Product Placement aus rechtlicher und wirtschaftlicher Sicht

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Inhaltsangabe:Einleitung: Product Placement ist als Versuch, Produkte gezielt in Filmen oder Sendungen zu platzieren, nicht neu, aber angesichts des ständig sich verschärfenden Wettbewerbs kommt Product Placement als weiterem Kommunikationsinstrument im Marketing-Mix eine relevante Bedeutung für den Werbetreibenden zu. Veränderte Rahmenbedingungen in Markt und Gesellschaft und allgemeine Tendenzen des Wertewandels verlangen eine Neuorientierung der unternehmerischen Kommunikationspolitik. Neue Medien, die die Medienstruktur verändern, kommen auf, und die Kommerzialisierung und Mediatisierung der Gesellschaft schreitet weiter fort. Bedingt durch die allgemeine Informationsüberlastung und durch das veränderte Informationsverhalten der Konsumenten fürchten Werbetreibende um die Akzeptanz ihrer Werbung. Sie hoffen durch Product Placement Wettbewerbsvorteile erzielen zu können. Diverse Produkteinsätze in bekannten Spielfilmen haben zudem gezeigt, daß sie die Kaufmotivation des Zuschauers beeinflussen können. Bestärkt in dieser Meinung werden sie auch durch Werbeagenturen, die sich auf diese Werbeform spezialisiert haben oder sie zusätzlich in ihr Programm aufgenommen haben. Auch Filmproduzenten sehen angesichts der steigenden Produktionskosten in Product Placement eine zusätzliche Finanzierungsquelle. Doch der verstärkte Einsatz von Product Placement fordert die öffentliche Kritik heraus. Der Konsument, der einen seiner letzten werbefreien Räume bedroht sieht, beurteilt diese Werbeform sehr kritisch und verlangt klare Vorgaben, um die mögliche Manipulationsgefahr durch Product Placement zu hemmen oder zu unterbinden. Product Placement als neuentdeckte Werbemethode hat es geschafft, Gegenstand hitziger Diskussionen zu werden und die Experten in zwei Lager zu teilen. Auf der einen Seite preisen Werbefachleute Product Placement als neue Wunderwaffe gegen die Schwierigkeiten im klassischen Werbebereich und als Bereicherung im Kommunikationsmix. Die Skeptiker dagegen warnen vor der gefährlichen Beeinflussungskraft des Instruments und bezeichnen es als unzulässige Schleichwerbung. Auffällig ist, daß die Diskussion um Product Placement wenig sachlich geführt wird. Da konkrete Wirkungsnachweise nicht vorliegen, wird mit moralischen Argumenten gegen das Kommunikationsinstrument vorgegangen. Product Placement steht in dem Ruch, eine unsaubere, unseriöse Werbemethode und der geheime Verführer schlechthin zu [...]
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Additional Information

Publisher
diplom.de
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Published on
Mar 14, 2000
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Pages
92
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ISBN
9783832422240
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Best For
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Language
German
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Genres
Business & Economics / Business Law
Business & Economics / General
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Examensarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich BWL - Sonstiges, Note: 1,3, , 44 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung, Durchführung und Evaluation einer Lernsituation für die Ausbildungsberufe Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/r und Rechtsanwaltsfachangestellte/r am Robert-Schuman- Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung der Stadt Essen. Der Schwerpunkt der Lernsituation liegt auf einer Förderung ausgewählter Aspekte der Humankompetenz der Schüler. Um gültige Aussagen über die Zielerreichung treffen zu können, wird im Verlauf der Arbeit der oben genannte Förderungsschwerpunkt hinsichtlich seines Erreichungsgrades bei den Schülern beschrieben. Humankompetenz lässt sich als „die Fähigkeit und Bereitschaft, als Individuum die Entwicklungschancen und Einschränkungen in Beruf, Familie und