Sozialarbeit im Spannungsverhältnis von Medizin und Kultur: Am Beispiel der soziomedizinisch-orientierten Kultursozialarbeit im Gesundheitswesen Nepals

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Inhaltsangabe:Einleitung: Die Arbeit umspannt die politischen, die sozialen, die religiösen und die kulturellen Aspekte der nepalesischen Gesundheitsfürsorge und -planung. Sie skizziert auf der Folie der gesundheitspolitischen staatlichen wie nichtstaatlichen Organisationsformen (NGOs) des Landes, welche Chancen ausländische Entwicklungspolitik und Finanzhilfe haben, ihre Investition materieller und personeller Art im Sinne der Anlieger wie der Adressaten sinnvoll zu kanalisieren. Die Arbeit kommt zu dem Schluß, daß die Vergabe der Gelder in der Regel zwar auf die Lösung der wirklichen Probleme ausgerichtet ist, aber eher ungewollt der Zentralisierung von Privilegien (und der Privilegierten) im Land Vorschub leistet. Die Arbeit ist eine kritische Anfrage an die Vergabe von rd. einer Milliarde Mark deutscher Entwicklungshilfegelder. Schon aus diesem Grund ist die Arbeit von entwicklungspolitischer Relevanz. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: Notizen zur Transliteration3 Einleitung6 Hauptteil13 1.Gesundheitswesen Nepals im Aufbruch 1.1.Umwelt und Völkermischung14 1.2.WHO-Bericht über Nepal15 1.3.Die Weltbank (N.Y.) und Entwicklungshilfe18 1.4.Wirtschaftliche Situation in Nepal19 1.4.1.Kulturspezifische Selbsthilfe Gruppen in Nepal21 1.4.2.Deutsche Regierungsorganisationen (GOs und NGOs)23 1.4.3.NGOs: Ergänzung oder Konkurrenz?24 1.4.4.Infrastruktur26 1.4.5.Politische Situation in Nepal27 2.Die Rahmenbedingungen, die aus modernen Faktoren entstehen I 2.1Heutige Realität in Nepal29 2.2.Medizinische Einrichtungen und Krankenbetten30 2.2.1.Krankenhäuser und Health Posts32 2.3.1.Gesundheitswesen und Krankheiten in Nepal40 2.4.Nepals Drogenproblematik45 3.Die Rahmenbedingungen, die aus der Tradition entstehen II 3.1.Die Rolle der Religionen50 3.2.Religiöses/Magisches Weltverständnis in Nepal66 3.3.Krankheitsvorstellungen und -verständnis in Nepal67 3.4.Zwischen Götter und Geister: Die Psyche des Nepali-Patienten68 3.4.1.Kosmologie bei den Nepalesen69 3.5.Böser Blick:Najar lagyo in Nepal72 3.5.1.Boksa und Boksi in Nepal73 3.5.2.Mohani lagyo73 3.5.3.Behandlungsmethoden des traditionellen Heilers75 3.6.Die Einstellung zu den traditionellen Heilern78 3.6.1.Der kulturelle Einfluß85 3.6.2.Die Bedeutung der traditionellen Heiler bei psychosomatischen Patienten88 3.7.Konflikt bewußtmachen89 3.8.Der Placeboeffekt als kulturelles Phänomen 89 3.9.Einstellung zur westlichen Medizin90 Praxisteil: 4.Sozialarbeit im [...]
