Ihr Pixelherz: Eine Love Story

mikrotext
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Er lebt in zwei Welten. Tagsüber fleißig mit Job und lieber Freundin, nachts, online, trifft er die Frau mit dem perfektem Lächeln. Eine Affäre beginnt, die ihn immer tiefer ins Netz zieht. Sie hinterlässt ihm Nachrichten, lockt ihn an verlassene Orte, berührt ihn da, wo sein Geschlechtsteil sitzen müsste, in einer virtuellen Welt, die ihre besten Tage hinter sich hat. Und sie warnt ihn vor kommender Gefahr. Ein programmierter Kuss mit einem Avatar, digitale Wesen in der Straßenbahn, summende Luft: Jan Fischer nimmt uns in “Ihr Pixelherz” mit auf eine spannende, emotionale und phantastische Wanderung. Jan Fischer, Jahrgang 1983, aufgewachsen zwischen Bremen und Toulouse. Als freier Journalist arbeitet er unter anderem zu digitalen Spielen, Theater und Literatur, oft für Zeit Campus, nachtkritik.de und die WASD. Er ist international bekannter Luftgitarrist und gab zwei Anthologien heraus: “Air Guitar Heroes. Vom Spielen der Luftgitarre” (Blumenkamp Verlag, 2012) und “Irgendwas mit Schreiben. Diplomautoren im Beruf” (mikrotext, 2014).
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Additional Information

Publisher
mikrotext
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Published on
Jun 7, 2015
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Pages
55
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ISBN
9783944543239
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Language
German
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Genres
Fiction / Fantasy / Collections & Anthologies
Fiction / Fantasy / Contemporary
Fiction / Fantasy / General
Fiction / General
Fiction / Romance / Contemporary
Fiction / Romance / Fantasy
Fiction / Romance / General
Fiction / Romance / Suspense
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Soziologie - Religion, Note: 2,7, Universität Regensburg, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das griechische Wort ethnos ist die Wurzel der verschiedenen Ausdrücke, die das Phänomen Ethnizität in verschiedenen Sprachen, in verschiedenen Kontexten eingrenzen. Im Griechi-schen als Gegensatz zu genos, das auf verwandtschaftliche Verhältnisse zielt, bezeichnet ethnos eher an kulturellen Faktoren orientiert die nicht-griechischen Staaten ausserhalb der polis. Dieser hier schon angedeutete Gegensatz von verwandtschaftlichen und kulturellen Un-terschieden wird bis heute diskutiert, wenn es darum geht, Ethnizität in verwandtschaftliche oder kulturelle Zusammenhänge zu rücken. Die ethymologischen Wurzeln können dabei viel-leicht als Inspiration, aber wohl nicht als schlagkräftiges Argument zur Bestimmung von Eth-nizität gesehen werden, denn dann müssten einige Worte nachträglich in ihrer Bedeutung kor-rigiert werden, weil ursprünglich etwas Anderes gemeint war. In den einschlägigen Kultur-kreisen, zwar nicht grob, anfangs aber doch unterschiedlich konnotiert, stilisiert sichEthnizität heute als ein Phänomen in den Wissenschaften, dass sehr weit und realtiv beliebig definiert werden kann. Im Französischen eher als Bezeichnung für sogenannte primitive Kulturen ausserhalb Frankreichs im anthropologischen Sinne verwendet, entwickelte sich im anglopho-nen Raum, vor allem in den USA als Einwanderungsland, ein territorial nach innen gerichte-tes Verständnis von Ethnizität, das zuerst auf die weissen Einwanderergruppen dort verwen-det wurde. Aber spätestens mit dem sogenannten Ethnic Revival in den sechziger und siebzi-ger Jahren wurde Ethnizität ein populäres Konzept für die gesamte Gesellschaft. Ein Blick auf die Sowjetunion bringt nichts anderes zutage was nicht zu vermuten wäre, nämlich einen sehr isolierten Blick auf das Phänomen und einen Begriff etnos, der angesichts der Nationalitäten-politik in der Sowjetunion, die auch durch diesen Begriff geprägt war, als sehr willkürlich er-scheint. Im deutschsprachigen Raum ist durch die spezielle Problematik der Auswirkungen des Nationalsozialismus eine sehr unstabile Semantik ethnischer Begriffe entstanden. Der an-gelsächsische Begriff hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten also durchgesetzt.
Magisterarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Politische Soziologie, Majoritäten, Minoritäten, Note: 2,1, Universität Regensburg (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Magisterarbeit, 32 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Diskussion in den Sozialwissenschaften um kollektive Identitäten hat seit dem Fall der Berliner Mauer scheinbar an Intensität und Ausmaß gewonnen. Der Fokus richtet sich darauf, kollektive Identitätsbildungsprozesse besser zu verstehen und Erklärungen für sogenannte ‚Ethnic Revivals’ zu finden. Das Phänomen Nationalismus wurde unter dem Mantel des Kalten Krieges und vielleicht auch über die Scham der Verbrechen während des Zweiten Weltkrieges mehr oder weniger öffentlich totgeschwiegen (McCrone 1998, S.2). Eine schockartige Wirkung hatten dann die Vorgänge in den post-sozialistischen Ländern, das klassische Beispiel ist das ehemalige Jugoslawien, als sich Konfliktlinien zwischen einzelnen ethnischen Gruppen und kollektiven Identitäten ergaben, deren teilweise blutige Absteckung vor allen Dingen in Westeuropa nicht unbedingt so erwartet wurde. Auf der Suche nach Verständnis und Aufklärung für die gesellschaftlichen Transformations- und Identitätsbildungsprozesse ist klar geworden, dass bisherige Theorien auch um die gesellschaftliche Erfahrung der sozialistischen Erziehung und Sozialisation in den jeweiligen Staaten erweitert werden müssen. Alte Muster kollektiver Identitäten, welche in den sozialistischen Nationalstaaten auf verschiedene Weise unterdrückt und verzerrt erlebt und wahrgenommen wurden, treffen auf die Überbleibsel der kosmoplitischen sozialistischen Identitäten und Sozialstrukturen, und entwickeln mit ihnen zusammen ihre Wirkung in einer Welt der Globalisierung und neuen Wettbewerbs zwischen den Nationalstaaten. Die heutige Tschechische Republik, die jahrzehntelang zusammen mit der Slowakei einen gemeinsamen Staat bildete, ist in ihrer jetzigen Form noch keine zwanzig Jahre alt. Die Tschechen und die Slowaken haben sich institutionell voneinander getrennt, vielleicht auch deshalb, weil die tschechische Kultur im tschechoslowakischen Bündnis immer dominiert hatte (Znoj 1997, S.261). Um mehr über Identitätsbildungsvorgänge an einem konkreten Beispiel zu erfahren, widmet sich meine Arbeit dem Versuch, Debatten zur tschechischen Nation in ein soziologisches Profil zu fassen. Die Arbeit ist dazu in zwei größere Teile aufgeteilt.
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Soziologie - Politische Soziologie, Majoritäten, Minoritäten, Note: 1,3, Universität Regensburg, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Herausforderungen einer Sozialstaatlichkeit in Europa liegen einerseits in der mehrdimensionalen Vielfalt kultureller, sozialstaatlicher und gesellschaftlicher Systeme, die sich in einer Balance zueinander befinden, die im Zuge der europäischen Integration zur Europäischen Union ihr Gleichgewicht finden muss. Dabei haben wir eine aktuelle Situation, die durch immer tiefgreifendere und schnell aufeinander folgende strukturelle Veränderungen gekennzeichnet ist. Die zum ersten Mai 2004 offiziell gewordene Erweiterung der Europäischen Union um zehn Staaten stellt eine Herausforderung der Sozialstaatlichkeit in Europa dar, die Analysen und Theorien einer bisherigen Sozialpolitik (im Kontext der Europäischen Union) ebenso neu herausfordert wie die vollzogene Währungsunion, mit der die beteiligten Staaten die Steurerungsmöglichkeit einer Wechselkursanpassung verloren haben. Man kann davon ausgehen, dass neue Mitgliedstaaten aus dem ehemaligen Ostblock nicht in dem Maße sozialwissenschaftlich untersucht sind wie Deutschland, Frankreich usw. und von daher auch einen entsprechenden Stellenwert in der wissenschaftlichen Diskussion einnehmen werden. Das bis dahin gültige Spektrum unterschiedlicher Löhne innerhalb der Europäischen Union ist nur ein strukturelles Element von denen, welche die Eckpunkte sozialwissenschaftlicher Diskussionen bilden, welches sich stark verändern hat. Es liegt an den tragenden Institutionen der EU selbst, mit ihrer neuen, mächtigeren Rolle durch die Erweiterung so zu wirken, dass Balancen weiter gefunden werden können. Schon vor der Erweiterung wurde bei bereits fortgeschrittener wirtschaftlicher Integration ein neues Gleichgewicht zwischen europäischer Integration und nationaler Differenzierung gefordert.
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