Kundenbindungsmanagement: Potentiale marketingpolitischer Instrumentarien am Beispiel der Fußball-Bundesliga

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Inhaltsangabe:Einleitung: Die langfristige Bindung von Kunden an ein Unternehmen avanciert im Kontext einer dynamischen Aufgabenumwelt zunehmend zum kritischen Erfolgsfaktor. Verhaltensmuster der marktorientierten Unternehmensführung mit einem primär auf die Gewinnung neuer Kunden ausgerichteten Marketing-Mix werden vielfach als nicht mehr zielführend identifiziert und verstärkt durch eine ganzheitliche und prozessuale Perspektive abgelöst. Als zentraler Nutzentreiber wird vermehrt die Qualität der Beziehung zu den Kunden erkannt, die es entsprechend zu optimieren gilt. Diskutiert wird diese Perspektive insbesondere unter dem Begriff Relationship Marketing. Dieser wurde von Berry im Kontext des Dienstleistungsmarketing eingeführt und als attracting, maintaining and in multi-service organizations enhancing customer relationships definiert. Der prozessuale Charakter ist auch allen späteren Definitionsversuchen zum Relationship Marketing inhärent, wobei als zentrale Zielsetzung eines zunehmenden Denkens in Kundenbeziehungen die KB identifiziert wird. Das Kundenbindungsmanagement kann in diesem Zusammenhang als ein Teilaspekt dieses umfassenden Ansatzes gesehen werden. Erfährt diese Thematik in der Wissenschaft allgemein eine verstärkte Diskussion, so kann sie für die Sportökonomie als weitgehend unerforschtes Feld deklariert werden. Im Zuge einer zunehmenden Kommerzialisierung und Professionalisierung des Sports ist allerdings ein gezielter Wissenstransfer betriebswirtschaftlicher Erkenntnisse anzustreben. Hierin konstituieren sich der grundlegende Rahmen und das Forschungsinteresse der vorliegenden Arbeit. Der Fußball bildet in Europa und Deutschland, sowohl aktiv betrieben, als aus Zuschauersicht, den Mittelpunkt des Sportinteresses. Die in der abgelaufenen Bundesligasaison 2003/2004 erzielte Rekordzuschauerzahl von 11.469.167 Mio. verdeutlicht dabei nachhaltig das weiterhin steigende Interesse an professionellem Fußball in Deutschland und seine Stellung als signifikanter Bereich der Unterhaltungsindustrie. Die ökonomische Relevanz des Untersuchungsobjektes belegen z.B. Zahlen, nach denen sich der Umsatz der Vereine zwischen 1989/1990 und 2000/2001 von durchschnittlich 20,09 Mio. DM auf 95 Mio. DM erhöht und damit nahezu verfünffacht hat. Gegenwärtig befindet sich die Fußball-Bundesliga allerdings in der größten Finanzkrise seit ihrer Gründung im Jahre 1963. Sind insbesondere die Erträge aus den TV-Übertragungsrechten bis 2001 sukzessive [...]