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Publisher
diplom.de
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Published on
Nov 9, 1998
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Pages
145
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ISBN
9783832411343
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Language
German
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Genres
Education / General
Education / Philosophy, Theory & Social Aspects
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Hochschule Ravensburg-Weingarten, Veranstaltung: Suchthilfe, 23 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 1 2 Geschichte, Herkunft 2 3 Begriffsbestimmungen 3 3.1 Sucht 3 3.2 Abhängigkeit 3 3.3 Drogen/ Illegale Drogen 4 3.4 „Designer Drogen“ 4 3.5 Konsummuster 5 4 Substanz 5 4.1 GHB (Gamma-Hydoxybutyrat = Gamma-Hydoxybuttersäure) 5 4.2 GBL (Gamma - Butyrolactan) und BDO (Gamma - Hydroxybutanol) 6 5 Dosierung und Effekte 7 5.1 GHB 7 5.2 GBL 8 5.3 BDO 9 6 Konsumformen 9 7 Risiken und Suchtgefahren 10 8 Rechtliche Würdigung 11 9 Fazit/ Schlusswort 12 10 Literaturverzeichnis 14 11 Abbildungsverzeichnis 15 12 Anlagen 16 1 Einleitung Zwei Jugendliche kollabieren auf einem Fest und sind nicht mehr ansprechbar. Zwei Rettungswagen kommen vor Ort. Es stellt sich heraus, dass beide Jugendliche Atemstillstände haben und intubiert werden müssen. Die zwei gerufenen Notärzte kämpfen um das Leben der Jugendlichen, ihr Zustand ist zunächst sehr kritisch, doch sie überleben. Es stellt sich im nachhinein heraus, dass beiden Jugendlichen „Liquid Ecstasy“ in ihr Getränk gemischt wurde. (eigene Darstellung nach einem Expertengespräch mit einem Polizist der Polizeidirektion Ravensburg, der dieses Geschehen miterlebt hat). In letzter Zeit genoss „Liquid Ecstasy“ in den Medien den Ruf einer Modedroge oder „Vergewaltiger-Droge“, letzteres weil der Konsument dieser Droge sehr kontaktfreudig wird, sowie Müdigkeit und das Bedürfnis nach körperlicher Nähe verspürt. So war in der Biberacher Presse vom 23.05.2006 über GHB folgendes zu lesen: „Experten bezeichnen jeglichen Konsum als Spiel mit dem Leben. Nach einer anfangs stimulierenden Wirkung treten totale Verwirrung und ein Filmriss ein, weswegen auch von K.O-Tropfen die Rede ist. Im überregionalen Bereich sollen mit dieser Droge Frauen ungewollt in Bewusstlosigkeit versetzt und anschließend missbraucht worden sein“ (www.biberach-presse.de/news. Zugriff: 14.04.2007).
Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: gut, Fachhochschule Kiel, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Diplomarbeit geht es um den medikamentösen Schwangerschaftsabbruch durch Mifegyne in Verbindung mit Prostaglandinen. Dieser medikamentöse Schwangerschaftsabbruch ist in Frankreich bereits seit 1988 möglich. Im Laufe der Jahre erfolgte die Zulassung von Mifegyne, dem Mittel, das einen medikamentösen Schwangerschaftsabbruch ermöglicht, in verschiedenen anderen Ländern. In Deutschland schuf erstmalig der Regierungswechsel 1998 von der Christlich Demokratischen Union auf die Sozialdemokratische Partei Deutschlands die politischen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Zulassungsantrag. Die sich anschließende öffentliche Diskussion um Mifegyne wurde sehr emotional geführt und weckte bei mir erstmalig das Interesse, mich mit dem Thema des medikamentösen Schwangerschaftsabbruchs näher zu beschäftigen. Vordergründig ging es in der öffentlichen Diskussion um die vermeintlich schonendere und bessere Methode eines Schwangerschaftsabbruchs. Sie wurde aber auch dazu benutzt, das Recht der Frauen auf Abbruch einer ungewollten Schwangerschaft grundsätzlich in Frage zu stellen. Mir wurde schnell klar, dass zu der Diskussion um den medikamentösen Schwangerschaftsabbruch auch die Geschichte des Schwangerschaftsabbruchs generell gehört. Im Folgenden werde ich deshalb zur Einführung die Geschichte des Schwangerschaftsabbruchs kurz darstellen. Die Debatte um den Schwangerschaftsabbruch hat eine über Jahrtausende alte Geschichte. Der Schwangerschaftsabbruch selbst ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit. (Vgl. Jütte 1993, S. 27 und 28) In allen Kulturen und Gesellschaften wurde das Wissen zum Thema der Geburtenkontrolle überliefert. Es waren pflanzliche und mechanische Mittel zur Empfängnisverhütung bekannt und es gab ebenfalls verschiedene Methoden eine Schwangerschaft abzubrechen. (Vgl. Jerouschek 1988, S. 26) Als Beispiel möchte ich hier den Sadebaum nennen. Er steht heute als Immergrünpflanze auf vielen Friedhöfen. Das Gift des Strauches hat eine zweitausend Jahre alte Geschichte als Mittel eine Schwangerschaft abzubrechen. Es wurde aus den frischen Zweigtrieben gewonnen und als Trank eingenommen. In falscher Dosierung getrunken, konnte das Mittel wie viele andere jedoch tödlich sein. In alten Kräuterbüchern wird es, neben anderen Möglichkeiten, mit Anleitung zur Herstellung, als Abortivum (lateinisch = Abtreibungsmittel) genannt. Das Wissen um nahezu alle diese Mittel ist allmählich verlorengegangen. (Vgl. Jerouschek 1993, S. 14 und 17) [...]
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