Untersuchung von Kredit- und Liquiditätskomponenten in den Preisen von Corporate Bonds und Credit Default Swaps

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Inhaltsangabe:Einleitung: Corporate Bonds und vor allem Credit Default Swaps (CDS) haben in vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Anleihen sind für große Unternehmen oft eine der wichtigsten Alternativen zu Bankdarlehen. Aber auch für Investoren, sowohl private als auch institutionelle, stellen sie eine wichtige Anlageform dar. Und die CDS sind eine der wichtigsten Möglichkeiten Kreditrisiken zu transferieren um beispielsweise regulatorisches Eigenkapital freizusetzen oder die Ertrags-/Risiko-Situation eines Portfolios zu steuern. Die Vergütung und spätere Rückzahlung der Investitionen sind jedoch keineswegs sicher. Vielmehr sind Corporate Bonds verschiedenen Risiken ausgesetzt, deren Höhe die Investitionsentscheidung der Anleger maßgeblich beeinflusst. Credit Default Swaps dienen dabei in erster Linie als ein Absicherungsinstrument für die enthaltenen Kreditrisiken. Im Laufe dieser Arbeit wird entgegen einigen Meinungen in der Literatur jedoch deutlich, dass nicht nur in den Preisen von Corporate Bonds sondern auch in den auf speziellen Märkten gehandelten CDS sowohl Kreditrisiken als auch zusätzliche Liquiditätsrisiken enthalten sind. Ziel dieser Arbeit ist es, das jeweilige Gesamtrisiko beider Papiere aufzuspalten und die Zusammensetzung aufzuzeigen. Des Weiteren bezweckt diese Arbeit die Zusammenhänge und Wechselbeziehungen einzelner Risikokomponenten zu untersuchen und ihr Verhalten zu begründen. Die genaue Bestimmung der einzelnen Risikoanteile geschieht mit Hilfe verschiedener Kreditrisikomodelle, die zum Teil aufeinander aufbauen. Während der Bestimmung der Komponenten wird zunehmend deutlich, dass ihre Entwicklung von einer Vielzahl von Determinanten abhängig ist und auf beiden Märkten höchst unterschiedlich oder sogar entgegengesetzt sein kann. Papiere innerhalb verschiedener Rating-, Sektor- oder Liquiditätsklassen zeigen unterschiedlich stark ausgeprägte Reaktionen auf Änderungen und Schocks. Besonders deutlich hervorzuheben ist, dass in Zeiten hoher Kreditrisiken Bond-Märkte eine abnehmende Liquidität aufweisen. Dagegen steigt zur gleichen Zeit die Liquidität auf den CDS-Märkten. Eine weitere Besonderheit, die während der Untersuchung der Zusammenhänge zwischen den einzelnen Risikokomponenten auffällig wird, ist die Tatsache, dass CDS niedriger Liquidität i.d.R. auch niedrigere Kreditrisiken aufweisen, wohingegen der Zusammenhang bei Bonds sich als genau entgegengesetzt darstellt. Die oben erwähnten sowie weiteren [...]
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Publisher
diplom.de
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Published on
Apr 15, 2009
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Pages
66
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ISBN
9783836628761
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Best For
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Language
German
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Genres
Business & Economics / Finance / General
Business & Economics / General
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Inhaltsangabe:Einleitung: Aktuelle Trends des Ausschüttungsverhaltens in den USA: Dividends are simply divine.. So lautet der Titel eines Beitrags über den Trend stetig wachsender Dividendenausschüttungen der US-Konzerne der US-amerikanischen Zeitschrift Business Week . Allerdings genießt die Dividende weltweit einen höheren Stellenwert als in den USA. So liegt die USA bei einem Vergleich mit europäischen Ländern mit ihrer Dividendenrendite von durchschnittlich 1,375 Prozent an letzter Stelle. Einen starken Rückgang hatte die Dividendenrendite im Standard&Poor ́s 500 Aktienindex von über 4 Prozent in 1990 auf fast 1 Prozent in 1999 zu verzeichnen. Diese starke Abnahme wurde auch durch das starke Wachstum des Aktienrückkaufvolumens beeinflusst. So stieg das Aktienrückkaufvolumen in den letzten 30 Jahren von 3,6 Mrd. US-Dollar in 1977 auf über 2.000 Mrd. USD in 2005. Trotzdem ist auch in