Disability History: Konstruktionen von Behinderung in der Geschichte. Eine Einführung

transcript Verlag
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Hat Behinderung eine Geschichte? Die internationale Disability History füllt die Leerstelle zwischen Historiografie und Disability Studies; sie geht davon aus, dass Phänomene verkörperter Differenz kontingent sind. Dieses Buch führt in den deutschsprachigen Diskurs der neuen geschichtswissenschaftlichen Teildisziplin ein. Erörtert werden konzeptionelle Grundlagen und methodische Fragen der Disability History. Exemplarische Fallstudien umreißen das Forschungsfeld und befassen sich mit wissenschaftlichen Konstruktionen und subjektiven Erfahrungen, Institutionen und Politiken, Körper, Kunst und Kultur. Eine grundlegende Einführung für Bachelor- und Master-Studiengänge sowie die am Thema interessierte Öffentlichkeit.
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About the author

Elsbeth Bösl (Dr. phil.), geb. 1978, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität der Bundeswehr München. Sie hat Geschichte und Archäologie studiert. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Wissenschafts- und Technikgeschichte und der Disability History. Anne Klein (Dr. phil.), Erziehungs- und Politikwissenschaftlerin und Historikerin, ist Dozentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Erinnerungskultur, Biopolitik und Bewegungsforschung. Anne Waldschmidt (Dr. rer. pol.) ist Professorin für Soziologie und Politik der Rehabilitation sowie Disability Studies an der Universität zu Köln. Sie leitet die Internationale Forschungsstelle Disability Studies (iDiS). Ihre Forschungsschwerpunkte sind Körper- und Wissenssoziologie, Biopolitik, Sozial- und Behindertenpolitik sowie Disability Studies.
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Additional Information