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Additional Information

Publisher
diplom.de
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Published on
Nov 29, 2005
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Pages
171
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ISBN
9783832491345
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Best For
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Language
German
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Genres
Sports & Recreation / General
Sports & Recreation / Reference
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Lars von Hugo
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation, Note: 1,0, Universität Siegen (Medien-Planung, -Entwicklung und -Beratung), Veranstaltung: HS "Politik und Unterhaltung: Weltbild- und Politikvermittlung durch unterhaltsame Medienformate", Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Basierend auf Ergebnissen sozialwissenschaftlicher Forschungen, daß Alltagsästhetik zunehmend zum entscheidenden Faktor sozialer Differenzierungs- und Orientierungsprozesse wird, richtet sich ihr Fokus auf eben diesen Wandel und seinen Einfluß auf politische Bildung und politische Kommunikation.1 Der Paradigmenwechsel von einer durch ökonomische Determinanten wie Einkommen, Berufstruktur etc. streng vertikal untergliederten Gesellschaft, hin zu vermehrt durch sozialästhetische Kriterien wie Lebensstil und Habitus horizontal geprägten Gesellschafts- und Kommunikationsformen, resultiert dabei für die Autoren in vier zentralen Forderungen an politische Bildung: 1. Politische Bildung muß sich dieser Ausdifferenzierungen und den daraus folgenden Zugangsbarrieren zu den einzelnen Zielgruppen bewußt sein. 2. Danach müssen aus den milieuspezifisch unterschiedlichen Kommunikationsformen Ansatzpunkte für politische Bildung gewonnen werden. 3. Die Ästhetisierung der Lebenswelt muß aufgrund ihrer Bedeutung selber ins Zentrum politischer Bildung rücken. 4. Die durch eine sozialästhetische Partikularisierung der Gesellschaft entstehenden Verständigungsprobleme über gesamtgesellschaftlich relevante Fragen müssen zur zentralen Herausforderung von politischer Bildung werden. Vor diesem Hintergrund soll zunächst auf Bedeutungen der Alltagsästhetik für politische Kultur eingegangen werden. Nach einer Einführung in das Lebensweltmodell der Sinus- Milieus werden Konturen einer hieraus abgeleiteten Alltagsästhetik skizziert, bevor daraus resultierende Folgen und Perspektiven für politische Bildung nachgezeichnet und in ihrer Herleitung und Darstellung hinterfragt und diskutiert werden sollen. 1 Zur Fixierung des Begriffes Ästhetik im Zusammenhang mit Alltagsästhetik sei erwähnt, daß sie für die Autoren den „Sinn eines qualitativen Bedeutungszuwachses von Sinnenorientierung, Bildlichkeit, Wahrnehmungszentrierung im Gegensatz zu Sprachlichkeit, Diskursorientierung oder sozio-ökonomischen Kategorien hat und nicht auf die Bedeutungsbereiche Kunst und Kunsttheorie angelegt ist.“ vgl. Flaig, Berthold Bodo, Meyer, Thomas, Ueltzhöffer, Jörg. Alltagsästhetik und politische Kultur. Zur ästhetischen Dimension politischer Bildung und politischer Kommunikation. Bonn, Dietz, 1993, S. 10
Lars von Hugo
