Konzept zur Implementierung des Expertenstandards Entlassungsmanagement

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Inhaltsangabe:Zusammenfassung: In dieser Diplomarbeit wurde ein Konzept zur Implementierung des Expertenstandards Entlassungsmanagements des DNQP erstellt. Die erste Forschungsfrage behandelt die eigentliche Konzepterstellung, die zweite Forschungsfrage lautet, inwieweit man den Problemlösungsprozess (PLP) für die Implementierung des Expertenstandards einsetzten kann. Die Einleitung zeigt verschiedene Faktoren, die sich auf die Betreuung von Patienten über sektorale Grenzen hinweg auswirken. Die Krankenhausentlassung und die sich daraus ergebenden poststationären Versorgungsprobleme bilden einen hochaktuellen Themenkomplex, der inzwischen unter dem Schlagwort Schnittstellenproblematik aktuell diskutiert wird. Um dieser Problematik effizient und angemessen begegnen zu können, werden wissenschaftliche Konzepte benötigt, die dieses bewerkstelligen können. Die Problemdarstellung erarbeitet als Ergebnis, das sich oftmals im Krankenhaus zunehmend schwierigere Entlassungssituationen für multimorbide, ältere Patienten ergeben. Dabei kommt es für Patienten zu meist weit reichenden Veränderungen des bisherigen Lebenswandels. Bisherige Versorgungssysteme reichen nicht mehr aus, und Hilfen werden meist unmittelbar benötigt. Ein gut aufgestelltes Entlassungsmanagement reduziert somit die Belastungen für Patienten und Ihre Angehörigen, erhöht die Versorgungsqualität, Drehtüreffekte und dadurch entstehende zusätzliche Kosten für die Einrichtung werden gemindert. Die Pflege, bzw. das pflegerische Entlassungsmanagement kann hier einen sehr wertvollen Beitrag leisten. Anschließend werden verschiedene pflegerische Konzepte des Entlassungsmanagement dargestellt und in diesem Kontext erläutert, sowie unterschiedliche Formen des Entlassungsmanagements differenziert. Diese Konzepte sind die Pflegeüberleitung/Überleitungspflege, Case Management, Entlassungsplanung und natürlich Entlassungsmanagement. Der theoretische Bezugsrahmen wird durch den Problemlösungsprozess gebildet. Es wurde ein bestehender, allgemeiner PLP hinsichtlich der Bedürfnisse einer Implementierung durch die Autorin modifiziert. Dabei handelt es sich um eine gegenstandsspezifische Konkretisierung. Danach wurden notwendige Begriffe erläutert und definiert, wie beispielsweise Problem, Problemlösung, Problemlösungsprozess und -methoden, um eine Arbeitsgrundlage zu schaffen. Als Problemlösungsmethode wurde durch die Autorin ein Element aus der Wirtschaft angewandt, die Methode der Faktorisierung, [...]
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Additional Information

Publisher
diplom.de
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Published on
Feb 12, 2007
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Pages
103
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ISBN
9783836601610
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Best For
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Language
German
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Genres
Health & Fitness / General
Medical / General
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Content Protection
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Verena Campbell
Mit Einführung des Pflegeweiterentwicklungsgesetzes im Jahr 2008 sollte die pflegerische Versorgung der Menschen in Deutschland verbessert, sowie die Strukturen der Pflegeversicherung besser an die Notwendigkeiten der Leistungsempfänger angepasst werden. Die Errichtung von Pflegestützpunkten wurde als eine wesentliche Neuerung aufgenommen. Dadurch sollten zentrale Beratungsstellen für alle mit der Pflege von Menschen in Zusammenhang auftretenden Fragen geschaffen werden, wie z.B. zu Pflegebedürftigkeit, wohnortnahen Versorgungsstrukturen oder Hilfsangeboten. Da bei rein medizinischen Fragestellungen klare Helferstrukturen existieren, wird mit dem Angebot einer klar strukturierten Versorgungslandschaft für pflegerische Fragen ein bisher bestehendes Defizit der pflegerischen Versorgung behoben. Mit der vorliegenden Master-These wurde der Versuch, das Evangelische Altenhilfezentrum Birstein theoretisch konzeptionell zum Pflegestützpunkt weiterzuentwickeln, analysiert, um damit folgende Forschungsfrage zu beantworten: „Kann ein privater Pflegestützpunkt ein (qualitativ und konzeptionell) gleichwertiges Beratungsangebot wie ein offizieller (Pilot-)Pflegestützpunkt erbringen, und damit eine Beratungsalternative besonders in strukturschwachen oder außerhalb liegenden Gemeinden sein?“ Daraus leitet sich folgende These ab: „Die Weiterentwicklung von Altenpflegeeinrichtungen zu Pflegestützpunkten ist eine (qualitativ und konzeptionell) gute Beratungsalternative zu offiziellen (Pilot-)Pflegestützpunkten, wenn durch die Pflegekassen und Kommunen als Träger der Pflegestützpunkte in der betreffenden Region keine Errichtung von Pflegestützpunkten vorgesehen ist.“ Dabei werden die Anforderungen an einen Pflegestützpunkt unter den Aspekten „gesetzliche Grundlagen“, „Pflegeberatung“ und „Case Management“ fachlich fundiert und pflegewissenschaftlich untersucht und in einen nachvollziehbaren Kontext gebracht. Die Unterschiede, Zusammenhänge und Verbindungen zwischen den §7a SGBXI Pflegeberatung und §92c Pflegestützpunkte werden anschaulich erläutert. Der erstmals in der Pflegeversicherung genannte Anspruch des Case Managements wird charakterisiert. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt naturgemäß auf der Konzeptentwicklung und -darstellung. Die Voraussetzungen (strukturell, organisatorisch und personell) für einen Pflegestützpunkt werden ebenso beleuchtet wie der unterschiedliche Beratungsbedarf hinsichtlich des Beratungsumfangs und der Zielgruppen. Es werden [...]