den USA wieder ein Anstieg der Dividendenzahlungen zu verzeichnen. So zahlte die Microsoft Corporation erstmals 2004 eine Dividende von 16 Cents pro Aktie. Auch die Unternehmen aus dem Informationstechnologiebereich der S&P 500 Unternehmen erhöhten 2003 ihre Dividendenzahlungen um 95 Prozent gegenüber 2002. Somit erreichte auch die Dividendenrendite der S&P 500-Unternehmen im Juli 2008 erstmals wieder eine Höchstmarke von 2,49 Prozent seit Juni 1995. Insbesondere wird diese Entwicklung unterstützt durch Verabschiedung des Jobs and Growth Tax Relief Reconciliation Act of 2003, wonach Dividenden und Kursgewinne pauschal mit 15 Prozent besteuert werden. Jedoch stehen bei 34 Unternehmen im S&P 500 die Dividendenzahlungen auf der Kippe, da unter anderem General Motors, Motorola und die New York Times im Jahr 2007 mehr Dividenden zahlten, als dass sie freien Cashflow generierten. Laut Analysten können die Unternehmen diese Ausschüttungshöhen nicht lange beibehalten und werden ihre Dividenden in naher Zukunft kürzen. Dies ist eine Folge des mangelnden Wachstums der US-Wirtschaft. Trotzdem nimmt das kumulierte Dividendenvolumen der S&P 500 Konzerne stetig zu. Diese Situation kommentiert der Analyst David Darst von Morgan Stanley Global Wealth Management wie folgt: Dividendenzahlungen spielen besonders dann eine Rolle, wenn sich der Markt seitwärts bewegt : Sicher ist, dass Unternehmen ihre erhöhten Dividendenzahlungen auch als Marketinginstrument nutzen, um weitere Aktionäre zu gewinnen und um somit Kurssteigerungen zu erzielen. Ob aber die Dividendenpolitik für den [...]
Vorwort des Autors, Januar 2018: Deutsche Banken im Umbruch - zahlreiche Prognosen der Future Banking Master Thesis tatsächlich eingetreten. Die Master Thesis „Future Banking oder die Wiederentdeckung des privaten Kunden“ ist in ihrer Zustandsbeschreibung, Analyse und Prognosen zur deutschen Bankenlandschaft aktueller denn je und unverändert relevant. Der jüngste Vorgang, die Integration der Postbank im Privatkundengeschäft der Deutschen Bank, bestätigt nur einen der vorhergesagten Trends: die voranschreitende Konsolidierung innerhalb der drei Säulen der deutschen Kreditwirtschaft. Bereits vor zehn Jahren notierte der Autor in seinem Vorwort: "Die beschriebene Verdrängungswettbewerb hat mittlerweile in allen Sektoren des Bankgewerbes um sich gegriffen. Sparkassen, Genossenschaftsbanken und die Privatbanken läuten derzeit eine Preisrunde nach der anderen ein, um neue Kunden zu gewinnen und abwanderungsgefährdete Kunden an das jeweilige Institut zu binden.“ Zehn Jahre später steckt die gesamte Branche unverändert tief in der Krise und auf deutlichem Konsolidierungskurs. Dies zeigen auch die Mitarbeiterzahlen im deutschen Bankgewerbe. [...] Preisdruck und Margenverfall, Null- bzw. Niedrigzinsen, Bad Banks bzw. Abwicklungsadressen, massive Internetkonkurrenz von Non und Near Banks, Fin-Techs, Fusionen und Übernahmen bestimmen daher das Geschehen im deutschen Bankenmarkt. Dem Geschäft mit Privatkunden wird gleichwohl erneut eine heilsame Wirkung zugesprochen, stellt es die Geschäftsgrundlage einzelner Häuser doch auf vermeintlich breite Füße und soll eine Bank somit krisenfest machen. Doch ist dies tatsächlich der Fall? Wie sieht die Bankenlandschaft im Jahr 2025 aus? Die vorliegende Master Thesis „Future Banking oder die Wiederentdeckung des privaten Kunden - Analysen, Strategien und Szenarien für das Retailgeschäft deutscher Banken“ beschreibt die wesentlichen Entwicklungen im deutschen Retail-Bankenmarkt en detail - und mit besonderen Hinblick auf die drei Säulen des deutschen Kreditgewerbes, den öffentlich-rechtlichen Sektor, den genossenschaftlichen Bereich und das private Bankgewerbe. Das frühe Erscheinungsjahr 2004 macht die Arbeit insbesondere im historischen Vergleich besonders hilfreich. Sie bietet in einem schnellen Überblick eine ideale Basis um Geschäftsstrategien deutscher Banken auf ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen und mit der aktuellen Situation abzugleichen. Dadurch lassen sich aktuellste Handlungsempfehlungen ableiten und erarbeiten.
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