Skript aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media, Note: 1,3 (Prüfung), Universität Siegen (Medien-Planung, -Entwicklung und -Beratung), Veranstaltung: Konzeption einer Messeinstallation, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Literatur rekurrieren thematische Auseinandersetzungen im Kontext des Messe- und Ausstellungswesens immer wieder auf den Versuch einer Abgrenzung und Etablierung definitorischer Klarheit zwischen den Begriffen Ausstellung und Messe. So weist z. B. Tietz bereits in seiner 1960 vorgelegten Studie (vgl. Weißhäupl, „Die Messe als Kommunikationsmedium“) über 130 unterschiedliche Wortzeichen hierzu nach. Zwar besteht seit 1976 mit § 64 und § 65 der Gewerbeordnung über Messen, Ausstellungen und Märkte eine schriftliche Fixierung der Begriffe. Mit Blick auf die Praxis lässt sich aber die Problematik einer Trennschärfe erkennen, die mitunter dazu führt, dass die Begriffe teilweise synonym verwendet werden. In § 65 ist die Ausstellung eher informationsorientiert fixiert. Das primäre Interesse gilt danach nicht dem Verkauf, Ausstellungen sollen vielmehr über den Stand der Ergebnisse gewerblicher, wissenschaftlicher, künstlerischer und anderer Tätigkeiten unterrichten. Der Veranstaltungsort wechselt, während Messen zumeist an einen Ort gebunden sind. Auf einer Ausstellung werden oftmals auch Sachgebiete im Ablauf einer vorgeschrieben Wegführung gezeigt. Das hat den Vorteil, dass sich die Besucher allmählich anhand von thematischen oder chronologischen Ordnungskriterien in das entsprechende Gebiet einarbeiten können. Messen wird durch § 64 ein höherer Marktcharakter als Ausstellungen zugewiesen. Sie finden danach turnusmäßig statt und besitzen explizit eine Verkaufsfunktion. Es ist aber zu konstatieren, dass die Begriffsinhalte, wie sie in der Gewerbeordnung genannt sind, nicht überschneidungsfrei sind. So ist insbesondere die Kontakt- und Informationsfunktion, die als besonderes Wesensmerkmal der Ausstellung hervorgehoben wird, anstelle der Ordertätigkeit auch in den Fokus von Messen gerückt. Der reine Messezweck wird auch dadurch verwässert, wenn zeitgleich Sonderschauen durchgeführt werden. In § 65 heißt es, dass auch Ausstellungen dem Verkauf dienen können. Damit wird jedoch gegen den Schaucharakter von Ausstellungen verstoßen, denn sie beinhalten so ein messemäßiges Element. Auch die Standortungebundenheit trifft bei Ausstellungen nicht uneingeschränkt zu. Demgegenüber beinhalten Messen, indem sie auch allgemeinem Publikum Zutritt gewähren, entgegen der Gesetzesfixierung zunehmend Schaucharakter und damit ein ausstellungsmäßiges Element. [...]
Lars von Hugo
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medienethik, Note: 1,3, Universität Siegen (Medien-Planung, -Entwicklung und -Beratung), Veranstaltung: Modelle ethischer Urteilsbildung, Sprache: Deutsch, Abstract: „Was die PR-Branche braucht, ist eine Katharsis. Der Läuterungsprozeß sollte in eine rigorose Selbstkontrolle münden.“1 Radikale Aburteilungen solcher Art sind verbreiteter Tenor in der Presselandschaft dieser Tage. Der Hintergrund ist die Figur Moritz Hunziger und die mit seiner Person verbundenen politischen Skandale. Nun muß herausgestellt werden, das Hunziger seines Zeichens als Lobbyist zu kennzeichnen ist, sein Name fällt nicht selten im Einklang mit dem Handlungsfeld Public Affairs. Zuordnungen Hunzigers zum Bereich der Public Relations werden natürlich je nach Interessensstandpunkt anders interpretiert. So negiert etwa der Vorsitzende der Gesellschaft der Public Relations Agenturen, Rupert Ahrens, eine solche Relation vollständig. „Das hat mit PR-Beratung nichts zu tun. Vielmehr sei Hunziger ein Makler von Kontakten, der sich für das Herstellen exklusiver Beziehungen bezahlen lasse.