Im Rahmen der Vermarktung von Produkten gewinnt das Internet zunehmend an Bedeutung. Sowohl seitens des Anbieters als auch des Nachfragers dient es als Mittel zur Senkung der Kosten und zur Vereinfachung von Prozessen. Hierzu z„hlen beispielsweise die Verringerung von Such- und Informationskosten (ex-ante Transaktionskosten), die Auftragsabwicklung, das Angebot eines Online-Supports sowie online-gesttztes After-Sales-Marketing (ex-post Transaktionskosten). Die ”rtliche und zeitliche Unabh„ngigkeit der Beteiligten beim Zugriff auf die elektronische Handelsplattform fhrt zudem zu einer Erweiterung der potentiellen Kundenbasis. Ziel der Implementierung des E-Business in die unternehmenseigenen Gesch„ftsabl„ufe liegt nicht bloá in der Reduzierung der anbieterseitigen Kosten, sondern prim„r in der Schaffung eines Mehrwerts fr den Kunden. Da sich E-Business nicht als einzelnes Werkzeug in die Unternehmensstruktur integrieren l„sst, sondern weitreichende Auswirkungen auf viele Unternehmensbereiche hat, zeigen sich Potenziale und Grenzen des elektronischen Gesch„ftsverkehrs erst bei der Betrachtung des Unternehmens aus unterschiedlichen Perspektiven. Um die Einfhrung einer Softwareanwendung zur Abwicklung des Warenversands im elektronischen Verbrauchsteuersystem EMCS vorzubereiten, wird Software auf Basis theoretischer Grundlagen und aktueller Trends als digitales Produkt definiert und die Notwendigkeit zur Anreicherung des reinen Produkts mit nutzenstiftenden und kundenorientierten value-added Services sowie zur Bereitstellung von M”glichkeiten der Customization erl„utert. Die erfolgreiche Einfhrung des E-Business in einem Unternehmen setzt nicht nur fundierte Fach- und Kundenkenntnis in Kombination mit kommunikativem und emotionalem Feingefhl voraus, sondern auch eine Analyse der Zielgruppe. Durch die Bercksichtigung von psychologischen und emotionalen Konstrukten der Konsumentenforschung im Rahmen des B2B-E-Business sowie durch die Tatsache, dass Transaktionen auch im gesch„ftlichen Umfeld stets von emotions- und erfahrungsgeleiteten Anwendern durchgefhrt werden, ergibt sich die neue Zielgruppe der Decider and User (Entscheider und Anwender) innerhalb eines Unternehmens. Der Bereich des B2D-E-Business (Business-2-Decider and User) stellt nach diesem Verst„ndnis eine Teilmenge des Business-2-Business dar, welche sich durch besondere Eigenschaften auszeichnet, neue Austauschbeziehungen zur Folge hat und zu Herausforderungen seitens des Anbieters bei der Gestaltung eines E-Business-Konzepts fhrt. E-Business stellt demnach kein einmalig implementiertes Werkzeug zur Absatzf”rderung dar, sondern ist als ganzheitlicher Managementansatz mit Auswirkungen auf die Gestaltung von Produkt, Kommunikation und Vertrieb sowie auf die strategische Entwicklung des Unternehmens zu verstehen. Insbesondere die Fokussierung auf das gesch„ftliche Umfeld und die Vermarktung eines komplexen Softwareprodukts schr„nken die Gltigkeit bisheriger Handlungsempfehlungen ein und fhren zu neuen Herausforderungen seitens des Anbieters.
Im Rahmen der Vermarktung von Produkten gewinnt das Internet zunehmend an Bedeutung. Sowohl seitens des Anbieters als auch des Nachfragers dient es als Mittel zur Senkung der Kosten und zur Vereinfachung von Prozessen. Hierzu z„hlen beispielsweise die Verringerung von Such- und Informationskosten...