Starship Ardon 2: Neue Heimat

Matzaton
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 Nach der Landung der Ardon eröffnet sich den Passagieren eine neue Welt mit neuen Gefahren und Hindernissen. Voller Hoffnung und Zuversicht nennen die Überlebenden den Planeten im Gliese 1214 System "Hope". Ob der Name gerechtfertigt ist, wird sich für die Bewohner noch zeigen. Die Angriffe dauern unentwegt an, die Mannschaft ist auf der Suche nach einer Lösung des Problems. Eines scheint nun aber gesicherte Erkenntnis zu sein, eine intelligente Lebensform ist für die Anschläge verantwortlich. Kyle und der Professor versuchen, frisch zu den Führern der Gemeinde gewählt, so gut es geht, die neue Heimat sicherer zu machen. Tauchen sie ein, in das zweite Abenteuer der Kurzgeschichten Serie Starship Ardon.
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Publisher
Matzaton
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Published on
Nov 29, 2013
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Pages
23
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Language
German
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Genres
Fiction / Action & Adventure
Fiction / Fantasy / General
Fiction / Science Fiction / General
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Krieg zieht auf und Leuenburg steht allein. Vom König verraten und verkauft entsendet der Herzog die stehenden Truppen der Stadt um die Furt an der Leue zu halten. Er braucht Zeit. Zeit, um die Menschen zu evakuieren und den Widerstand zu organisieren. Ob adliger Ritter oder Fußsoldat, jeder Mann ist nun gleichermaßen gefordert. Die erste Schlacht in diesem Krieg mag vielleicht nur den Beginn des Überlebenskampfes der Menschheit markieren, trotzdem aber wird ihr schicksalhafter Ausgang wegweisend für alles Kommende sein. »Für Leuenburg und den Herzog!«

HALTET DIE FURT ist die neunte Erzählung der "Tore nach Thulien“, mit der wir euch in die phantastische, glaubwürdige und erwachsene Welt von Thulien entführen möchten. In den drei Buchreihen Wilderland, Leuenburg und Schlachtgesänge geben wir euch die Möglichkeit, aktiv an der Entstehung der Geschichten und dem Ausbau der Welt teilzuhaben. Wir schreiben Geschichten … und ihr könnt mitmachen! Wie genau das funktioniert, und noch weit mehr, erfahrt ihr auf der Website (www.Tore-nach-Thulien.de).

Die Männer erwiderten das Lachen, Jonkor aber wurde sofort wieder ernst. »Aber jetzt haltet alle das Maul und marschiert! Spart euch die Luft für später auf! Im Kampf werdet ihr sie noch brauchen.« Damit drehte er sich um und marschierte weiter.
Von da an war die Diskussion beendet. Kurz sahen sie sich betroffen an und schwiegen dann. Nur Jonkor lief unbeeindruckt vorwärts und sorgte dafür, dass die Rotte den Anschluss an die vorderen Züge nicht verlor.

Null Papier Verlag
www.null-papier.de

Die Fortsetzung des Fantasy-Epos.

Nikkos Ausbildung geht sehr gut voran. Bald schon steht sogar die Prüfung zum Adepten an. Auch erzählt sein neuer Meister viel und gerne, so dass der Junge so einiges erfährt. Doch immer mehr kristallisiert sich der Arkane Orden als Bedrohung heraus. Dann auch noch eine plötzliche Vorladung! Was kann das bloß bedeuten?

Für Fydal und Danuwil entwickelt sich hingegen alles prächtig. Vom König mit neuen Ämtern beschenkt, zieht es die beiden jedoch schon bald in die Ferne. Nikko muss hingegen in Zundaj bleiben. Wird er sie je wiedersehen?

»Ich muss Euch nachträglich zur bestandenen Prüfung gratulieren, Adept Nikko«, meinte Salih mit einem gequälten Lächeln. »Doch sind wir nicht hier, um Höflichkeiten auszutauschen.«

»Wir haben Euch hierher zitiert, damit Ihr uns einige Fragen beantworten könnt«, fuhr er mit bitterernster Stimme fort. »Fragen, die sich auf Angelegenheiten beziehen, die Ihr uns schon bei unserem ersten Gespräch hättet offenlegen sollen!«

»Seid Euch im Klaren, dass Euer Schicksal auf Messers Schneide steht, Adept«, drohte Meister Gilhatán. »Noch ist es nicht zu spät für Euch. Der Orden kann Gnade walten lassen, wenn Ihr sie Euch verdient.«

Nikko konnte sich schon vorstellen, worauf die Herren hinaus wollten. Sie wollten, dass er Peryndor verriet! Doch war das Angebot der Gnade denn wirklich ernst gemeint?

»Dann stellt bitte Eure Fragen, Meister«, schluckte Nikko, der sich noch lange nicht entschieden hatte, ob er Peryndor ans Messer liefern sollte. Der Alte würde sich zwar zu verteidigen wissen. Aber er hatte ihm ein Heim geboten, ihn ausgebildet. Vor allem aber hatte er ihm die Lehrzeit bei Xanthúal erspart.

»Nun gut«, sprach Sahil. »Warum hatte Meister Thorodos dieses Bergdorf so plötzlich verlassen?«

Jetzt musste er sich entscheiden. Die Wahrheit sprechen, die unweigerlich den Verrat Peryndors aufdecken würde. Oder die Lüge riskieren. Nein, er konnte den Alten nicht verraten!

»Das weiß ich nicht«, log er daher dreist. »Thorodos hat solche Dinge nie mit mir besprochen.«

Viel hatte sich geändert seit er hier das erste Mal saß. Diesmal konnte der Junge erkennen, wie sie ihn mental zu lesen versuchten. Er lernte dabei sogar neue Muster, die wohl Lügen offenbaren konnten. Hoffentlich hielten Peryndors Schmuckstücke, was sie versprachen.

»Ich kann keinen Willen zur Täuschung erkennen«, gab Meister Gilhatán seufzend zu. »Der Adept scheint wahr zu sprechen, obwohl ich ihm kaum glauben kann.«

»Der Bengel lügt, dass sich die Balken biegen!«, bellte Xanthúal. »Vergessen wir nicht, dass er mit einem Meister dreizehnten Grades paktiert. Wer weiß, wie dieser die dreiste Lüge kaschiert!«

»Vielleicht habt Ihr Recht, Meister Xanthúal«, grinste Sahil. »Aber es gibt ja noch andere Wege, die Wahrheit aufzudecken.«

»Es wäre mir eine Ehre«, lachte Xanthúal mit Feuer in den Augen.

»Dem Adepten sei noch eine letzte, wirklich allerletzte Möglichkeit gegeben, den ganzen Verrat aufzudecken«, ging Gilhatán unerwartet dazwischen. »Also?«

Jetzt wurde es wohl richtig ernst. Doch was, wenn sie nur blufften?

»Ich weiß wirklich nichts«, hechelte Nikko und versuchte, sich einige Tränen aus den Augen zu quetschen.

»Genug jetzt«, schüttelte Sahil den Kopf und sagte eiskalt: »Meister Xanthúal, der Verräter gehört ganz Euch. Wenn er alles gestanden hat, dann... lasst die Leiche verschwinden!«

»Wie Ihr wünscht«, nickte Xanthúal und drehte sich dann grinsend zu Nikko. »Wir beide werden jetzt richtig viel Spaß haben!«

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