“2 Eine zutreffende Einordnung von Machenschaften im Stile Hunzigers ließe sich mit Sicherheit zwischen diesen beiden konträren Polen finden, eine Klärung dieser Frage liegt aber auch nicht im zentralen Interesse der vorliegenden Arbeit. Vielmehr verdeutlicht die aktuelle Debatte die Brisanz, welche um das schwierig zu begrenzende Feld Ethik und PR entstanden ist. Ist moralisches Handeln in der PR möglich? Wie sind zynische Bemerkungen, die in Public Relations und Moral einen Widerspruch erkennen wollen, zu bewerten? Wo liegen Defizite, was sie die Chancen und Möglichkeiten einer Ethik der PR? Fragen dieser Art bilden die Grundlage der vorliegenden Arbeit. Dabei müssen zunächst relevante Begrifflichkeiten und Handlungsfelder zum Thema Ethik und PR bestimmt und voneinander abgegrenzt werden. Der Bereich Public Relations ist näher zu definieren, eine Unterscheidung zwischen Recht und Moral muß klar vollzogen werden. Daran anschließend ist eine Reflexion zum Thema Ethik und PR zu legitimieren, bevor verschiedene Konfliktfelder zu diesem Bereich zu analysieren sind. Dabei ist es Ziel dieser Arbeit, zentrale Standpunkte, Konzepte und Schwierigkeiten des Themenkomplexes aufzuzeigen, diese einer kritischen Analyse zu unterziehen und wesentliche Aspekte, sowie weiterführende Ansatzpunkte einer Ethik der PR herauszuarbeiten. [...] 1 Schäfer, Petra. Lobbying. Grauzone der Demokratie. In: Handelsblatt, 29.07.2002, S. 11 2 Ahrends, Rupert. Die Affäre Hunziger – Fatal für die PR-Branche. http://www.dprg.de/kurzmeldungen, 23.07.2002
Lars von Hugo
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Soziologie - Kinder und Jugend, Note: 1,7, Universität Siegen (Medien-Planung, -Entwicklung und -Beratung), Veranstaltung: Jugendkultur und Popmusik, Sprache: Deutsch, Abstract: Techno wird heute – darüber besteht weitgehender Konsens - als wichtigste jugendkulturelle Bewegung der letzten zehn Jahre betrachtet. Rezeption und Produktion von Musik erscheinen dabei unter dem Mantel der Dachgattung Popmusik erstmals seit ihrer Entstehung radikal verändert. Techno beschreibt heute gleichermaßen ausdifferenzierte Arten elektronischer Musik, als auch einen damit einhergehenden, bestimmten kollektiven Lebensstil. Doch wo liegt der Ursprung dieses Massen- und Gegenwartphänomens? Bei einer Antwort auf diese Frage zeigen sich erste Problematiken, denn bei Aussagen über die musikalischen Wurzeln von Techno und insbesondere dem Versuch, Techno als Begriff und Kulturform zu definieren, finden sich auch in der Literatur mitunter verschiedene Auffassungen und Verweise. Dies liegt u. a. daran, daß der Begriff Techno nicht trennscharf verwendet wird, bzw. sich einer solchen Verwendung entzieht und letztendlich eine genaue Definition nicht zuläßt. So birgt er in sich eine gewisse Mehrdeutigkeit und bleibt von daher grundsätzlich in seiner Gesamtheit als Sammelbegriff für verschiedene Spielarten elektronischer, digital produzierter Tanzmusik mit repetitiven Merkmalen sowie für die mit ihr gewachsene Jugendkultur zu verstehen. Im folgenden soll zunächst versucht werden, wesentliche Entwicklungsstufen sowie Einflüsse auf „Techno“ zu skizzieren, wobei darauf hinzuweisen ist, daß diese nicht zwangsläufig sukzessive, sondern durchaus auch zeitgleich und in unterschiedlichen Formen an verschiedenen Orten zu finden sind. Dabei kann und soll an dieser Stelle kein Abgleich aller herrschenden und mitunter auf unterschiedlichen Ausgangspunkten basierenden Ansichten geboten werden, Ziel ist vielmehr eine Selektion und Integration der bedeutendsten Erkenntnisse zu dieser Entwicklung. Eine Einbindung sämtlicher Unterspielarten elektronischer Musik ist in diesem Kontext und Umfang nicht möglich- allein schon aus der Tatsache heraus, daß man einem übernationalen Flechtwerk gegenübersteht - wir erachten dies für das Gesamtverständnis allerdings auch nicht für eminent; viele dieser Entwicklungen sind zudem sehr kurzlebig gewesen bzw. dem Wunsch einer innovativen Abgrenzung zur jeweiligen Dachgattung entsprungen. Daran anschließend sollen wichtige Entwicklungen, Merkmale und Besonderheiten der im Begriff Techno implizierten und damit verbundenen Jugendkultur analysiert und dargestellt werden.
