Das Europäische Währungssystem im Übergang: Erfahrungen mit dem EWS und politische Optionen

Springer-Verlag
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1. Die Europaische Gemeinschaft leidet wieder einmal an einem Anfall von Euro-Pessimismus. Ihn hat es in der Geschichte der Gemeinschaft regelmaBig gegeben, und zwar immer dann, wenn die Burger und ihre politischen Fuhrer vergessen, daB eine Kooperation in der Gemeinschaft fur aile groBeren Wohl stand ermoglicht als einzelne Lander auf sich allein gestellt erreichen konnen. 2. Wir sollten uns wieder an den Kooperationsgeist der europaischen Integrati on erinnern, den Jean Monnet 1954 so eindrucksvoll zum Ausdruck gebracht hat: "In einem System, in dem die Lander es vorziehen, getrennt voneinander zu leben, ist das, was von jedem Staat erreicht werden kann, durch seine eige nen Anstrengungen begrenzt, es gelingt ihm nur auf Kosten seiner Nachbarn und durch Verlagerung seiner heimischen Schwierigkeiten ins Ausland. In un serer Gemeinschaft ist das, was jedes Mitgliedsland erreichen kann, das Er gebnis gemeinsamen Wohlstandes." 3. Seither hat die europaische Integration erhebliche Fortschritte gemacht. Der Binnenmarkt ist mittlerweile eine feste Realitat, in der die Wirtschaft langfristi ge Strategien fUr Investitionen und Wirtschaftswachstum entwickelt hat. Diese neuen Rahmenbedingungen erfordern Geldwertstabilitat und mussen in eine Wirtschafts-und Wahrungsunion mit einer einheitlichen Wahrung munden. 4. Die derzeitigen Schwierigkeiten der europaischen Integration sowohl im po litischen als auch im wirtschaftlichen Bereich sind auf die Tatsache zuruckzu fUhren, daB unkooperative Strategien zu unzureichenden politischen Ergebnis sen fuhren. Dies zeigt sich besonders deutlich anlaBlich der EWS-Krise im Herbst 1992 und der anhaltend hohen Arbeitslosigkeit.
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Additional Information

Publisher
Springer-Verlag
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Published on
Mar 8, 2013
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Pages
317
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ISBN
9783322852571
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Best For
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Language
German
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Genres
Business & Economics / General
Business & Economics / Management
Business & Economics / Management Science
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Sebastian Spital
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1,3, Bergische Universität Wuppertal (Lehrstuhl für Unternehmensgründung und Wirtschaftsentwicklung), Veranstaltung: Intrapreneurship - Unternehmertum in etablierten Unternehmen, 32 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „The only constant in our business is that everything is changing.“ Diese Aussage von Michael Dell war zunächst einmal bezogen auf sein spezielles „Business“, kann aber gleichwohl als exemplarisch in eine Entwicklung eingeordnet werden, der sich Unternehmen bzw. die für die jeweiligen Unternehmen agierenden Menschen mit zunehmender Geschwindigkeit konfrontiert sehen. Als Folge der industriellen Revolution entwickelte sich unter stabilen Rahmenbedingungen, also in Zeiten mit geringer Dynamik, Unsicherheit und Komplexität ein ganz spezielles Managementverständnis. Dieses lässt sich vor allem durch die Trennung von Eigentum und Führung und sehr stark hierarchisch ausgerichtete Strukturen charakterisieren. Daher war lange Zeit lediglich das Top Management eines Unternehmens für die Weiterentwicklung desselben zuständig, und Mitarbeiter wurden darauf beschränkt, Aufgaben zu erfüllen und nicht dazu angehalten, selbst unternehmerisch in den Prozess einzugreifen. Obwohl diese Art der Unternehmensführung bis heute praktiziert wird, und einigen Elementen dieser mechanistischen Denkweise zweifelsohne eine hohe Bedeutung beizumessen ist, muss dennoch bezüglich der generellen Struktur von Unternehmen, sowie insbesondere deren Unternehmenskultur ein Umdenken stattfinden. Die zunehmende Intensivierung des Wettbewerbs und eine erhöhte Dynamik der Märkte sind nur zwei wichtige Faktoren, die zu einer immer weiter steigenden Komplexität bzw. Unsicherheit in der Unternehmensumwelt führen. Daher müssen sich Unternehmen den veränderten Herausforderungen stellen und sie als Chance begreifen, um neue Wege und Lösungen zu generieren. Als entscheidende Wettbewerbsfaktoren stehen heute unter anderem Markt- und Kundenorientierung, die Ausschöpfung der Mitarbeiterpotentiale und insbesondere Innovationsfähigkeit im Mittelpunkt unternehmerischen Denkens und Handelns. Im Zuge der Reaktion auf diese neuen Ansprüche gibt es keine so genannte Patentlösung. Vielmehr steht den Unternehmen eine Vielzahl strategischer Möglichkeiten zur Verfügung, wie z.B. modulare Organisationsprinzipien oder strategische Netzwerke. Die vorliegende Arbeit hingegen beschäftigt sich mit einer grundsätzlichen Denkrichtung, welche in der Literatur unter dem Begriff „Intrapreneurship“ diskutiert wird. Dieses Konzept versteht sich als ein möglicher Lösungsansatz, für dessen nachhaltige und erfolgreiche Implementierung das Zusammenwirken mit der Unternehmenskultur von zentraler Bedeutung ist.
Stefan Collignon
This book deals with the relationship between the competitiveness of countries in Europe and the analysis of macroeconomic imbalances. It focuses mainly on a European analysis, along with special studies of the German economy, which is rarely considered to be a cause for the current crisis. The book also compares Germany with Italy, providing a comparative perspective on structural reforms.

The first part of this book analyses macroeconomic imbalances based on a new framework from the analysis of the flow of founds rather than balance of payments, and presents an alternative measure of unit labour cost comparisons to investigate the relationship between imbalances and competitiveness. The second part is dedicated to the analysis of the trade performance of Germany and Italy and the sustainability of the German model in the EMU. The third part describes the reform policies implemented by Germany and their effect on imbalances; this includes wage moderation, the labour market reforms and weak labour demand. The final part explores the regional inequalities within Germany and Italy, providing useful lessons regarding fiscal federalism and regional banking developments.

In conclusion, a big part of the problems within the Euro Area are generated by the use of a wrong framework of analysis, where the EMU is considered as a fixed exchange rate regime and not a single country. This book provides an alternative view which holds at the core the relationship between sectors. It is stressed throughout the book that the German behaviour has contributed to the rise of imbalances between countries due to its growth model, not suitable for a big developed country in a currency union. This book also finds that stressing banking integration within countries helps to reduce regional inequalities, which has important implications for the management of Europe’s future banking union and macroeconomic imbalances.

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