Verena Campbell
Mit Einfhrung des Pflegeweiterentwicklungsgesetzes im Jahr 2008 sollte die pflegerische Versorgung der Menschen in Deutschland verbessert, sowie die Strukturen der Pflegeversicherung besser an die Notwendigkeiten der Leistungsempf„nger angepasst werden. Die Errichtung von Pflegesttzpunkten wurde als eine wesentliche Neuerung aufgenommen. Dadurch sollten zentrale Beratungsstellen fr alle mit der Pflege von Menschen in Zusammenhang auftretenden Fragen geschaffen werden, wie z.B. zu Pflegebedrftigkeit, wohnortnahen Versorgungsstrukturen oder Hilfsangeboten. Da bei rein medizinischen Fragestellungen klare Helferstrukturen existieren, wird mit dem Angebot einer klar strukturierten Versorgungslandschaft fr pflegerische Fragen ein bisher bestehendes Defizit der pflegerischen Versorgung behoben. Mit der vorliegenden Master-These wurde der Versuch, das Evangelische Altenhilfezentrum Birstein theoretisch konzeptionell zum Pflegesttzpunkt weiterzuentwickeln, analysiert, um damit folgende Forschungsfrage zu beantworten: ?Kann ein privater Pflegesttzpunkt ein (qualitativ und konzeptionell) gleichwertiges Beratungsangebot wie ein offizieller (Pilot-)Pflegesttzpunkt erbringen, und damit eine Beratungsalternative besonders in strukturschwachen oder auáerhalb liegenden Gemeinden sein?? Daraus leitet sich folgende These ab: ?Die Weiterentwicklung von Altenpflegeeinrichtungen zu Pflegesttzpunkten ist eine (qualitativ und konzeptionell) gute Beratungsalternative zu offiziellen (Pilot-)Pflegesttzpunkten, wenn durch die Pflegekassen und Kommunen als Tr„ger der Pflegesttzpunkte in der betreffenden Region keine Errichtung von Pflegesttzpunkten vorgesehen ist.? Dabei werden die Anforderungen an einen Pflegesttzpunkt unter den Aspekten ?gesetzliche Grundlagen?, ?Pflegeberatung? und ?Case Management? fachlich fundiert und pflegewissenschaftlich untersucht und in einen nachvollziehbaren Kontext gebracht. Die Unterschiede, Zusammenh„nge und Verbindungen zwischen den õ7a SGBXI Pflegeberatung und õ92c Pflegesttzpunkte werden anschaulich erl„utert. Der erstmals in der Pflegeversicherung genannte Anspruch des Case Managements wird charakterisiert. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt naturgem„á auf der Konzeptentwicklung und -darstellung. Die Voraussetzungen (strukturell, organisatorisch und personell) fr einen Pflegesttzpunkt werden ebenso beleuchtet wie der unterschiedliche Beratungsbedarf hinsichtlich des Beratungsumfangs und der Zielgruppen. Es werden l„nderspezifische Unterschiede in der Ausgestaltung der Pflegesttzpunkte aufgefhrt sowie abschlieáend die St„rken und Schw„chen des Konzepts diskutiert.