Lars von Hugo
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Soziologie - Kinder und Jugend, Note: 1,7, Universität Siegen (Medien-Planung, -Entwicklung und -Beratung), Veranstaltung: Jugendkultur und Popmusik, Sprache: Deutsch, Abstract: Techno wird heute – darüber besteht weitgehender Konsens - als wichtigste jugendkulturelle Bewegung der letzten zehn Jahre betrachtet. Rezeption und Produktion von Musik erscheinen dabei unter dem Mantel der Dachgattung Popmusik erstmals seit ihrer Entstehung radikal verändert. Techno beschreibt heute gleichermaßen ausdifferenzierte Arten elektronischer Musik, als auch einen damit einhergehenden, bestimmten kollektiven Lebensstil. Doch wo liegt der Ursprung dieses Massen- und Gegenwartphänomens? Bei einer Antwort auf diese Frage zeigen sich erste Problematiken, denn bei Aussagen über die musikalischen Wurzeln von Techno und insbesondere dem Versuch, Techno als Begriff und Kulturform zu definieren, finden sich auch in der Literatur mitunter verschiedene Auffassungen und Verweise. Dies liegt u. a. daran, daß der Begriff Techno nicht trennscharf verwendet wird, bzw. sich einer solchen Verwendung entzieht und letztendlich eine genaue Definition nicht zuläßt. So birgt er in sich eine gewisse Mehrdeutigkeit und bleibt von daher grundsätzlich in seiner Gesamtheit als Sammelbegriff für verschiedene Spielarten elektronischer, digital produzierter Tanzmusik mit repetitiven Merkmalen sowie für die mit ihr gewachsene Jugendkultur zu verstehen. Im folgenden soll zunächst versucht werden, wesentliche Entwicklungsstufen sowie Einflüsse auf „Techno“ zu skizzieren, wobei darauf hinzuweisen ist, daß diese nicht zwangsläufig sukzessive, sondern durchaus auch zeitgleich und in unterschiedlichen Formen an verschiedenen Orten zu finden sind. Dabei kann und soll an dieser Stelle kein Abgleich aller herrschenden und mitunter auf unterschiedlichen Ausgangspunkten basierenden Ansichten geboten werden, Ziel ist vielmehr eine Selektion und Integration der bedeutendsten Erkenntnisse zu dieser Entwicklung. Eine Einbindung sämtlicher Unterspielarten elektronischer Musik ist in diesem Kontext und Umfang nicht möglich- allein schon aus der Tatsache heraus, daß man einem übernationalen Flechtwerk gegenübersteht - wir erachten dies für das Gesamtverständnis allerdings auch nicht für eminent; viele dieser Entwicklungen sind zudem sehr kurzlebig gewesen bzw. dem Wunsch einer innovativen Abgrenzung zur jeweiligen Dachgattung entsprungen. Daran anschließend sollen wichtige Entwicklungen, Merkmale und Besonderheiten der im Begriff Techno implizierten und damit verbundenen Jugendkultur analysiert und dargestellt werden.
Lars von Hugo
Skript aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media, Note: 1,3 (Prüfung), Universität Siegen (Medien-Planung, -Entwicklung und -Beratung), Veranstaltung: Konzeption einer Messeinstallation, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Literatur rekurrieren thematische Auseinandersetzungen im Kontext des Messe- und Ausstellungswesens immer wieder auf den Versuch einer Abgrenzung und Etablierung definitorischer Klarheit zwischen den Begriffen Ausstellung und Messe. So weist z. B. Tietz bereits in seiner 1960 vorgelegten Studie (vgl. Weißhäupl, „Die Messe als Kommunikationsmedium“) über 130 unterschiedliche Wortzeichen hierzu nach. Zwar besteht seit 1976 mit § 64 und § 65 der Gewerbeordnung über Messen, Ausstellungen und Märkte eine schriftliche Fixierung der Begriffe. Mit Blick auf die Praxis lässt sich aber die Problematik einer Trennschärfe