öffentlichem Leben zu durchdenken und zu beurteilen, eigene Begabungen zu entfalten sowie Lebenspläne zu fassen und fortzuentwickeln“ definieren. Darüber hinaus sollen personale Eigenschaften wie Selbstständigkeit, Selbstvertrauen, Zuverlässigkeit, Verantwortungs- und Pflichtbewusstsein angeeignet werden.8 Eine so verstandene Humankompetenz vereinigt kognitive und affektive Lernfähigkeiten. Sie zu schulen ist Teil des in den Schulgesetzen aller Bundesländer formulierten Auftrags der Persönlichkeitsbildung in der Oberstufe. Da es sich um ein langfristig angelegtes Ziel handelt, wird es in der Schulzeit nicht in allen Fällen zu überprüfen sein, sondern sich erst später in außerschulischen (Lern-)Situationen oder im Studium und Beruf zeigen. Ziel der vorliegenden Lernsituation soll es sein, die Schüler in den genannten personalen Eigenschaften zu stärken und einen Beitrag zum Erwachsenwerden der Lehrenden zu leisten. Zudem soll eine verstärkte Vernetzung des Wissens bei den Schülern gefördert werden, indem Aspekte aus unterschiedlichen Unterrichtsfächern in einem Themengebiet zusammengeführt und von den Schülern erarbeitet werden. Die Lernsituation “Fit for life“ soll damit einen Beitrag zur Präzisierung des Lernfeld- Konzeptes auf der Unterrichtsebene darstellen, indem sie ein für die Schüler bedeutsames und aktuelles Thema in der Unterrichtsmethode des Tagesfalls abbildet. Dabei stehen die Lehrerfunktionen “Evaluieren, Innovieren und Kooperieren“ und “Erziehen“ im Vordergrund.
Inhaltsangabe:Einleitung: Die Diskussion um Softwarepatente ist längst nicht mehr auf einen kleinen Kreis von Wissenschaftlern, Politikern und Wirtschaftsvertretern beschränkt. In für den Bereich des Patentrechts sicherlich ungewöhnlichem Ausmaß formiert sich ein öffentlicher Widerstand gegen die geplante Richtlinie zur Patentierbarkeit computerimplementierter Erfindungen. Mit Lobbyarbeit und ungewöhnlichen Aktionen versuchen die Patentierungsgegner, auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen. Da werden Online Petitionen unterzeichnet, Demonstrationen organisiert , mit Internet-Bannern die ablehnende Haltung zur Softwarepatentierung zum Ausdruck gebracht und Bananen zum Protest in Paketen an das Bundesjustizministerium verschickt. Warum aber die ganze Aufregung schließlich dient die geplante Richtlinie nach Angaben der Kommission lediglich der Harmonisierung der Patentregelungen auf dem Niveau des status quo und einer Verbesserung der Rechtssicherheit. Die bei den Protestaktionen federführende Open Source Community warnt vor einer Ausweitung der Softwarepatentierung durch die Richtlinie und vor den negativen Auswirkungen, die dies mit sich bringe. Gang der Untersuchung: Im Rahmen dieser Arbeit soll der Richtlinienvorschlag in der Fassung des am 18.05.2004 verabschiedeten Gemeinsamen Standpunkts einer kritischen Betrachtung unterzogen werden. Im Vordergrund stehen dabei die Fragen, ob sich der Richtlinienvorschlag tatsächlich am von der Rechtsprechung entwickelten Status quo orientiert, ob die Neuregelung der Patentierbarkeit computerimplementierter Erfindungen praktikabel ist, ob Verbesserungen wünschenswert sind, und wie sich der Richtlinienvorschlag auf die kritischen Bereiche Open Source und kleinere und mittlere Unternehmen auswirkt. Hierzu erfolgen in Kapitel 2 zunächst rechtspolitische Überlegungen zum Patentschutz auf computerimplementierte Erfindungen. Hierbei wird auf die Vor- und Nachteile am Patentsystem im Allgemeinen eingegangen, da die damit verbundene Kritik in der Diskussion um computerimplementierte Erfindungen erneut aufflammt. Sodann wird betrachtet, wie sich computerimplementierte Erfindungen in den Kontext des Patentsystems einordnen lassen und auf welche Besonderheiten hierbei Rücksicht zu nehmen sein könnte. In Kapitel 3 werden die Schutzmöglichkeiten für Computersoftware nach derzeit geltendem Recht dargestellt. Einer kurzen Übersicht über die bestehenden Schutzinstrumente folgt eine Darstellung der [...]
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