Verena Campbell
Mit Einführung des Pflegeweiterentwicklungsgesetzes im Jahr 2008 sollte die pflegerische Versorgung der Menschen in Deutschland verbessert, sowie die Strukturen der Pflegeversicherung besser an die Notwendigkeiten der Leistungsempfänger angepasst werden. Die Errichtung von Pflegestützpunkten wurde als eine wesentliche Neuerung aufgenommen. Dadurch sollten zentrale Beratungsstellen für alle mit der Pflege von Menschen in Zusammenhang auftretenden Fragen geschaffen werden, wie z.B. zu Pflegebedürftigkeit, wohnortnahen Versorgungsstrukturen oder Hilfsangeboten. Da bei rein medizinischen Fragestellungen klare Helferstrukturen existieren, wird mit dem Angebot einer klar strukturierten Versorgungslandschaft für pflegerische Fragen ein bisher bestehendes Defizit der pflegerischen Versorgung behoben. Mit der vorliegenden Master-These wurde der Versuch, das Evangelische Altenhilfezentrum Birstein theoretisch konzeptionell zum Pflegestützpunkt weiterzuentwickeln, analysiert, um damit folgende Forschungsfrage zu beantworten: „Kann ein privater Pflegestützpunkt ein (qualitativ und konzeptionell) gleichwertiges Beratungsangebot wie ein offizieller (Pilot-)Pflegestützpunkt erbringen, und damit eine Beratungsalternative besonders in strukturschwachen oder außerhalb liegenden Gemeinden sein?“ Daraus leitet sich folgende These ab: „Die Weiterentwicklung von Altenpflegeeinrichtungen zu Pflegestützpunkten ist eine (qualitativ und konzeptionell) gute Beratungsalternative zu offiziellen (Pilot-)Pflegestützpunkten, wenn durch die Pflegekassen und Kommunen als Träger der Pflegestützpunkte in der betreffenden Region keine Errichtung von Pflegestützpunkten vorgesehen ist.“ Dabei werden die Anforderungen an einen Pflegestützpunkt unter den Aspekten „gesetzliche Grundlagen“, „Pflegeberatung“ und „Case Management“ fachlich fundiert und pflegewissenschaftlich untersucht und in einen nachvollziehbaren Kontext gebracht. Die Unterschiede, Zusammenhänge und Verbindungen zwischen den §7a SGBXI Pflegeberatung und §92c Pflegestützpunkte werden anschaulich erläutert. Der erstmals in der Pflegeversicherung genannte Anspruch des Case Managements wird charakterisiert. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt naturgemäß auf der Konzeptentwicklung und -darstellung. Die Voraussetzungen (strukturell, organisatorisch und personell) für einen Pflegestützpunkt werden ebenso beleuchtet wie der unterschiedliche Beratungsbedarf hinsichtlich des Beratungsumfangs und der Zielgruppen. Es werden [...]
Verena Campbell
Mit Einfhrung des Pflegeweiterentwicklungsgesetzes im Jahr 2008 sollte die pflegerische Versorgung der Menschen in Deutschland verbessert, sowie die Strukturen der Pflegeversicherung besser an die Notwendigkeiten der Leistungsempf„nger angepasst werden. Die Errichtung von Pflegesttzpunkten wurde als eine wesentliche Neuerung aufgenommen. Dadurch sollten zentrale Beratungsstellen fr alle mit der Pflege von Menschen in Zusammenhang auftretenden Fragen geschaffen werden, wie z.B. zu Pflegebedrftigkeit, wohnortnahen Versorgungsstrukturen oder Hilfsangeboten. Da bei rein medizinischen Fragestellungen klare Helferstrukturen existieren, wird mit dem Angebot einer klar strukturierten Versorgungslandschaft fr pflegerische Fragen ein bisher bestehendes Defizit der pflegerischen Versorgung behoben. Mit der vorliegenden Master-These wurde der Versuch, das Evangelische Altenhilfezentrum Birstein theoretisch konzeptionell zum Pflegesttzpunkt weiterzuentwickeln, analysiert, um damit folgende Forschungsfrage zu beantworten: ?Kann ein privater Pflegesttzpunkt ein (qualitativ und konzeptionell) gleichwertiges Beratungsangebot wie ein offizieller (Pilot-)Pflegesttzpunkt erbringen, und damit eine Beratungsalternative besonders in strukturschwachen oder auáerhalb liegenden Gemeinden sein?? Daraus leitet sich folgende These ab: ?Die Weiterentwicklung von Altenpflegeeinrichtungen zu Pflegesttzpunkten ist eine (qualitativ und konzeptionell) gute Beratungsalternative zu offiziellen (Pilot-)Pflegesttzpunkten, wenn durch die Pflegekassen und Kommunen als Tr„ger der Pflegesttzpunkte in der betreffenden Region keine Errichtung von Pflegesttzpunkten vorgesehen ist.? Dabei werden die Anforderungen an einen Pflegesttzpunkt unter den Aspekten ?gesetzliche Grundlagen?, ?Pflegeberatung? und ?Case Management? fachlich fundiert und pflegewissenschaftlich untersucht und in einen nachvollziehbaren Kontext gebracht. Die Unterschiede, Zusammenh„nge und Verbindungen zwischen den õ7a SGBXI Pflegeberatung und õ92c Pflegesttzpunkte werden anschaulich erl„utert. Der erstmals in der Pflegeversicherung genannte Anspruch des Case Managements wird charakterisiert. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt naturgem„á auf der Konzeptentwicklung und -darstellung. Die Voraussetzungen (strukturell, organisatorisch und personell) fr einen Pflegesttzpunkt werden ebenso beleuchtet wie der unterschiedliche Beratungsbedarf hinsichtlich des Beratungsumfangs und der Zielgruppen. Es werden l„nderspezifische Unterschiede in der Ausgestaltung der Pflegesttzpunkte aufgefhrt sowie abschlieáend die St„rken und Schw„chen des Konzepts diskutiert.
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