erkennen, die mitunter dazu führt, dass die Begriffe teilweise synonym verwendet werden. In § 65 ist die Ausstellung eher informationsorientiert fixiert. Das primäre Interesse gilt danach nicht dem Verkauf, Ausstellungen sollen vielmehr über den Stand der Ergebnisse gewerblicher, wissenschaftlicher, künstlerischer und anderer Tätigkeiten unterrichten. Der Veranstaltungsort wechselt, während Messen zumeist an einen Ort gebunden sind. Auf einer Ausstellung werden oftmals auch Sachgebiete im Ablauf einer vorgeschrieben Wegführung gezeigt. Das hat den Vorteil, dass sich die Besucher allmählich anhand von thematischen oder chronologischen Ordnungskriterien in das entsprechende Gebiet einarbeiten können. Messen wird durch § 64 ein höherer Marktcharakter als Ausstellungen zugewiesen. Sie finden danach turnusmäßig statt und besitzen explizit eine Verkaufsfunktion. Es ist aber zu konstatieren, dass die Begriffsinhalte, wie sie in der Gewerbeordnung genannt sind, nicht überschneidungsfrei sind. So ist insbesondere die Kontakt- und Informationsfunktion, die als besonderes Wesensmerkmal der Ausstellung hervorgehoben wird, anstelle der Ordertätigkeit auch in den Fokus von Messen gerückt. Der reine Messezweck wird auch dadurch verwässert, wenn zeitgleich Sonderschauen durchgeführt werden. In § 65 heißt es, dass auch Ausstellungen dem Verkauf dienen können. Damit wird jedoch gegen den Schaucharakter von Ausstellungen verstoßen, denn sie beinhalten so ein messemäßiges Element. Auch die Standortungebundenheit trifft bei Ausstellungen nicht uneingeschränkt zu. Demgegenüber beinhalten Messen, indem sie auch allgemeinem Publikum Zutritt gewähren, entgegen der Gesetzesfixierung zunehmend Schaucharakter und damit ein ausstellungsmäßiges Element. [...]
Lars von Hugo
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medienethik, Note: 1,3, Universität Siegen (Medien-Planung, -Entwicklung und -Beratung), Veranstaltung: Modelle ethischer Urteilsbildung, Sprache: Deutsch, Abstract: „Was die PR-Branche braucht, ist eine Katharsis. Der Läuterungsprozeß sollte in eine rigorose Selbstkontrolle münden.“1 Radikale Aburteilungen solcher Art sind verbreiteter Tenor in der Presselandschaft dieser Tage. Der Hintergrund ist die Figur Moritz Hunziger und die mit seiner Person verbundenen politischen Skandale. Nun muß herausgestellt werden, das Hunziger seines Zeichens als Lobbyist zu kennzeichnen ist, sein Name fällt nicht selten im Einklang mit dem Handlungsfeld Public Affairs. Zuordnungen Hunzigers zum Bereich der Public Relations werden natürlich je nach Interessensstandpunkt anders interpretiert. So negiert etwa der Vorsitzende der Gesellschaft der Public Relations Agenturen, Rupert Ahrens, eine solche Relation vollständig. „Das hat mit PR-Beratung nichts zu tun. Vielmehr sei Hunziger ein Makler von Kontakten, der sich für das Herstellen exklusiver Beziehungen bezahlen lasse.“2 Eine zutreffende Einordnung von Machenschaften im Stile Hunzigers ließe sich mit Sicherheit zwischen diesen beiden konträren Polen finden, eine Klärung dieser Frage liegt aber auch nicht im zentralen Interesse der vorliegenden Arbeit. Vielmehr verdeutlicht die aktuelle Debatte die Brisanz, welche um das schwierig zu begrenzende Feld Ethik und PR entstanden ist. Ist moralisches Handeln in der PR möglich? Wie sind zynische Bemerkungen, die in Public Relations und Moral einen Widerspruch erkennen wollen, zu bewerten? Wo liegen Defizite, was sie die Chancen und Möglichkeiten einer Ethik der PR? Fragen dieser Art bilden die Grundlage der vorliegenden