Business & Economics / Marketing / General
Language Arts & Disciplines / Communication Studies
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Content Protection
This content is DRM protected.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe, Note: 1,0, Universität Passau, Veranstaltung: Die Wirklichkeitskonstruktion der Medien, 16 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit Sendebeginn der Tatort-Reihe im Jahr 1970, haben es unterschiedliche Kommissare und Regisseure bis ins Jahr 2007 geschafft, gesellschaftliche Prozesse und Probleme in Spielfilmlänge voller Spannung zu präsentieren.1 Auf moralische und rechtliche Normen zurückgreifend baut auch Tatort Kuscheltiere ein Spannungsgefüge auf, welches sogar ohne den altbewährten Mordfall Probleme in und mit der Gesellschaft der frühen 80er Jahre derart offen legt, dass es weder den exemplarisch herausgestellten Nebenfiguren noch Schimanski und Thanner und allen voran auch dessen Vorgesetzten unmöglich bleibt, Moral und Gesetz in ihren Handlungen miteinander zu vereinen. Die Gesellschaft wird im Jahr 1982 als bereits etabliert vorgeführt. Sie legt Regeln fest, die für die einzelnen Figuren kaum lebbar sind. Latente Angst vor Sanktionen aus der Gesellschaft treibt sie teilweise bis zur psychischen Erkrankung. Als gefühlskalt und berechenbar wird die Gesellschaft am Beispiel der beiden Lebenswelten Duisburg und Amsterdam aufgezeigt, in denen die Gesellschaft selbst zur Bedrohung geworden ist. Auch Schimanski entscheidet sich, mit den Regeln des Rechtssystems zu brechen, um Ordnung wieder herzustellen. Trotz oder gerade wegen der in der Gesellschaft vorherrschenden Gefühlskälte, brechen die Figuren nacheinander emotional aus. Nur selten werden hierbei aber Gefühlswelten ehrlich offen gelegt. Maskerade, Flucht und Geld hilft den Menschen mit und gegen die Regeln zu leben. Aus der Perspektive Schimanskis und Thanners erfährt der Zuschauer daher eine kritische Sicht auf die Gesellschaft. Mittelpunkt der Betrachtung bieten die kontroversen Rechtssysteme der BRD und der Niederlande, die am Beispiel Schimanskis den Zwiespalt zwischen Moral und Recht aufzeigen. Und obwohl dem deutschen Recht neben harscher Kritik auch Notwendigkeit zugesprochen wird, scheint nach 90 Minuten die Moral über das Gesetz gesiegt zu haben.
Inhaltsangabe:Problemstellung: Im Laufe der vergangenen Jahre ist das Bewusstsein für die Notwendigkeit einer kundenorientierten Unternehmensführung deutlich angestiegen. Wie nur wenige andere Themen erfährt der Bereich der Kundenorientierung zur Zeit breite Aufmerksamkeit; doch trotz der Einsicht in das Erfordernis verbesserter Leistungen am Kunden weist die praktische Umsetzung immer noch erhebliche Lücken auf. Theoretisch besteht heutzutage kein Zweifel mehr daran, dass die Fähigkeit von Unternehmen, Kundenorientierung sowohl intern als auch am Markt durchzusetzen, einen zentralen Erfolgsfaktor der Unternehmensführung darstellt. Auch in Zukunft werden unserer Märkte geprägt sein vom Wandel des Verkäufermarktes zum Käufermarkt und eine stärkere Positionierung der Kunden ermöglichen. Der Wettbewerbsdruck nimmt durch fortschreitende Internationalisierung, hohem Sättigungsniveau und immer rascheren technologischen Wandel weiterhin zu. In den vergangenen Jahren konnten bereits zahlreiche Initiativen auf dem Gebiet der Kundenorientierung beobachtet werden. Begriffe wie „Total Customer Care“ oder „Customer Relationship Management“ sind modern, treffen den Zeitgeist der Menschen und viele Unternehmen rühmen sich, auf diesem Gebiet bereits weitreichende Maßnahmen eingeleitet zu haben. Dabei ist in der Unternehmenspraxis, wenn überhaupt, eine überwiegend technologische Interpretation dieses Begriffes und dementsprechend der Einsatz von entsprechender Software zur Steuerung von Kundenbeziehungen zu beobachten. Trotz allem Aktionismus stellt sich jedoch häufig eine Steigerung der Kundenorientierung nicht ein. Die Wirklichkeit vieler Unternehmen sieht meist so aus, dass zwar an ausgewählten Einzelaspekten, wie z.B. Kundendatenbanken oder Call Centern gearbeitet wird, ein integriertes Gesamtkonzept zur Durchsetzung von Kundenorientierung im realen Unternehmensalltag aber fehlt. Eine Verbindung von strategischen Initiativen und anschließender operativer Umsetzung wird nur unzureichend oder gar nicht geschafft. Unternehmen nutzen darüber hinaus gerne den Begriff der Kundenorientierung um ihren Kunden einen häufig nicht vorhandenen Wettbewerbsvorteil zu suggerieren und fallen dabei in eine Lücke zwischen kommunizierten Anspruch und gelebter Wirklichkeit. Gang der Untersuchung Ziel dieser Arbeit ist es, Kundenorientierung als einen integrierten Gesamtprozess darzustellen, in dem der Kunde und seine individuellen Erwartungen und Bedürfnisse im Fokus der [...]
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe, Note: 1,7, Universität Passau (Philosophische Fakultät), Veranstaltung: Medien und Kulturen, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Komik kann auf verschiedene Weisen als lustig verstanden werden und je nach Grad der Involvierung und kulturellem Hintergrund Reaktionen zwischen Distanz und Nähe zum dargestellten Inhalt hervorrufen. Diese Hausarbeit beschäftigt sich insbesondere mit den verschiedenen Arten der Komik in dem Film One, Two, Three und stellt heraus, welche Wirkung die Komik Wilders bei dem Zuschauer ausübt. Anhand von verschiedenen Beispielen aus dem Film soll deutlich gemacht werden, was den Film im Speziellen so komisch macht und wie Billy Wilder es immer wieder schafft, den Zuschauer auch bei atemberaubendem Tempo der Dialoge und der rasanten Handlung nicht zu verlieren. Denn anhand von trockenem Wortwitz, des Spiels mit der Aufmerksamkeit des Zusehenden, einer überzogenen Darstellung verschiedener Klischees, gekonnten Übertreibungen und dem Infragestellen scheinbar feststehender Grundsätze oder Haltungen wird der Zuschauer in die Handlung mit einbezogen. Dabei werden Einflüsse von Wilders Vorbild Ernst Lubitsch sowie von Erich von Stroheim mit berücksichtigt. Auf beide Personen bezieht sich Billy Wilder immer wieder, wenn er in Interviews nach persönlichen Prägungen gefragt wird. Abschließend werden in die Arbeit „Komiktheorien“ des Philosophen Henri Bergson und des Mitbegründers der Psychoanalyse Sigmund Freud mit einbezogen. Ein kurzer Vergleich zu zwei anderen Filmen Billy Wilders, der Komödie Some Like It Hot und The Fortune Cookie sollen dem Leser die Eigenarten von Wilders nach einer intensiven Betrachtung im Hauptteil der Arbeit näher bringen. Im Schlussteil werden die Hauptaussagen dieser Arbeit noch einmal zusammengefasst.
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