Publisher
transcript Verlag
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Published on
Mar 31, 2014
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Pages
258
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ISBN
9783839413616
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Best For
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Language
German
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Genres
Medical / History
Medical / Medical History & Records
Social Science / People with Disabilities
Social Science / Sociology / General
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Content Protection
This content is DRM protected.
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Anne Waldschmidt
Alenka Barber-Kersovan
Die zunehmende Instrumentalisierung von Musik als Marketinginstrument und die Inszenierung urbaner Konglomerate als »Music Cities« dienen vor allem dem neoliberalen »City Branding«. Die komplexen Zusammenhänge zwischen Musik und Stadt wurden bislang nur punktuell untersucht. Dieser transdisziplinäre Band mit Beiträgen international renommierter Autoren und Autorinnen verbindet theoretische Grundlagen mit empirischen Ergebnissen, ausgewählten Fallstudien und historischen Abhandlungen. Mit der Fokussierung auf die Musik erweitert das Buch nicht nur den gängigen Diskurs um »Creative Cities«, sondern bringt auch wichtige Impulse für die kulturpolitische Praxis. Der Band enthält folgende Beiträge: Volker Kirchberg, Alenka Barber-Kersovan, Robin Kuchar, Music City - Musikalische Annäherung an die kreative Stadt (Vorwort) Adam Krims, What Is a Musically Creative City? Simon Frith, Musical Creativity as a Social Fact Alenka-Barber-Kersovan, Topos Musikstadt als Politikum - Eine historische Perspektive Bastian Lange, Konfigurationen von Wertschöpfung - Musikproduktion zwischen Orten und Szenen Andy Bennett, Popular Music, the Peripheral City and Cultural Memory - A Case Study of Perth, Australia Martin Cloonan, Making Glasgow a City of Music - Some Ruminations on an UNESCO Award Richard Lloyd, Differentiating Music City - Legacy Industry and Scene in Nashville Volker Kirchberg, Governing Baltimore by Music - Insights from Governance and Governmentality Studies Andreas Gebesmair, Immigrant Music City Vienna? Zur Relevanz ethnischer Kulturökonomien in kreativen Städten Robin Kuchar, Musikproduktion in Hamburg - Musikalische Akteure im Spannungsfeld von Künstlerexistenz und neoliberaler Stadtentwicklung Alexander Grimm, Die Hamburger Schule - Vom Entstehen und Vergehen eines Hamburger Musikclusters Malte Friedrich, Wie klingt die Stadt wenn sie vermarktet wird? Zum Zusammenhang von Musik und Stadtmarketing Sylvia Stiller, Jan Wedemeier, Die Musikwirtschaft in Hamburg - Status Quo und Entwicklungstrends Friedrich Geiger, Gebaute Bürgerlichkeit - Zur Problemgeschichte der Elbphilharmonie
Anne Waldschmidt
Anne Klein
Examensarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Psychologie - Klinische u. Gesundheitspsychologie, Psychopathologie, Note: 1,7, Universität Potsdam, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit möchte ich die Gründe des Alkoholkonsums analysieren. Sicherlich ist dies schon in vielen Studien erörtert worden, aber ich möchte diese Aussagen mit empirischen Analysen stützen oder gegebenenfalls widerlegen. Ich werde praktisch „Vor Ort“ Interviews durchführen und auch finden sich in meinem Freundeskreis etliche Jugendliche, die regelmäßig Alkohol konsumieren und für eine Befragung gewillt sind. Gerade im Heranwachsendenalter wird immer wieder erheblich gewarnt, dass sie empfänglicher als Ältere für Alkoholkonsum und - missbrauch sind. Dieses möchte ich begründen. Ebenso möchte darlegen, was Folgeschäden eines ständigen Alkoholkonsums sein können. Um dieses Gebiet verständlich zu behandeln, lässt sich auf einige Begriffsdefinitionen von Alkohol, Alkoholkonsum, Alkoholmissbrauch und Adoleszenz nicht verzichten. Auch der historische Wandel sollte nicht außer Acht gelassen werden, denn auch er gibt Prognosen für die Zukunft. Die Funktion des Alkohols bei Jugendlichen sowie die verschiedenen Einflussfaktoren sollen, wie die Folgen des Alkoholkonsums/ -missbrauches, untersucht werden. Hierbei möchte ich auf die Auswirkungen im Gehirn, die Auswirkungen auf das soziale Umfeld und die Kurz-, mittel- und langfristige Konsequenzen eingehen. Um das Thema abzurunden und mögliche Ansatzpunkte für eine Zukunft zu geben, werde ich versuchen eine Präventionsmaßnahme zu erläutern und zu bewerten. Auch möchte ich die aktuelle Lage auf verschiedenen Internetplattformen erforschen. Portale wie „jappy.de“, „meinvz.de“, „studivz.de“ und „schuelervz.de“ sind in aller Munde und haben einen stetigen Anstieg der Mitgliederzahlen zu verbuchen. Dort kann man „Gruppen“ oder „Coms“ gründen, in denen andere User, die sich mit dem Gruppennamen identifizieren, eintreten können. Vorweg möchte ich anmerken, dass bei www.jappy.de (ab 14 Jahren) 220 Gruppen und allein bei schuelervz.de mehr als 300 Gruppen (es werden nur 300 angezeigt) sich diesem Thema mit dem Schlagwort „Alkohol“ widmen. Dies zeigt die Bedeutsamkeit des Themas „Alkohol“ bei Heranwachsenden. Der Aufbau dieser Arbeit ist absichtlich so gewählt. Die Folgen und Schäden von Alkohol sind bewusst weit oben angeordnet, da man somit von Anfang an über die tückischen Krankheiten aufgeklärt wird und die Motive in einer anderen Relation sehen kann. Doch zunächst möchte ich erläutern, was ich in dieser Arbeit unter dem Begriff „Heranwachsende“ verstehe [...]
Anne Klein
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Pädagogik - Reformpädagogik, Note: 2,0, Universität Potsdam (Pädagogik), Veranstaltung: Von der Arbeitsschule zum Projektunterricht- Reformpädagogische Erfahrungen und aktuelle Problemfelder, 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Jeder junge Mensch hat ... ein Recht auf schulische Bildung, Erziehung und individuelle Förderung.“ Es liegt in der besonderen Verantwortung der Lehrkräfte, gerade bei Kindern mit Lernbehinderungen individuelle Interessen durch den Unterricht zu wecken und die Lust am Fragen, Suchen und Entdecken, Lernen und Weiterlernen immer wieder neu anzuregen. Schüler und Schülerinnen mit Behinderungen müssen nach individuellen Bedürfnissen, mit großem Aufwand und besonderen Bemühungen, gefördert werden. Auch Schwerstmehrfachbehinderte sind seit der Geburt aktive Menschen. Fühlend, greifend, lauschend, beobachtend, riechend und schmeckend erarbeiten sie sich Möglichkeiten, sich ihr persönliches Leben einzurichten. In Integrationsklassen ist eine Öffnung des Unterrichts unabdingbar. Integrativer Unterricht bedeutet für mich ein gemeinsames Lernen und Arbeiten behinderter und nicht-behinderter Kinder in Kooperation miteinander an gemeinsamen Inhalten, Themen und Gegenständen, auf ihrem jeweiligen Entwicklungsniveau. Im Folgenden werde ich versuchen, die Verwirklichung der Projektidee in Integration- und Förderklassen zu diskutieren. Dazu werde ich als Erstes die pädagogische Herausforderung aufführen, die die Schule und die Eltern an den Lehrkörper stellen, anschließend werde ich mehrere Autoren heranziehen, die sich mit der Projektidee auseinandergesetzt haben, um dann die Besonderheiten im Förderunterricht / in Integrationsklassen darzustellen. Dabei gehe ich auf den Aneignungsprozess, auf die Differenzierungsmöglichkeiten und auf die Reflexion des Sachgegenstandes ein.
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