Arbeit. Dabei müssen zunächst relevante Begrifflichkeiten und Handlungsfelder zum Thema Ethik und PR bestimmt und voneinander abgegrenzt werden. Der Bereich Public Relations ist näher zu definieren, eine Unterscheidung zwischen Recht und Moral muß klar vollzogen werden. Daran anschließend ist eine Reflexion zum Thema Ethik und PR zu legitimieren, bevor verschiedene Konfliktfelder zu diesem Bereich zu analysieren sind. Dabei ist es Ziel dieser Arbeit, zentrale Standpunkte, Konzepte und Schwierigkeiten des Themenkomplexes aufzuzeigen, diese einer kritischen Analyse zu unterziehen und wesentliche Aspekte, sowie weiterführende Ansatzpunkte einer Ethik der PR herauszuarbeiten. [...] 1 Schäfer, Petra. Lobbying. Grauzone der Demokratie. In: Handelsblatt, 29.07.2002, S. 11 2 Ahrends, Rupert. Die Affäre Hunziger – Fatal für die PR-Branche. http://www.dprg.de/kurzmeldungen, 23.07.2002
Lars von Hugo
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation, Note: 1,0, Universität Siegen (Medien-Planung, -Entwicklung und -Beratung), Veranstaltung: HS "Politik und Unterhaltung: Weltbild- und Politikvermittlung durch unterhaltsame Medienformate", Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Basierend auf Ergebnissen sozialwissenschaftlicher Forschungen, daß Alltagsästhetik zunehmend zum entscheidenden Faktor sozialer Differenzierungs- und Orientierungsprozesse wird, richtet sich ihr Fokus auf eben diesen Wandel und seinen Einfluß auf politische Bildung und politische Kommunikation.1 Der Paradigmenwechsel von einer durch ökonomische Determinanten wie Einkommen, Berufstruktur etc. streng vertikal untergliederten Gesellschaft, hin zu vermehrt durch sozialästhetische Kriterien wie Lebensstil und Habitus horizontal geprägten Gesellschafts- und Kommunikationsformen, resultiert dabei für die Autoren in vier zentralen Forderungen an politische Bildung: 1. Politische Bildung muß sich dieser Ausdifferenzierungen und den daraus folgenden Zugangsbarrieren zu den einzelnen Zielgruppen bewußt sein. 2. Danach müssen aus den milieuspezifisch unterschiedlichen Kommunikationsformen Ansatzpunkte für politische Bildung gewonnen werden. 3. Die Ästhetisierung der Lebenswelt muß aufgrund ihrer Bedeutung selber ins Zentrum politischer Bildung rücken. 4. Die durch eine sozialästhetische Partikularisierung der Gesellschaft entstehenden Verständigungsprobleme über gesamtgesellschaftlich relevante Fragen müssen zur zentralen Herausforderung von politischer Bildung werden. Vor diesem Hintergrund soll zunächst auf Bedeutungen der Alltagsästhetik für politische Kultur eingegangen werden. Nach einer Einführung in das Lebensweltmodell der Sinus- Milieus werden Konturen einer hieraus abgeleiteten Alltagsästhetik skizziert, bevor daraus resultierende Folgen und Perspektiven für politische Bildung nachgezeichnet und in ihrer Herleitung und Darstellung hinterfragt und diskutiert werden sollen. 1 Zur Fixierung des Begriffes Ästhetik im Zusammenhang mit Alltagsästhetik sei erwähnt, daß sie für die Autoren den „Sinn eines qualitativen Bedeutungszuwachses von Sinnenorientierung, Bildlichkeit, Wahrnehmungszentrierung im Gegensatz zu Sprachlichkeit, Diskursorientierung oder sozio-ökonomischen Kategorien hat und nicht auf die Bedeutungsbereiche Kunst und Kunsttheorie angelegt ist.“ vgl. Flaig, Berthold Bodo, Meyer, Thomas, Ueltzhöffer, Jörg. Alltagsästhetik und politische Kultur. Zur ästhetischen Dimension politischer Bildung und politischer Kommunikation. Bonn, Dietz, 1993, S. 10
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